AnmeldenRegistrieren

Das Ende der Disc: Was Spieler durch eine rein digitale Zukunft gewinnen und verlieren

GagGorilla
14 Minuten Lesezeit

Kaum ein Thema sorgt aktuell für so viele Diskussionen wie das mögliche Ende physischer Spiele. Auch bei uns in der Community treffen dabei zwei sehr unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Die einen können Sonys Strategie durchaus nachvollziehen. Sie kaufen ihre Spiele ohnehin fast ausschließlich digital, möchten keine Regale voller Hüllen mehr und schätzen es, ihre gesamte Sammlung jederzeit direkt von der Konsole aus starten zu können.

Für die andere Seite wäre das Ende der Disc dagegen ein massiver Einschnitt. Sie sieht darin nicht einfach nur den Abschied von einem alten Datenträger, sondern den Verlust von Eigentum, Wahlfreiheit und einem wichtigen Teil der Gaming-Kultur. Doch warum spaltet dieses Thema die Spieler eigentlich so stark?

Ich versuche hier einmal mein Bild und Meinung dazu abzugeben. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn wir das hier im Forum wie eigentlich jedes Thema sachlich diskutieren können. Eventuell habe ich sogar etwas übersehen oder verstehe es falsch, dann lasst uns darüber diskutieren 🙂

Warum digitale Spiele so bequem sind

Es wäre falsch, die Vorteile digitaler Spiele kleinzureden. Für viele Spieler ist der digitale Kauf längst selbstverständlich geworden. Ein Spiel kann direkt am Erscheinungstag heruntergeladen werden, ohne dass man auf eine Lieferung warten oder ein Geschäft besuchen muss. Die komplette Sammlung befindet sich an einem Ort und es müssen keine Discs gewechselt oder Hüllen aufbewahrt werden.

Auch Vorbestellungen, automatische Downloads und das Wechseln zwischen mehreren Spielen funktionieren deutlich bequemer. Wer auf zwei Konsolen spielt oder regelmäßig unterwegs ist, profitiert zusätzlich von Cloud-Speicherständen und einer zentralen Bibliothek.

Für Publisher und Plattformbetreiber ist der digitale Vertrieb ebenfalls attraktiver. Produktion, Verpackung, Transport und Lagerung entfallen. Spiele können weltweit angeboten werden und sind nicht von verfügbaren Exemplaren im Handel abhängig. Digital ist also nicht grundsätzlich schlechter. Für viele Menschen ist es sogar die angenehmere Art, Spiele zu kaufen und zu nutzen. Man darf auch nicht vergessen, dass der Digital vs. Disk nicht von heute auf morgen so entwickelt hat, sondern wir es auch mitbeinflusst haben. Hier gehe ich jetzt nicht auf nur digitale Spiele ein, sondern auf Spiele die es auf Disk und Digital gab! Hier war die Tendenz auch die Mehrheit kaufte Digital und eine kleine Menge war dann auf Disk gekauft worden.

Warum die Disc trotzdem wichtig bleibt

Das eigentliche Problem beginnt nicht beim digitalen Kauf, sondern dort, wo er zur einzigen Möglichkeit wird. Eine Disc kann verkauft, verliehen oder verschenkt werden. Man kann ein gebrauchtes Spiel günstiger kaufen und es später wieder abgeben. Gleichzeitig sorgen Händler und der Gebrauchtmarkt dafür, dass ein Wettbewerb außerhalb des offiziellen Konsolen-Stores bestehen bleibt.

Fällt die Disc vollständig weg, kontrolliert der Plattformbetreiber den gesamten Markt. Er entscheidet, welche Spiele angeboten werden, wie lange sie verfügbar bleiben und zu welchem Preis sie verkauft werden. Bei einem digitalen Spiel erwerben wir außerdem häufig nicht dasselbe Eigentum wie bei einem physischen Gegenstand. Wir erhalten in erster Linie eine Nutzungslizenz, die mit einem Benutzerkonto und den Bedingungen des jeweiligen Dienstes verbunden ist.

Solange alles funktioniert, fällt dieser Unterschied kaum auf. Problematisch wird es erst, wenn ein Spiel aus dem Store verschwindet, ein Konto gesperrt wird, Lizenzen auslaufen oder ein Dienst irgendwann eingestellt wird. SIehe aktuellen Fall von einem Brasilianer wo sein Konto gehackt wurde er sogar vor Gericht ziehen musste um auf seine Daten wieder zugriff zu bekommen! Selbst MS meinte bevor es zu dem Gerichtsurteil kam: Na dann empfehlen wir dir die Spiele erneut zu kaufen, weil wir können dir da nicht mehr weiterhelfen.

Gehört uns ein digitales Spiel wirklich?

Genau an dieser Frage entzündet sich ein großer Teil der aktuellen Diskussion. Wer eine Disc kauft, besitzt zumindest den physischen Datenträger und kann grundsätzlich selbst entscheiden, was damit passiert. Bei einem digitalen Kauf lässt sich die Lizenz normalerweise weder übertragen noch verkaufen.

Das bedeutet nicht automatisch, dass digitale Spiele jederzeit verloren gehen. Bereits gekaufte Titel können häufig auch nach einer Entfernung aus dem Store erneut heruntergeladen werden. Eine dauerhafte Garantie für alle zukünftigen Entwicklungen ergibt sich daraus aber nicht. Der entscheidende Unterschied lautet daher: Bei der Disc befindet sich ein Teil der Kontrolle beim Käufer. Bei einem rein digitalen System liegt fast die gesamte Kontrolle beim Anbieter.

Könnten wir digitale Spiele künftig weiterverkaufen?

Technisch wäre ein digitaler Gebrauchtmarkt durchaus möglich. Eine Plattform könnte beispielsweise erlauben, eine gekaufte Lizenz an einen anderen Nutzer zu übertragen. Das Spiel würde danach aus der eigenen Bibliothek verschwinden und beim neuen Besitzer aktiviert werden.

Eine andere Möglichkeit wären übertragbare Lizenzschlüssel. Diese könnten ähnlich wie eine Disc verkauft oder verschenkt werden. Denkbar wäre auch ein offizieller Marktplatz, über den digitale Spiele gegen eine Gebühr weitergegeben werden können. Technisch ist das alles kein unlösbares Problem. Die größere Hürde liegt im Geschäftsmodell.

Ein digitaler Gebrauchtmarkt würde mit neuen Verkäufen konkurrieren. Plattformbetreiber und Publisher müssten daher bereit sein, einen Teil ihrer Kontrolle abzugeben oder an jeder Weitergabe mitzuverdienen. Gerade deshalb ist es eher unwahrscheinlich, dass solche Systeme freiwillig in großem Umfang eingeführt werden. Aber da aktuell keiner sich damit befasst, sehe ich eigentlich schwarz, dass es hier eine gütliche Möglichkeit für uns Gamer geben wird.

Die EU hat das Thema bisher nicht eindeutig gelöst

In Europa gibt es bereits wichtige Entscheidungen zum Weiterverkauf digitaler Software. Der Europäische Gerichtshof stellte im sogenannten UsedSoft-Verfahren fest, dass eine unbefristet erworbene Softwarelizenz unter bestimmten Voraussetzungen weiterverkauft werden kann.

Auf Videospiele lässt sich diese Entscheidung allerdings nicht ohne Weiteres übertragen. Moderne Spiele bestehen nicht nur aus einem Computerprogramm, sondern enthalten auch Musik, Grafiken, Videos, Online-Dienste und weitere urheberrechtlich geschützte Inhalte.

Auch bei anderen digitalen Werken hat der Europäische Gerichtshof deutlich gemacht, dass ein automatisches Recht auf Weiterverkauf nicht immer besteht. Deshalb befinden sich digitale Spiele weiterhin in einer rechtlichen Grauzone, in der die bestehenden Regeln nicht vollständig zur heutigen Realität passen.

Wann müsste die EU eingreifen?

Allein die Entscheidung eines Herstellers, keine Discs mehr anzubieten, ist zunächst nicht automatisch rechtswidrig. Unternehmen dürfen grundsätzlich entscheiden, in welcher Form sie ihre Produkte verkaufen. Interessant für die EU würde es vor allem dann werden, wenn Verbraucher keine echte Wahl mehr haben und daraus konkrete Nachteile entstehen.

Das könnte beispielsweise der Fall sein, wenn ein Plattformbetreiber den einzigen digitalen Vertriebsweg kontrolliert, Konkurrenz verhindert, Preise dauerhaft künstlich hochhält oder gekaufte Inhalte ohne angemessenen Ersatz entzieht. Auch unklare Angaben darüber, ob ein Kunde ein Spiel wirklich kauft oder lediglich eine widerrufbare Lizenz erhält, könnten stärker in den Fokus des Verbraucherschutzes rücken.

Die EU könnte deshalb künftig Regeln verlangen, die beispielsweise eine langfristige Verfügbarkeit, eine Übertragbarkeit digitaler Lizenzen oder eine verständlichere Kennzeichnung digitaler Käufe vorschreiben. Ein gesetzlicher Zwang zur Produktion von Discs wäre dagegen vermutlich deutlich schwieriger zu begründen als stärkere Rechte für digitale Käufer.

Welche Chance hat die aktuelle Petition?

Die Petition „Don’t Kill the Disc“ hat in kurzer Zeit bereits eine beeindruckende Zahl an Unterstützern erreicht. Damit zeigt sie deutlich, dass es sich nicht nur um den Wunsch einer kleinen Gruppe von Sammlern handelt.

Trotzdem muss man realistisch bleiben. Eine Petition auf Change.org ist für Sony rechtlich nicht bindend. Es gibt keine bestimmte Zahl an Unterschriften, ab der das Unternehmen seine Entscheidung ändern oder offiziell darauf reagieren muss.

Hier zu dem Artikel: [AMS=article, 68][/AMS]

Ihre Wirkung liegt vor allem in der Öffentlichkeit. Je größer die Unterstützung wird, desto stärker steigt der mediale Druck. Sony muss dann zumindest abwägen, ob der wirtschaftliche Vorteil einer rein digitalen Strategie den möglichen Vertrauensverlust bei den eigenen Kunden wert ist.

Petitionen können Unternehmen zum Umdenken bewegen, wenn daraus ein anhaltender Protest entsteht, der Verkäufe, Abonnements oder das Markenimage spürbar beeinflusst. Ein paar Tage Empörung in sozialen Netzwerken dürften dafür jedoch kaum ausreichen. Und genau das ist hier auch immer das Problem! Es wird sehr laut geschrien aber die wenigsten bleiben dran und irgendwann ist es ganz still und nichts hört und liest man mehr dazu.

Nehmen wir nur das Bsp. GTA hier wird jetzt schon im Netz überall darüber geschrieben, ja GTA kommt nur alle X Jahre raus da mache ich eine Ausnahme und kaufe es Digital! Aber was genau ist hier der Unterschied? Eigentlich müsste man genau bei so einem großen Sellerprodukt die Füße stillhalten und ein Zeichen setzen. Wenn das eben die 20% Disk User machen würden, würde dies auch bestimmt in den Verkaufszahlen eine Auswirkung haben. Sie würden zwar noch immer viel damit verdienen aber es wäre der erste und richtige Schritt, wenn man daran festhalten will.

Eine europäische Bürgerinitiative hätte mehr Gewicht

Sollte aus dem Thema eine echte politische Forderung werden, wäre eine offizielle Europäische Bürgerinitiative deutlich wirkungsvoller als eine normale Online-Petition. Dafür müssten mindestens eine Million gültige Unterschriften aus mindestens sieben EU-Mitgliedstaaten gesammelt werden. Die Europäische Kommission wäre dann verpflichtet, sich offiziell mit der Forderung auseinanderzusetzen und zu erklären, ob sie gesetzgeberisch tätig werden möchte.

Auch das garantiert allerdings noch kein neues Gesetz. Es würde das Thema aber direkt auf die europäische politische Agenda bringen. Die aktuelle Petition kann deshalb ein wichtiger Anfang sein. Für echten politischen Druck müsste daraus jedoch eine größere und langfristig organisierte Bewegung entstehen.

Warum die Diskussion so emotional geführt wird

Beide Seiten sprechen häufig über unterschiedliche Dinge. Wer digitale Spiele verteidigt, spricht meistens über Komfort. Kein Disc-Wechsel, sofortige Downloads und eine übersichtliche Bibliothek sind echte Vorteile.

Wer die Disc verteidigt, spricht dagegen meistens über Kontrolle. Es geht um Weiterverkauf, Verleih, Preiswettbewerb, Archivierung und die Sicherheit, ein Spiel nicht nur von einem Benutzerkonto abhängig zu machen. Beide Positionen können deshalb gleichzeitig nachvollziehbar sein. Das eigentliche Problem ist nicht die Existenz digitaler Spiele. Problematisch wird es erst, wenn der digitale Kauf keine freiwillige Alternative mehr darstellt, sondern zur einzigen erlaubten Möglichkeit wird.

Ich glaube nicht, dass Sony oder Xbox jemals alternativen anbieten werden, wo man seine digitalen Lizenzen kaufen kann oder darf. Daher muss sich der Markt hier öffnen und es nicht nur in einem einzigen Store anbieten.

Eine Zukunft zwischen Disc und Digital wäre möglich

Die Diskussion muss nicht zwangsläufig auf eine Entscheidung zwischen gestern und morgen hinauslaufen. Eine moderne Lösung könnte digitale Spiele mit deutlich stärkeren Besitzrechten verbinden. Übertragbare Lizenzen, ein offizieller digitaler Gebrauchtmarkt, zeitlich unbegrenzte Offline-Rechte und klare Regelungen für abgeschaltete Stores könnten viele Sorgen der Spieler auffangen.

Gleichzeitig könnten physische Editionen in kleineren Stückzahlen weiterhin für Sammler und jene Käufer angeboten werden, die bewusst ein echtes Produkt besitzen möchten. Digitalisierung ist nicht automatisch der Feind der Spieler. Sie darf aber nicht bedeuten, dass wir im Gegenzug sämtliche Kontrolle über unsere gekauften Spiele verlieren.

Auch darf man Gamern nicht eine Alternative wegnehmen ohne ordentlicher Lösung. Was ich absolut nicht verstehe, dass z.B. digitale Käufer so viel Gegenwind gegen Gamer machen die gerne eine Disk haben möchten. Es wird ihnen ja nichts weggenommen und können weiterhin ihr Spiele digital erwerben, aber mit der Alternative einer Disk hätten wir auch die Wahl und nicht nur das eine und sonst nichts!

💬 64 Kommentare❤️ 60 LikesHeiß diskutiert
COMMUNITY

Diskussion zum Artikel

Im Forum öffnen →
64 Kommentare
Gelöschtes Mitglied 226
Mich stört es nicht, da ich seit fast 10 Jahren Games grundsätzlich nur noch digital kaufe, Filme schon länger. Was soll ich mit einem physischen Medium wenn ich irgendwann kein Gerät mehr habe, auf dem ich es nutzen kann? Das einzige was ich mir ab und an kaufe sind Audio CD's, aber auch nur von sehr wenigen Bands und dann nur für's Regal, damit die Sammlung vollständig bleibt. CD-Player habe ich schon ewig keine mehr, aber MP3's kann ich mir auch in zig Jahren noch überall anhören. Mit Games verhält es sich so ähnlich, mir kommt es auf das Spiel an, nicht auf das Trägermedium. Was soll ich heutzutage mit Modulen oder Disketten wenn ich sie nirgens abspielen kann? Nicht zu vergessen was ist wenn ein Publisher beschliesst, irgendwann die Server runterzufahren? Dann kann man mit der Disk nur noch Frisbee spielen. Abschliessend noch zur EU: Wir haben ja alle bei Stop Killing Games gesehen was das bringt.
GagGorilla
V0RT3X schrieb
Mit Games verhält es sich so ähnlich, mir kommt es auf das Spiel an, nicht auf das Trägermedium. Was soll ich heutzutage mit Modulen oder Disketten wenn ich sie nirgens abspielen kann?
Naja wenn du die Konsole noch hast, kannst du selbstverständlich damit spielen. Es geht ja darum, wenn Sony oder ein anderer mal der Meinung ist, die Server komplett abzuschalten, kommst du auch nicht mehr an die digitalen Games ran. Daher haben dann physische klar den Vorteil, weil das kann dir keiner nehmen.
V0RT3X schrieb
Nicht zu vergessen was ist wenn ein Publisher beschliesst, irgendwann die Server runterzufahren? Dann kann man mit der Disk nur noch Frisbee spielen.
Das gilt aber nur für Online Games. Offline Spiele wie z.B. Gran Turismo bekommen dann zum Abschluss einen Offline Patch! Siehe GT Sport z.B.
KuroSamurai117
Gut, muss natürlich seine digitale Sammlung immer wieder auf neues Speichermedium sichern. Dann ist man ebenfalls nicht auf einen Server angewiesen solange es kein Always On Titel ist und der Account funktioniert. Serverabschaltung zerstört dir grundsätzlich nicht deine Sammlung gleich. Natürlich sollte es nich Wege geben seine Digitallizenzen zu entkoppeln und zu sichern. Solange bleibt Physisch das sichere Medium was aber auch altern kann. Für immer ist da auch nichts. Zumal wenn die Abspielhardware defekt ist man ebenfalls Ersatz braucht. Manche werden natürlich damit rechnen dass in der PC Welt schon irgendwo eine gecrackte Sicherheitskopie liegt. Sonst würde man ja mit Emulatoren nicht so viel anfangen können. Immer so Sache auf was man vertrauen möchte und wie wichtig es einen ist auf ältere Titel Zugriff zu haben. Wer Game eh nur 1-2x durchspielt wird Aufbewahrung weniger jucken. Ist sein gutes Recht es dann gelassener zu sehen. Andere bereitet es mehr Sorgen wer gern Retro-Gaming hat.
Like 1GagGorilla
Gelöschtes Mitglied 226
GagGorilla schrieb
Es geht ja darum, wenn Sony oder ein anderer mal der Meinung ist, die Server komplett abzuschalten, kommst du auch nicht mehr an die digitalen Games ran. Daher haben dann physische klar den Vorteil, weil das kann dir keiner nehmen.
Dann hat man eine Disk mit allen Bugs die zum Release so drin sind.
GagGorilla schrieb
Naja wenn du die Konsole noch hast, kannst du selbstverständlich damit spielen.
Eben, die muss man noch haben mit allem was dazu gehört und zusätzlicher Hardware um die auf modernen HDMI-Geräten vernünftig zum laufen zu kriegen.
KuroSamurai117 schrieb
Andere bereitet es mehr Sorgen wer gern Retro-Gaming hat.
Ich spiele sehr viele alte Games und gerade darum Digital only.
GagGorilla
V0RT3X schrieb
Dann hat man eine Disk mit allen Bugs die zum Release so drin sind.
Lieber das als es gar nicht mehr spielen zu können. Aber auch hier gibt es mittel und wege um die Updates zu haben. Es müssen nur die Hersteller wollen und Backups sind ja auch möglich, wenn man dies regelmäßig macht.
V0RT3X schrieb
Eben, die muss man noch haben mit allem was dazu gehört und zusätzlicher Hardware um die auf modernen HDMI-Geräten vernünftig zum laufen zu kriegen.
Da hat sich auch sehr viel getan! Heute bekommst du für jede Konsole coole Adapter und auch zu vernünftigen Preisen um auf modernen Geräten damit spielen zu können.
KuroSamurai117
Zukunft ist Steam Module in SATA-SSD Form: Coole Idee wenn auch insgesamt nicht billig. Steam mit Modulen hat schon was.
Like 4Gelöschtes Mitglied 226, GagGorilla, Hellhammer +1
Raizel
Physische Datenträger zu haben ist selbst für digital only Spieler ein enormer Vorteil, weil es für einen zweiten Absatzmarkt sorgt, so dass der jeweilige Plattforminhaber kein Monopol genießt. Auch abseits davon bieten physische Datenträger deutliche Vorteile: Sie sind verleihbar und verkaufbar und sorgen für einen Gebrauchtmarkt. Der wiederum sorgt dafür, dass gerade wirtschaftliche schwache Spieler in den Genuss von Spielen kommen, was gerade bei jüngeren Spielern wichtig dafür ist, überhaupt erst an das Hobby Gaming heranzukommen. Physische Datenträger eignen sich auch deutlich besser für Präservierung. Der einzige, der davon nicht im überwiegenden Maße profitiert, ist der Plattforminhaber, da physische Datenträger ihn davon abhalten, eine Monopolstellung im Markt einzunehmen.
Like 2GagGorilla, Machara
Chibs
Raizel schrieb
Physische Datenträger ...
Stimme dir in allen Punkten zu, aber all das trifft nicht nur auf Sony oder PlayStation zu, sondern auch auf den PC. Und dort sind physische Medien seit 14+ Jahren tot. Auf dem PC hat man mehr Stores und mehr Möglichkeiten an Spiele günstiger heranzukommen. Trotzdem hat Sony eindeutig gesagt dass man den PC als direkte Konkurrenz betrachtet und somit konkurriert man auch mit diesen Stores. Sony denkt längst nicht mehr nur innerhalb des PlayStation Stores.
Raizel
Chibs schrieb
Stimme dir in allen Punkten zu, aber all das trifft nicht nur auf Sony oder PlayStation zu, sondern auch auf den PC. Und dort sind physische Medien seit 14+ Jahren tot. Auf dem PC hat man mehr Stores und mehr Möglichkeiten an Spiele günstiger heranzukommen. Trotzdem hat Sony eindeutig gesagt dass man den PC als direkte Konkurrenz betrachtet und somit konkurriert man auch mit diesen Stores. Sony denkt längst nicht mehr nur innerhalb des PlayStation Stores.
Yo. Auf dem PC gibt's halt kein Monopol-Store, auf der PS5 gäbe es das nach dem Aus von physischen Datenträgern schon. Du hast damit nur mein Argument bestätigt.
Chibs
Raizel schrieb
Yo. Auf dem PC gibt's halt kein Monopol-Store, auf der PS5 gäbe es das nach dem Aus von physischen Datenträgern schon. Du hast damit nur mein Argument bestätigt.
Wenn es bis 2028 bzw. bis zur PS6 überhaupt so bleibt. Sind ja einige Klagen am Laufen. Apple wollte auch keine Dritt-Anbieter auf seinen Plattformen haben und musste sich am Ende fügen.
KuroSamurai117
Solange MM, Saturn, expert, Amazon und Co noch Codes in Hüllen verkaufen kann Sony weiterhin sagen dass es kein "Monopol" gibt. Preis im Einzelhandel wird immer noch mit dem Store Preis konkurrieren. Ob da jetzt Code in leeren Hülle ist oder nur 1/3 vom Game auf einer BD wo man den Rest laden muss macht ja erst mal für die Preisfindung keinen Unterschied. Erst wenn es wirklich kein Verkauf mehr über Einzelhandel oder Key-Stores gibt ist Sony alleinig am Zug. Muss sich halt dann zeigen wo man mit der Sache umgeht und wie man dann halt eingreift. Auch wenn es auf Android und Apple Geräten alternative Stores gibt wird über90% dennoch die offiziellen Kanäle nutzen.
Arcow
[MEDIA=youtube]wMY_c_jLyJE[/MEDIA] Ganz schönes Video zum Thema, was mal zusammenfassend die meisten Argumente bringt.
Like 2Soulstyle, Kupfer
Soulstyle
Mann muss irgendwie (auch wenns Digital erworben ist), einen rechtlich auf Papier gedrucktes Kaufnachweis dem Kunden Übergeben. Ist ja bei Kaufquittungen für andere Güter ja nicht anders.
Kupfer
Bin gerade über diesen Artikel gestolpert und will ihn euch nicht vorenthalten

[URL='https://www.pushsquare.com/news/2026/07/amidst-sonys-disc-debacle-capcom-sales-data-is-a-brutal-reality-check-for-fans-of-physical-media']Amidst Sony's Disc Debacle, Capcom Sales Data Is a Brutal Reality Check for Fans of Physical Media[/URL]

Klingt erstmal krass, aber warum teile ich das hier? Um erneut darauf hinzuweisen, dass hier Framing betrieben wird. Ob beabsichtigt oder weil der Autor es tatsächlich nicht besser weiß oder weil man bloß Klickgeil ist, sei mal dahingestellt. Aber genau solche Artikel fördern ein Narrativ hin zur Akzeptanz und Gleichgültigkeit. Wenn man das Ganze mal auseinandernimmt und sich nüchtern die Zahlen ansieht, kommt man zu einem ganz anderen Schluss, als der Autor. Zitat Pushsquare :
93.3% of Capcom's game sales — that includes both new and old titles — were digital. Just 6.7% were physical. It's a colossal gap. It's also important to note that a whopping 60.4% of the sales were made on PC. The other 32.9% were made on consoles.
Rechnet man den PC heraus, auf dem es eh keine physischen Datenträger gibt, kommen wir auf einen Anteil von etwa 17% physisch verkaufter Games, noch nicht die Welt, aber deutlich mehr als 6,7%. Schaut man dann zusätzlich noch auf Seite 6 des [URL='https://www.capcom.co.jp/ir/english/data/pdf/explanation/2026/1st/explanation_2026_1st_01.pdf']Capcom 1st Quarter Reports[/URL] sieht man, dass es einen Großteil der meistverkauften Spiele, die heute noch verkauft werden, alte Titel von vor 2020 sind, sprich gar nicht mehr nachproduziert, ausgeliefert und auch nicht mehr in Läden ausgestellt werden und dort zu haben sind. In den Top-Rankings des Berichts tauchen ja Klassiker wie Resident Evil 2, 6 oder 7 und Devil May Cry 5 auf. Wenn jemand diese Spiele im Jahr 2026 auf seiner Konsole zocken will, stehen die im Laden nicht mehr haufenweise im Regal. Viele dieser älteren Games existieren für den Kunden auf den modernen Systemen ja sogar von vornherein nur noch als reiner Download im Store, siehe digital-only Konsolen. Der Kunde greift hier also oft gar nicht digital zu, weil er keine Disk will, sondern weil er im Handel schlicht keine andere Option mehr hat; außer Gebrauchtkauf. Anderes Beispiel RE 9, von dem einfach zu wenige Exemplare auf Disk gepresst wurden, direkt ausverkauft war und Kunden, die eigentlich eine Disk haben wollten, aus Frust zur digitalen Version gegriffen haben. ( ging es dir nicht auch so @GagGorilla ? ) Die Statistik misst an der Stelle also nicht das echte Kundeninteresse, sondern spiegelt nur das künstlich ausgedünnte Angebot auf dem physischen Markt wider. Auch interessant; auf Seite 5 des Capcom Berichtes wird für das Jahr 26 sogar wieder ein Anstieg von 133% der verkauften physischen Games verzeichnet, der Markt scheint also wieder zu wachsen, was aber durch die oben beschrieben "alten" Digitalverkäufe in den Gesamtzahlen komplett untergeht. Am Ende zeigt das einfach, wie unsauber hier mit Zahlen hantiert wird, um den Untergang der Disk regelrecht herbeizuschreiben. Und der Artikel ist kein Einzelfall. Solche unaufgearbeiteten Zahlen und vermeintliche "Fakten" werden von Usern gelesen, aufgegriffen, weiterverbreitet und spielen letzten Endes nur den Konzernen in die Hände. Man muss echt differenzieren und sich die Mühe machen, auch etwas tiefer zu buddeln - aber das macht natürlich niemand einfach so. Dieser Kommentar ist jetz etwas länger geworden, als ich geplant hab, aber ich möchte einfach zeigen, dass aktuell einfach viel falsch läuft, nicht nur in der Sache, sondern auch im Umgang mit Informationen diesbezüglich. Auch, wenn ich unmöglich ganz genaue Zahlen ableiten kann, da uns, [URL='https://pixelgorillas.de/threads/sammelthread-playstation-5-playstation-5-pro.2/post-56010']wie ich in einem anderen Thread schonmal angemerkt hab[/URL], diese Transparenz seitens der Firmen einfach fehlt, bin ich durch diese Aufarbeitung mit ~17% schonmal weit weg von den angeblichen 6,7% - und wenn man den ganzen Bums mit Verfügbarkeit, alte vs. aktuelle Spiele etc. weiter miteinbezieht, würde es mich nicht wundern, wenn die physischen Versionen bei neuen Releases, welche in beiden Formen erscheinen, immernoch eine deutlich spürbare Relevanz hätten und ein Viertel bis ein Drittel der Verkäufe ausmachten.
Like 8Raizel, GagGorilla, L1F4D +5
L1F4D
Knapp 20% physisch deckt sich doch auch mit den Sony zahlen, wenn man die unit sales betrachtet. Ist nur leider nicht die Zahl die für die (gierigen) Unternehmen interessant ist. Revenue und profit margins sind das einzige was zählt. :Fresse: Ob die 133% nur ein spike sind oder kontinuierlich wieder steigen wird sich zeigen. Wird auf jeden Fall interessant wie sich die unit sales digital/physisch entwickeln. Bin wirklich gespannt ob es einen anhaltenden Aufwärtstrend gibt.
AzRaeL
L1F4D schrieb
Wird auf jeden Fall interessant wie sich die unit sales digital/physisch entwickeln. Bin wirklich gespannt ob es einen anhaltenden Aufwärtstrend gibt.
Remember! Wolverine Day One physical kaufen! Wir wollen doch ein Zeichen setzen^^
L1F4D
AzRaeL schrieb
Remember! Wolverine Day One physical kaufen! Wir wollen doch ein Zeichen setzen^^
Kauf ich irgendwann gebraucht. :Biggrin: Edward mit den Scherenhänden ist mir nicht mehr als 30€ wert. :weg:
Like 1AzRaeL
Kupfer
L1F4D schrieb
Ist nur leider nicht die Zahl die für die (gierigen) Unternehmen interessant ist. Revenue und profit margins sind das einzige was zählt. :Fresse:
Dieses.
L1F4D schrieb
Ob die 133% nur ein spike sind oder kontinuierlich wieder steigen wird sich zeigen. Wird auf jeden Fall interessant wie sich die unit sales digital/physisch entwickeln. Bin wirklich gespannt ob es einen anhaltenden Aufwärtstrend gibt.
Könnte ich mir kurzzeitig vorstellen, da das Thema sehr aktuell ist und Wellen schlägt, wird auf lange sicht allerdings schwierig, wenn es keine Datenträger mehr gibt :ugly:
AzRaeL schrieb
Remember! Wolverine Day One physical kaufen! Wir wollen doch ein Zeichen setzen^^
Zeichen setzen in alles Ehren, wäre beim passenden Spiel sofort dabei, aber bin da auch bei @L1F4D, Wolverine, bzw. generell Sony Superheldenspiele, sind mir höchstens einen Sale- / Gebrauchtkauf wert, einfach nicht mein Genre. Aber cool, wenn du es machst, kauf am besten eins für mich mit! :)
Like 1AzRaeL
L1F4D
Kupfer schrieb
Könnte ich mir kurzzeitig vorstellen, da das Thema sehr aktuell ist und Wellen schlägt, wird auf lange sicht allerdings schwierig, wenn es keine Datenträger mehr gibt :ugly:
Naja bis 2028 ist noch viel Zeit um einen klaren Trend zu erkennen. Würde es aber schon witzig finden wenn im nächsten financial report physical unit sales bei 30-40% liegen. ^^
Kupfer
Kupfer schrieb
Bin gerade über diesen Artikel gestolpert und will ihn euch nicht vorenthalten Klingt erstmal krass, aber warum teile ich das hier? Um erneut darauf hinzuweisen, dass hier Framing betrieben wird. Ob beabsichtigt oder weil der Autor es tatsächlich nicht besser weiß oder weil man bloß Klickgeil ist, sei mal dahingestellt. Aber genau solche Artikel fördern ein Narrativ hin zur Akzeptanz und Gleichgültigkeit. Wenn man das Ganze mal auseinandernimmt und sich nüchtern die Zahlen ansieht, kommt man zu einem ganz anderen Schluss, als der Autor. Zitat Pushsquare : Rechnet man den PC heraus, auf dem es eh keine physischen Datenträger gibt, kommen wir auf einen Anteil von etwa 17% physisch verkaufter Games, noch nicht die Welt, aber deutlich mehr als 6,7%. Schaut man dann zusätzlich noch auf Seite 6 des [URL='https://www.capcom.co.jp/ir/english/data/pdf/explanation/2026/1st/explanation_2026_1st_01.pdf']Capcom 1st Quarter Reports[/URL] sieht man, dass es einen Großteil der meistverkauften Spiele, die heute noch verkauft werden, alte Titel von vor 2020 sind, sprich gar nicht mehr nachproduziert, ausgeliefert und auch nicht mehr in Läden ausgestellt werden und dort zu haben sind. In den Top-Rankings des Berichts tauchen ja Klassiker wie Resident Evil 2, 6 oder 7 und Devil May Cry 5 auf. Wenn jemand diese Spiele im Jahr 2026 auf seiner Konsole zocken will, stehen die im Laden nicht mehr haufenweise im Regal. Viele dieser älteren Games existieren für den Kunden auf den modernen Systemen ja sogar von vornherein nur noch als reiner Download im Store, siehe digital-only Konsolen. Der Kunde greift hier also oft gar nicht digital zu, weil er keine Disk will, sondern weil er im Handel schlicht keine andere Option mehr hat; außer Gebrauchtkauf. Anderes Beispiel RE 9, von dem einfach zu wenige Exemplare auf Disk gepresst wurden, direkt ausverkauft war und Kunden, die eigentlich eine Disk haben wollten, aus Frust zur digitalen Version gegriffen haben. ( ging es dir nicht auch so @GagGorilla ? ) Die Statistik misst an der Stelle also nicht das echte Kundeninteresse, sondern spiegelt nur das künstlich ausgedünnte Angebot auf dem physischen Markt wider. Auch interessant; auf Seite 5 des Capcom Berichtes wird für das Jahr 26 sogar wieder ein Anstieg von 133% der verkauften physischen Games verzeichnet, der Markt scheint also wieder zu wachsen, was aber durch die oben beschrieben "alten" Digitalverkäufe in den Gesamtzahlen komplett untergeht. Am Ende zeigt das einfach, wie unsauber hier mit Zahlen hantiert wird, um den Untergang der Disk regelrecht herbeizuschreiben. Und der Artikel ist kein Einzelfall. Solche unaufgearbeiteten Zahlen und vermeintliche "Fakten" werden von Usern gelesen, aufgegriffen, weiterverbreitet und spielen letzten Endes nur den Konzernen in die Hände. Man muss echt differenzieren und sich die Mühe machen, auch etwas tiefer zu buddeln - aber das macht natürlich niemand einfach so. Dieser Kommentar ist jetz etwas länger geworden, als ich geplant hab, aber ich möchte einfach zeigen, dass aktuell einfach viel falsch läuft, nicht nur in der Sache, sondern auch im Umgang mit Informationen diesbezüglich. Auch, wenn ich unmöglich ganz genaue Zahlen ableiten kann, da uns, [URL='https://pixelgorillas.de/threads/sammelthread-playstation-5-playstation-5-pro.2/post-56010']wie ich in einem anderen Thread schonmal angemerkt hab[/URL], diese Transparenz seitens der Firmen einfach fehlt, bin ich durch diese Aufarbeitung mit ~17% schonmal weit weg von den angeblichen 6,7% - und wenn man den ganzen Bums mit Verfügbarkeit, alte vs. aktuelle Spiele etc. weiter miteinbezieht, würde es mich nicht wundern, wenn die physischen Versionen bei neuen Releases, welche in beiden Formen erscheinen, immernoch eine deutlich spürbare Relevanz hätten und ein Viertel bis ein Drittel der Verkäufe ausmachten.
Oh und ich sehe dazu passend gerade noch einen Post von Lance MCDonald, welcher Vorangegangenes ebenfalls bestätigt. RE9 und Pragmata waren für die ersten Wochen physisch ausverkauft. Screenshot 2026-07-29 at 17-50-38 Lance McDonald (@manfightdragon) Every disc copy of Pragmat...webp [URL='https://nitter.net/manfightdragon/status/2082341396200198360#r']Quelle[/URL]
L1F4D schrieb
Naja bis 2028 ist noch viel Zeit um einen klaren Trend zu erkennen. Würde es aber schon witzig finden wenn im nächsten financial report physical unit sales bei 30-40% liegen. ^^
Hätte was :)
Like 1Fatlace
Gelöschtes Mitglied 226
Kupfer schrieb
RE9 und Pragmata waren für die ersten Wochen physisch ausverkauft.
Wie hoch waren denn die Auflagen? Wenn nur eine geringe Menge Discs hergestellt wurde, ist die nun mal schnell ausverkauft.
Kupfer
V0RT3X schrieb
Wie hoch waren denn die Auflagen? Wenn nur eine geringe Menge Discs hergestellt wurde, ist die nun mal schnell ausverkauft.
Ja, das ist halt einer der Knackpunkte, um die es geht; das sind Entscheidungen, die nicht vom Spieler getroffen werden. Der Spieler, der sich für das Spiel das Wochenende freigeschaufelt oder sogar Urlaub genommen hat, wird zur digitalen Version "gezwungen", wenn er es in keinem Laden findet, aber dennoch unbedingt spielen möchte. Selbst Online-Bestellungen wurden ja aufgrund von zu wenig Ware storniert. Trotzdem liest man in den letzten Wochen immer wieder, dass die Spieler diese Situation selbst gewählt hätten. Genau diese Diskrepanz prangere ich an; es ist eine fremdgesteuerte Entscheidung, die dem Spieler als eigene Wahlmöglichkeit untergeschoben wird, um das Ergebnis als selbstverständlich darzustellen. Das Wachstum bei den Diskverkäufen aus dem Paper um 133% wäre vermutlich nochmal deutlich höher, wären beide Titel nicht wochenlang ausverkauft gewesen.
Like 1Fatlace
KuroSamurai117
Gut, letzten Endes scheint es Firmen halt nicht so wichtig zu sein. Würde die wesentlich mehr Verkäufe machen würde man doch auch mehr herstellen. Jetzt bei Capcom und Co weniger Knackpunkt als Garage-Indie Entwickler. Solange genug die Leute digitale Version dann kaufen hat es halt langfristig keinen Einfluss auf die Besinnung es zu ändern. Müsste fhelen von physischen Auflage schon in die Millionen gehen dass sich da wohl Umdenken einstellt. Muss ja schon bei UHD-BD und SACD fragen warum man dies "Nachfolger" nicht zum gleichen Preis wie vorher angeboten hat. Müsste man sich auch über geringeren Absatz nicht wundern. Die wollen ja quasi dass es teuer und exklusiv ist für kleineren Nutzerkreis. Sollen halt nicht 10-15,- kosten um sich im Massenmarkt zu bewähren. Scheinbar wird man es jetzt im Gaming halt dann auch machen. Kleine Auflagen mit paar Goodies die man dann teuer verkauft. Könnt ich mir vorstellen.
AzRaeL
KuroSamurai117 schrieb
Scheinbar wird man es jetzt im Gaming halt dann auch machen. Kleine Auflagen mit paar Goodies die man dann teuer verkauft. Könnt ich mir vorstellen.
Aber auch dann „Adé, Laufwerk!“ und Key in a Box ist ja letzten Endes auch only digital nur noch zusätzlich mit Gang zum Markt für die Plastikhülle mit tollem Cover
Like 1Kupfer
Raizel
Kupfer schrieb
Bin gerade über diesen Artikel gestolpert und will ihn euch nicht vorenthalten Klingt erstmal krass, aber warum teile ich das hier? Um erneut darauf hinzuweisen, dass hier Framing betrieben wird. Ob beabsichtigt oder weil der Autor es tatsächlich nicht besser weiß oder weil man bloß Klickgeil ist, sei mal dahingestellt. Aber genau solche Artikel fördern ein Narrativ hin zur Akzeptanz und Gleichgültigkeit. Wenn man das Ganze mal auseinandernimmt und sich nüchtern die Zahlen ansieht, kommt man zu einem ganz anderen Schluss, als der Autor. Zitat Pushsquare : Rechnet man den PC heraus, auf dem es eh keine physischen Datenträger gibt, kommen wir auf einen Anteil von etwa 17% physisch verkaufter Games, noch nicht die Welt, aber deutlich mehr als 6,7%. Schaut man dann zusätzlich noch auf Seite 6 des [URL='https://www.capcom.co.jp/ir/english/data/pdf/explanation/2026/1st/explanation_2026_1st_01.pdf']Capcom 1st Quarter Reports[/URL] sieht man, dass es einen Großteil der meistverkauften Spiele, die heute noch verkauft werden, alte Titel von vor 2020 sind, sprich gar nicht mehr nachproduziert, ausgeliefert und auch nicht mehr in Läden ausgestellt werden und dort zu haben sind. In den Top-Rankings des Berichts tauchen ja Klassiker wie Resident Evil 2, 6 oder 7 und Devil May Cry 5 auf. Wenn jemand diese Spiele im Jahr 2026 auf seiner Konsole zocken will, stehen die im Laden nicht mehr haufenweise im Regal. Viele dieser älteren Games existieren für den Kunden auf den modernen Systemen ja sogar von vornherein nur noch als reiner Download im Store, siehe digital-only Konsolen. Der Kunde greift hier also oft gar nicht digital zu, weil er keine Disk will, sondern weil er im Handel schlicht keine andere Option mehr hat; außer Gebrauchtkauf. Anderes Beispiel RE 9, von dem einfach zu wenige Exemplare auf Disk gepresst wurden, direkt ausverkauft war und Kunden, die eigentlich eine Disk haben wollten, aus Frust zur digitalen Version gegriffen haben. ( ging es dir nicht auch so @GagGorilla ? ) Die Statistik misst an der Stelle also nicht das echte Kundeninteresse, sondern spiegelt nur das künstlich ausgedünnte Angebot auf dem physischen Markt wider. Auch interessant; auf Seite 5 des Capcom Berichtes wird für das Jahr 26 sogar wieder ein Anstieg von 133% der verkauften physischen Games verzeichnet, der Markt scheint also wieder zu wachsen, was aber durch die oben beschrieben "alten" Digitalverkäufe in den Gesamtzahlen komplett untergeht. Am Ende zeigt das einfach, wie unsauber hier mit Zahlen hantiert wird, um den Untergang der Disk regelrecht herbeizuschreiben. Und der Artikel ist kein Einzelfall. Solche unaufgearbeiteten Zahlen und vermeintliche "Fakten" werden von Usern gelesen, aufgegriffen, weiterverbreitet und spielen letzten Endes nur den Konzernen in die Hände. Man muss echt differenzieren und sich die Mühe machen, auch etwas tiefer zu buddeln - aber das macht natürlich niemand einfach so. Dieser Kommentar ist jetz etwas länger geworden, als ich geplant hab, aber ich möchte einfach zeigen, dass aktuell einfach viel falsch läuft, nicht nur in der Sache, sondern auch im Umgang mit Informationen diesbezüglich. Auch, wenn ich unmöglich ganz genaue Zahlen ableiten kann, da uns, [URL='https://pixelgorillas.de/threads/sammelthread-playstation-5-playstation-5-pro.2/post-56010']wie ich in einem anderen Thread schonmal angemerkt hab[/URL], diese Transparenz seitens der Firmen einfach fehlt, bin ich durch diese Aufarbeitung mit ~17% schonmal weit weg von den angeblichen 6,7% - und wenn man den ganzen Bums mit Verfügbarkeit, alte vs. aktuelle Spiele etc. weiter miteinbezieht, würde es mich nicht wundern, wenn die physischen Versionen bei neuen Releases, welche in beiden Formen erscheinen, immernoch eine deutlich spürbare Relevanz hätten und ein Viertel bis ein Drittel der Verkäufe ausmachten.
Du musst halt auch sehen, dass der Prozentsatz in der Realität noch einmal höher ausfällt, weil sich physische Datenträger weiterverkaufen lassen. Spannend ist auch, was mit den Ländern passiert, in denen PSN nicht verfügbar ist und die tatsächlich auf physische Datenträger zum Spielen angewiesen sind.
Kupfer
Raizel schrieb
Du musst halt auch sehen, dass der Prozentsatz in der Realität noch einmal höher ausfällt, weil sich physische Datenträger weiterverkaufen lassen.
Die Zahl der Spieler pro Disk würde mich auch mal interessieren. Dürfte Sony ja eigentlich recht schnell herausfinden können - machen wir uns nichts vor, sie kennen die Zahl, veröffentlichen sie aber nicht. Dazu kommt aber natürlich auch, dass man sich in vielen Bibliotheken kostenfrei Spiele ausleihen kann. Gerade die Spielerschaft, die auf solche Angebote angewiesen ist, wird einfach im Regen stehen gelassen, sagt der Dude in @Arcow 's Video aber glaub ich auch.
Raizel schrieb
Spannend ist auch, was mit den Ländern passiert, in denen PSN nicht verfügbar ist und die tatsächlich auf physische Datenträger zum Spielen angewiesen sind.
Da wird ein BWLer die Zahlen durchgerechnet und die Rechnung abnicken lassen haben. Auf diese Länder / Regionen zu verzichten, gehört vermutlich mit zu der Rechnung, kurzfristig auf mehr Verkäufe zu verzichten, um in der Zukunft durch die größere bzw. ultimative Abhängigkeit zum hauseigenen Ökosystem die ganz großen Gewinne zu kassieren.
Like 1Raizel
Arcow
Kupfer schrieb
Die Zahl der Spieler pro Disk würde mich auch mal interessieren. Dürfte Sony ja eigentlich recht schnell herausfinden können - machen wir uns nichts vor, sie kennen die Zahl, veröffentlichen sie aber nicht. Dazu kommt aber natürlich auch, dass man sich in vielen Bibliotheken kostenfrei Spiele ausleihen kann. Gerade die Spielerschaft, die auf solche Angebote angewiesen ist, wird einfach im Regen stehen gelassen, sagt der Dude in @Arcow 's Video aber glaub ich auch.
Vielleicht ist die Zahl so groß, dass sie sich signifikante Mehreinnahmen erhoffen. Ich hab einen Kumpel, der kauft ein Spiel, spielt es durch und verkauft die Disc direkt wieder. So schnell es geht, um so viel Geld wieder rauszubekommen. Der hat etliche Spiele gezockt, besitzt aber gleichzeitig maximal zwei Titel. Wenn ich daraus zwei Neukäufe machen könnte, Umsatz verdoppelt. Wobei ich eher denke, daraus wirst du eher ein bis zwei Konsumenten weniger haben.
Kupfer schrieb
Da wird ein BWLer die Zahlen durchgerechnet und die Rechnung abnicken lassen haben. Auf diese Länder / Regionen zu verzichten, gehört vermutlich mit zu der Rechnung, kurzfristig auf mehr Verkäufe zu verzichten, um in der Zukunft durch die größere bzw. ultimative Abhängigkeit zum hauseigenen Ökosystem die ganz großen Gewinne zu kassieren.
Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass in keinem großen Börsenunternehmen mehr langfristig auf Zahlen geguckt wird, sondern nur auf kurzfristig höchstmögliche Kurse für die Anleger, um immer mehr Hype zu generieren und die Wertsteigerung des Unternehmens anzutreiben. Seien wir mal ehrlich, die Gewinne sind so riesig, die brauchen das alles nicht. Sie gieren aber danach. Scheiß drauf, was in der Zukunft ist, wird irgendein neues Pferd geritten. Klar hat man dadurch stärkere Kundenbindung usw., aber es gibt ein Limit und wenn das erreicht ist, wird man irgendwas anderes machen, was alles nur noch beschissener werden lässt. Ich bin aber nach wie vor gespannt, wie viele Leute überhaupt eine 1000€ Konsole kaufen, mit der sie dann nichts besitzen und nichts tun können, wenn Sony nein sagt.
Like 3Raizel, Kupfer, Fatlace
Gelöschtes Mitglied 226
Kupfer schrieb
Der Spieler, der sich für das Spiel das Wochenende freigeschaufelt oder sogar Urlaub genommen hat, wird zur digitalen Version "gezwungen", wenn er es in keinem Laden findet, aber dennoch unbedingt spielen möchte.
Auf der anderen Seite stell dir vor du produzierst eine grosse Menge Disks, auf denen du am Ende sitzen bleibst, weil das hoch gehypte Game doch nicht so gut bei den Spielern ankommt, wie du dir erhofft hast. Die Läden würden übrigens auch Verlust machen, wenn sie die teuer eingekaufte Ware am Ende auf dem Grabbeltisch verramschen müssten, geschweige denn gar nicht los werden.
Like 1AzRaeL
KuroSamurai117
Kommt halt immer auf die Verträge an. Teil wurde früher halt immer retourniert. Konntest gewisse Menge halt auch zurückschicken. Wurde es halt vom Vertrieb umverteilt oder später an Produzenten von den Billigpyramiden verkauft. Ja, nicht nur dass man als Einzelhändler immer Lagerdrehung hat und damit halt Aufwand mit raussuchen und Verschicken so wird ein Retailgame schon mal 3-4x verfrachtet oder umgetütet. Teil wird sicherlich irgendwann mal vernichtet werden. Zeiten der absoluten Überproduktion scheinen eher vorbei zu sein. Kein Grund irgendwas in der Wüste zu verbuddeln. RIP lieber ET.^^ Kannst natürlich jetzt wieder gegen andere Sachen aufwiegen wie ständige Neulagen von Server usw. Wobei man da auch die Patchwelle in die Verantwortung ziehen kann wenn Games nicht fertig auf Medium wie Früher sind.
Gelöschtes Mitglied 226
KuroSamurai117 schrieb
Konntest gewisse Menge halt auch zurückschicken.
Ok, dann ist der Einzelhandel raus aus der Rechnung. Dafür ist das Risiko aber umso höher für das Unternehmen, denn sie müssen bei Retouren den Läden das bereits verdiente Geld zurückerstatten. Aus rein wirtschaftlicher Sicht würde jeder Unternehmer erst einmal eine Auflage produzieren, bei der kalkulierbar ist das er sie auch sicher los wird und erst bei entsprechender Nachfrage nachpressen.
Kupfer
Arcow schrieb
Seien wir mal ehrlich, die Gewinne sind so riesig, die brauchen das alles nicht. Sie gieren aber danach.
Wenn Entwickler nach erfolgreichem Launch gefeuert werden, gleichzeitig aber Einzelpersonen so viel "verdienen", wie das ganzen Dev-Studio an Unterhalt kostet, läuft irgendwas schief. Gier ist hier echt das Schlüsselwort.
Arcow schrieb
Ich bin aber nach wie vor gespannt, wie viele Leute überhaupt eine 1000€ Konsole kaufen, mit der sie dann nichts besitzen und nichts tun können, wenn Sony nein sagt.
Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als mehr Geld pro Kunde herauszuziehen. Aber wie du schon sagst, irgendwann können, neben dem wollen, viele das einfach nicht mehr tragen und steigen aus. Es muss also noch mehr Geld pro Kunde generiert werden, was es widerum für die nächsten noch unattraktiver macht. Gaming ist vor allem kein Prestige, welches man nach Außen trägt, wie z.B. das neuste Iphone. Der ich-kanns-mir-leisten-schaut-her Aspekt greift hier, im Gegensatz zu anderen Produkten, die auch immer teurer werden, aber weiterhin marktwirtschaftlich funktionieren, nicht. Klingt für mich nach Abwärtsspirale.
Like 3Arcow, AzRaeL, Machara
GagGorilla
Kupfer schrieb
Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als mehr Geld pro Kunde herauszuziehen. Aber wie du schon sagst, irgendwann können, neben dem wollen, viele das einfach nicht mehr tragen und steigen aus. Es muss also noch mehr Geld pro Kunde generiert werden, was es widerum für die nächsten noch unattraktiver macht. Gaming ist vor allem kein Prestige, welches man nach Außen trägt, wie z.B. das neuste Iphone. Der ich-kanns-mir-leisten-schaut-her Aspekt greift hier, im Gegensatz zu anderen Produkten, die auch immer teurer werden, aber weiterhin marktwirtschaftlich funktionieren, nicht. Klingt für mich nach Abwärtsspirale.
Also ich möchte ja wirklich das glauben, aber in der heutigen Zeit kann ich es nicht mehr glauben. Leute akzeptieren 80€ Spiele digital oder Limited Editions für 150+ und die setzen sich in den Charts ganz oben hin. Leute kaufen auch für 2,5k Grafikkarten und rechtfertigen diese Preise sogar und selbst wenn wir uns ehrlich sind, wird eine PS5 Pro heute nicht mal mehr erwähnt sondern gekauft. Daher glaube ich nicht, selbst wenn die PS6 oder Xbox Helix 1.000€ kosten werden, wird dies an der Zahl nichts ändern. Die Jungen haben nicht diese Erlebnisse wie wir wo es eine Konsole für 250€ gab sondern immer schon 400-500€ gekostet haben. Mit der 800€ PS5 Pro sind sie auch schon konditioniert worden für die neue Konsole die halt dann 1.000€ kosten wird aber wenn auf der Verpackung steht Leistung x4 ist es gekauft. Daher glaube ich mittlerweile, wir befinden uns noch in der romantischen Blase, wo wir die Hände über den Kopf schlagen bei den Preisen aber die neue Gen am Tag X ihre Karte zücken und es noch mega feiern werden!
Kupfer
Das Forum hier und andere Enthusiastenbubbles sind kein Maßstab. Ich persönlich kenne niemanden mit einer Pro oder einer >1000€ teuren Graka.
GagGorilla
Kupfer schrieb
Das Forum hier und andere Enthusiastenbubbles sind kein Maßstab. Ich persönlich kenne niemanden mit einer Pro oder einer >1000€ teuren Graka.
Du hast kein PS+ Abo und 47 Millionen andere schon :P
Kupfer
GagGorilla schrieb
Du hast kein PS+ Abo und 47 Millionen andere schon :P
Verstehe den Kontext nicht, abgesehen davon sind das 40% der MAUs
Arcow
Kupfer schrieb
Das Forum hier und andere Enthusiastenbubbles sind kein Maßstab. Ich persönlich kenne niemanden mit einer Pro oder einer >1000€ teuren Graka.
Würd da sogar die Einschränkung machen, bin absoluter Enthusiast und hab weder das eine noch das andere. Pro wird irgendwann gekauft, wenn sie lange vom Markt ist und >1000€ Graka sehe ich schlicht nicht ein. :D
Like 1Kupfer
KuroSamurai117
Gewisser Teil bleibt schon liegen. Sonst würden ja nicht so viele noch auf PS4/Xbox One hocken. Aber es geht auch in die andere Richtung. PS4 und PS5 wo die Leute schon fast vor den Läden gecampt haben und die Scalper die Teile für 700-800,- loswurden zeigt schon dass es ein Enthusiastenkern gab. Wer zockt war mit der PS5 am Anfang im Freundeskreis dann doch für kurze Zeit was Besonderes. Hast halt ab den 3-4. Jahr die Leute die halt erst dann beim niedrigeren Preis zuschlagen. Da wird es halt immer schwieriger. Trotzdem geben genug Leute viel Geld für ihr Hobby aus. Früher hattest halt 3 Systeme rumstehen. Jetzt wird es halt dann nur noch ein System was aber dann auch 800-1000,- kosten kann.
Kupfer
Arcow schrieb
Würd da sogar die Einschränkung machen, bin absoluter Enthusiast und hab weder das eine noch das andere. Pro wird irgendwann gekauft, wenn sie lange vom Markt ist und >1000€ Graka sehe ich schlicht nicht ein. :D
Ich würde mich auch als Enthusiast bezeichnen - zumindest, was, im Gegensatz zum reinen Konsum, das Interesse am Thema betrifft. Aber der Betrag, den ich für XY zahlen soll, muss für mich einen lohnenden Gegenwert darstellen, und das ist aktuell im Hardwarebereich für mich schwer zu rechtfertigen.
KuroSamurai117
Jeder wird die Kosten eben anders berechnen. Wer im Jahr noch seinen 20-30 Games kauft sieht es halt anders bei den Finanzen als Jemand der nur seine 3-4 Games in 12 Monaten erwirbt. Gibt Leute die kaufen nur wegen GTA 6 eine Konsole extra. Also wegen einem Game. Am PC hast teilweise auch das Gefühl die Leute benchen nur Cyberpunk rauf und runter für neue Hardwareanschaffung. Irgendwo ist natürlich der Punkt erreicht wo es dann vom Interesse kippen kann. Dafür gibt viel zu viel F2P Zugang woanders wo sich Otto-Normal ablenken kann.
GagGorilla
Kupfer schrieb
Das Forum hier und andere Enthusiastenbubbles sind kein Maßstab. Ich persönlich kenne niemanden mit einer Pro oder einer >1000€ teuren Graka.
Ich kenne auch keinen der eine PS5 original verpackt zu Hause hat und somit 2 Stück besitzt. Das waren ja also auch keine 499€, sondern runden wir etwas auf 1.000€. Ja du hast dafür 2 Konsolen und eine auch als Sammelzweck aber in Wirklichkeit könnten wir hier jetzt auch über Sinn und Vernunft diskutieren oder?
Kupfer
GagGorilla schrieb
Ich kenne auch keinen der eine PS5 original verpackt zu Hause hat und somit 2 Stück besitzt. Das waren ja also auch keine 499€, sondern runden wir etwas auf 1.000€. Ja du hast dafür 2 Konsolen und eine auch als Sammelzweck aber in Wirklichkeit könnten wir hier jetzt auch über Sinn und Vernunft diskutieren oder?
Irgendwie verwirrst du mich gerade. Ich schließe mich in dieser Enthusiastenbubble ja mit ein und bin deshalb ebenfalls kein Maßstab. Was das alles mit PS+ zu tun hat, ist mir auch noch schleierhaft.
GagGorilla
Kupfer schrieb
Ich schließe mich in dieser Enthusiastenbubble ja mit ein und bin deshalb ebenfalls kein Maßstab. Was das alles mit PS+ zu tun hat, ist mir auch noch schleierhaft.
Ich meinte eigentlich damit und wenn wir uns ehrlich sind, ist PS+ ein überteuerter wirklich mies gestalteter Service und trotzdem kaufen sie ihn. Aber nicht nur das Essential sondern das Plus oder Premium Modell. Damit meinte ich einfach du hast da draußen mindestens 47 Mio Menschen die jeden Preis bezahlen und daher selbst wenn Sony mit der PS6 nicht 80-100 Mio erreicht sondern nur 50-60 Mio ist das für sie ein Gewinn. Ich bin vielleicht auch noch etwas gefrustet oder enttäuscht, weil alle gaaaanz laut geschrieen haben das die Disk nicht verschwinden soll und darf und das war im Social Media Bereich gefühlt Millionen Menschen! Doch dann gibt es eine Petition und es schaffen nur popelige 350.000 Unterschriften.... Daher ja wird auch ein Aufschrei geben bei einer PS6 für 1.000€ aber gekauft wird sie trotzdem und das nicht wenig und ich gebe dir jetzt schon mein Wort und Wette da gerne gegen etwas, dass die PS6 beim Release ausverkauft sein wird.
KuroSamurai117
Was halt kommen wird ist halt Leasing für Hardware. Apple wird bald auch solche Pläne vorstellen. Sony und MS sind da ja eh schon dran. So wird man die Leute halt versuchen zu erreichen. Gab ja schon vor Jahren erste Online-Shops wo man Elektronik monatlich mieten kann. Breite Masse wird auch keine 40-50.000 für Auto ausgeben. Wird halt Heutzutage von Vielen geleast. Bald wird halt statt besitzen nur noch gemietet solange man Bock hat. Schön ist es sicherlich nicht dass man auf Raten lebt.
Kupfer
Petitionen sind zu 99% halt einfach Müll und Datensammlerei. Wundere mich nicht darüber, dass viele da kein Bock drauf haben. Wenn du Veränderung willst, vote with your wallet, ganz einfach. Ich bin nicht enttäuscht darüber, dass Spieler nach ihrem Geschmack spielen wollen, ich bin enttäuscht darüber, dass wir von Sony so massiv ausgenutzt, basic Services verpaywalled werden und Nutzerrechte eingeschränkt werden. Darum bin ich bei PS+ raus, darum kauf ich keine PS6, darum kauf ich sehr wenig digital.
KuroSamurai117 schrieb
Was halt kommen wird ist halt Leasing für Hardware. Apple wird bald auch solche Pläne vorstellen. Sony und MS sind da ja eh schon dran. So wird man die Leute halt versuchen zu erreichen. Gab ja schon vor Jahren erste Online-Shops wo man Elektronik monatlich mieten kann. Breite Masse wird auch keine 40-50.000 für Auto ausgeben. Wird halt Heutzutage von Vielen geleast. Bald wird halt statt besitzen nur noch gemietet solange man Bock hat. Schön ist es sicherlich nicht dass man auf Raten lebt.
Düstere Vision, aber ja. Aber auch wie beim Auto, ich sitz lieber in meiner 14 Jahre alten Kiste, als 50k € auf Pump durch die Gegend zu fahren.
KuroSamurai117
Klar, unsere Karre davor war auch schon 20 Jahre alt. Jetzt auch vor 1 1/2 Jahren lieber guten Gebrauchten geholt. Wenn man aber jetzt auf E-Auto umsteigen möchte, kann ja diverse Gründe dafür sprechen, willst sicherlich nicht die erste Generation fahren. Neueren entwickeln sich hier da noch und sind schon recht teuer wenn man etwas Reichweite will. Da kann man es irgendwie schon sehen wenn Leute es dann lieber 3 Jahre leasen und dann gucken was sich halt wieder am Markt getan hat. Sachen die halt schon Jahre ausentwickelt sind setzt man halt schon eher auf was schon länger am Markt ist. Lautsprecher kann ja auch etliche Jahre alt sein und man erwirbt ihn. Bei Konsolen haben wir uns ja fast schon 3 Revisionen geholt in einer Gen. Jetzt überlegst halt dann schon eher wann man einsteigt weil man nicht immer neu kaufen will. Können halt nur hoffen dass sich der Markt etwas nach unten reguliert und nicht zu viele Leute dann auf Pump sich die Dinge zulegen.
KuroSamurai117
Sony hat leider in den Rechner geguckt, Computer sagt "nein". Die bleiben leider eisern.
Like 1Gelöschtes Mitglied 226
Arcow
Zudem argumentierte sie, dass nicht das Disc-Laufwerk die PlayStation von Gaming-PCs unterscheide; stattdessen verwies sie auf die Erschwinglichkeit, kuratierte Inhalte und eine stabile Spielumgebung.
Erschwinglichkeit: Naja ist ja auch vorbei, bekomme einen Gaming PC für ähnliches Geld, alles drumherum ist auf Konsole teurer. kuratierte Inhalte: Ist doch auch vorbei, ist der Nintendo Store nicht voll mit AI Slob? Kommen auf PlayStation mittlerweile nicht auch early access Titel? Klingt wenn überhaupt eher nach Nachteil, wie es jetzt läuft. stabile Spielumgebung: Hab ich am PC eher als auf PlayStation. So oft wie EA FC abstürzt oder mich andere Spiele rausgeworfen haben, sowas erlebe ich am PC nicht. Die sollen einfach ehrlich sein und nicht so Scheinargumente liefern.
Like 1Fatlace
KuroSamurai117
Hier gibt es zumindest mal paar Statements von paar Einzelhändler Hierzulande: [MEDIA=youtube]niGme58JeXc[/MEDIA] Zeigt schon auf dass die Marge bei Neuware leider nicht mehr recht hoch ist. Man eher mit Gebrauchtmarkt was umsetzt. Der wiederum ist ja Großkonzernen ein Dorn im Auge da nicht mitverdient wird.
Kupfer
Ein BMW i4 Gran Coupé ist auch erschwinglicher als ein Porsche 911 Carrera, macht für die meisten Autofahrer aber keinen Unterschied.
Kupfer
Man liest online in dieser Diskussion ja immer wieder den Vorwurf à la "Playstation Games kaufst du nicht digital, aber digital auf dem PC und Steam ist kein Thema, ja nee is klar..." Wusstet ihr dass es einen ganzen Haufen DRM freie Steam Games gibt, die man sich herunterladen und backuppen kann, die einfach aus dem Ordner offline und ohne Launcher starten? Ich habe eben [URL='https://steam.fandom.com/wiki/List_of_DRM-free_games#Launcher-free_games']hier[/URL] eine riesen Liste gefunden, dauert etwas zu laden. Einige Highlights :
  • ANIMAL WELL
  • Amnesia: The Dark Descent
  • Baldur's Gate 3
  • Batman: Arkham Asylum & Knight
  • Baba Is You
  • Cuphead
  • Cyberpunk 2077
  • Disco Elysium
  • Divinity: Original Sin 2
  • Dorfromantik
  • Darkwood
  • Factorio
  • Hades
  • Hollow Knight
  • Outlast & Outlast 2
  • RimWorld
  • SOMA
  • Starbound
  • Stardew Valley
  • Subnautica
  • Super Meat Boy
  • The Stanley Parable
  • The Witcher 3: Wild Hunt
  • Tomb Raider I-III Remastered
  • Tomb Raider IV-VI Remastered
Also ich wusste, dass es vereinzelt vorkommt, dass aber wirklich so viele "große" Games dabei sind, war mir nicht klar.
Like 6Raizel, AzRaeL, Fatlace +3
KuroSamurai117
Äh, die hatten zum Teil schon DRM am Anfang. Meisten werden halt umgestellt weil die Publisher keinen Bock haben dann noch weiter Lizenzkosten für DRM zu zahlen. Also von Anfang an DRM-frei sind die eigentlich nicht. Dass DRM entfernt wird nach einiger Zeit liest man ja immer wieder. Klar, es ist Extrabonus wenn sie noch die Steam-Kopplung aufheben. Gerade wenn sie dann eh zur Zweitverwertung auf GoG erscheinen.^^
AzRaeL
007 First Light wurde auch letztens DRM entfernt meine ich Aber wusste nicht, dass DRM Entfernung = Offline runterladen und spielen bedeutet
KuroSamurai117
Ist es ja nicht zwangsläufig. Nur wenn du deinen Games dann eh auf GoG anbietet warum dann noch die Steam Fassung an den Launcher binden? Wenn man die Leute dann noch zum Kauf animieren will die halt keine Launcherbindung wollen machst es halt als GoG und als Steam Version Offline spielbar. Gibt es nicht sogar von Valve eine Klause bei Steam dass Games ab einen gewissen Punkt gleich sein müssen in den Features wenn man sie woanders auch so anbietet?
Like 1AzRaeL
Arcow
Ich glaube ich fange echt an diese SSD Cartridges zu basteln. Mag die Idee und wenn das kombinierbar ist bzw. für meine gog Spiele ja eh, richtig geil irgendwie.
Like 2Raizel, Gelöschtes Mitglied 226
Kupfer
Bildschirmfoto_18-8-2026_105830_.webp [URL='https://www.game.de/guides/jahresreport-der-deutschen-games-branche-2026/']Quelle[/URL] Deutsche kaufen wohl "nur" ~ 42% digitale Konsolenspiele.
Like 4Fatlace, Raizel, Gelöschtes Mitglied 226 +1
Arcow
Das Altersbracket 20-29 finde ich spannend. Das fällt ja sehr raus. Dürfte ja Gen Z sein, die als erste so ganz digital großgeworden ist, gabs ja immer den Begriff der Digital Natives und das zeigt sich ja deutlich. Das Gen Alpha dann wieder eher Richtung physischen Besitz geht, könnte einerseits an einfacheren Zugang für sie liegen, aber da werden ja die Fundamente gelegt, für zukünftige Sammler. Bei solchen Berichten irritiert mich die Entscheidung Sonys umso mehr...
Like 2AzRaeL, Kupfer
Raizel
Arcow schrieb
Bei solchen Berichten irritiert mich die Entscheidung Sonys umso mehr...
Geht halt schlicht und ergreifend um Kontrolle und Monopolstellung. Aus Sicht des Konzerns absolut nachvollziehbar; aus Sicht der Kunden einfach nur Bullshit.
Like 2Arcow, Fatlace
KuroSamurai117
Arcow schrieb
Bei solchen Berichten irritiert mich die Entscheidung Sonys umso mehr...
Deutschland ist halt nicht der Nabel der Welt für Sony nur weil ein Institut paar tauschend Personen ausgewertet hat. Großen Märkten sieht halt wohl anders wieder aus: Einigen gibt es ja gar keine umfangreiches Game-Händler Netz mehr wo man hingehen kann. Natürlich wird die Kostenrechnung bei Sony sein dass genug von den restlichen Retail-Käufern nachgibt dass sich die Eliminierung des Gebrauchtsmarkt lohnt. Deswegen wird wichtig sein dass es hoffentlich schnellstmöglich Reglungen gibt die ab 2028 dann andere Möglichkeiten bieten mit der Digital-Lizenz umzugehen.
Like 2AzRaeL, Arcow
Arcow
Raizel schrieb
Geht halt schlicht und ergreifend um Kontrolle und Monopolstellung. Aus Sicht des Konzerns absolut nachvollziehbar; aus Sicht der Kunden einfach nur Bullshit.
Der Aspekt ist mir komplett klar, für mich geht die Rechnung zwischen Imageschaden und Mehreinnahmen bisher nicht auf, aber das kann man ja eh erst in paar Jahren bewerten und ich hoffe, dass es sichtbar wird für Sony.
KuroSamurai117 schrieb
Deutschland ist halt nicht der Nabel der Welt für Sony nur weil ein Institut paar tauschend Personen ausgewertet hat. Großen Märkten sieht halt wohl anders wieder aus: Einigen gibt es ja gar keine umfangreiches Game-Händler Netz mehr wo man hingehen kann. Natürlich wird die Kostenrechnung bei Sony sein dass genug von den restlichen Retail-Käufern nachgibt dass sich die Eliminierung des Gebrauchtsmarkt lohnt. Deswegen wird wichtig sein dass es hoffentlich schnellstmöglich Reglungen gibt die ab 2028 dann andere Möglichkeiten bieten mit der Digital-Lizenz umzugehen.
Schon klar, aber Deutschland ist im zweitwichtigsten Markt weltweit sicherlich ganz oben dabei und in der Art des Konsums vermutlich gar nicht so anders, wie andere europäische Länder. Größer sind ja nur die USA und in Japan ist der physische Markt noch bedeutender als in Deutschland. Wie ich schon geschrieben habe, je länger dieses Thema da ist, umso weniger habe ich das Gefühl Sony hat das wirklich vollends durchdacht und es ist mehr eine Rechnung aus einem Investment Meeting. Aber wie du schreibst, digitales Eigentumsrecht MUSS sich nun grundlegend ändern. Ich hatte heute den Gedanken, was passiert, sollte Steam an die Börse gehen. Klar passiert das erst, wenn ein Gabe Newell aus dem Bild ist, aber ewig lebt der Mann auch nicht. Ich kann mir da wunderbar vorstellen, wie unsere Bibliotheken dann auf einmal nur gegen eine Abogebühr vollends zugänglich werden oder sonst was.
KuroSamurai117
Nur sind wir Deutschen nicht gerade bekannt auf die Barrikarden zu gegen wie z.B. Frankreich. Wir lassen uns auch so politische Entscheidungen und hohe Spritpreise gefallen. ;) Dass wir die Digitalisierung stoppen wo US Firmen hier Fabriken bauen und ein Haufen Formen/Immobilien an China verkauft wird scheint leider unwahrscheinlich. Wir werden die Pille wohl am ehesten noch schlucken. Widerstand trau ich uns irgendwie nicht zu. Müsste man uns schon andere traditionelle Dinge wegnehmen.
AzRaeL
KuroSamurai117 schrieb
Müsste man uns schon andere traditionelle Dinge wegnehmen.
Wie Toilettenpapier? :weg:
KuroSamurai117
AzRaeL schrieb
Wie Toilettenpapier? :weg:
True true. Aber auch Bierverbot und Tempolimit/Wochenendfahrverbot überall würde vermutlich auch paar Mistgabeln zücken.^^ Nehmt ihnen noch die Ausstrahlungsrechte für die Bundesliga in DE und das Fass läuft über....
Like 2AzRaeL, Hellhammer
Kupfer
Finde es interessant, dass die neuen Zahlen des Berichtes nach wie vor näher an denen des mittlerweile ein paar Jahre alten Insomniac-Leaks liegen als an denen, die Sony und andere Verkäufer ihren Investoren vorlegen. Es wird immer offensichtlicher, wie Marktgiganten das Narrativ steuern und die eigene Fanbase gaslighten. EDIT: Oh man, ich hör mich an wie ein Alu-Hut ...
Like 4Raizel, Fatlace, Arcow +1
Kupfer
[SIZE=4]Laut Analyst hat Marvel’s Spider-Man 2 35 % seiner 1,2 Milliarden Dollar auf Disc eingenommen, aber PlayStation ist mehr an der „Kontrolle“ des Marktes interessiert[/SIZE] Während Sony „Verbraucherpräferenzen“ für digitale Spiele als Hauptgrund für seine Entscheidung nennt, physische PlayStation-Veröffentlichungen aufzugeben, erzählen die Zahlen in einem neuen Bericht eine andere Geschichte. Spiele wie Marvel’s Spider-Man 2 verdienen laut Rhys Elliot von Alinea Analytics immer noch eine Menge Geld auf Disc. Sonys Entscheidung, die Disc abzuschaffen, drehe sich vielmehr darum, den gesamten Markt für PlayStation-Spiele zu kontrollieren. Marvel’s Spider-Man 2 spielte laut den Schätzungen in Elliots neuestem Newsletter 1,2 Milliarden Dollar an Bruttoumsatz ein, wovon 35 % auf den Verkauf physischer Einheiten entfielen. Ghost of Yotei brachte 400 Millionen Dollar ein, mit einem physischen Anteil von 37,6 %. Astro Bot erreichte 275 Millionen Dollar, wobei 46,8 % physisch waren. Death Stranding 2 spielte 129 Millionen Dollar ein, davon 41,8 % auf Disc. Warum sind diese Zahlen so viel höher als das, was wir aus anderen Quellen, einschließlich Sony selbst, gehört haben? Zum einen zählten viele der bisherigen Daten die verkauften Stückzahlen und nicht den Umsatz. Zum anderen beziehen sich die Zahlen von Alinea auf den generierten Umsatz, nicht auf die verkauften Einheiten. Und natürlich sprechen wir hier rein von „Prestige-Singleplayer-Spielen“, deren Zielgruppe eher dazu neigt, physische Medien zu kaufen. „Der Umsatz mit physischen Medien ist bei den Prestige-Singleplayer-Spielen, bei denen Sony vorsichtiger wird, enorm“, argumentiert Elliot und stellt fest, dass „ein Disc-Dollar für Sony weniger wert ist als ein digitaler Dollar, da der Anteil des Einzelhandels, die Herstellung und der Vertrieb anfallen.“ Sicherlich wäre es Sony lieber, wenn es 100 % der Einnahmen aus diesen Spielen behalten könnte. Das Unternehmen setzt darauf, dass die Spieler, die es durch den Verzicht auf physische Versionen verliert, durch höhere Nettogewinne ausgeglichen werden. Laut Elliott war die Entscheidung gegen die Disc also „weitgehend eine Frage von Margen, Kontrolle und der Vernichtung des Gebrauchtmarktes“ und weniger eine Anerkennung von Verbrauchertrends. Das hätten wir wahrscheinlich alle vermuten können, und genau diese Faktoren sind der Grund, warum ich argumentiert habe, dass das Abschaffen der Discs durch PlayStation schlecht für alle ist. Es hat jedoch etwas Bestätigendes, diesen Gedanken durch Marktanalysedaten untermauert zu sehen. Das macht die Aussicht auf eine rein digitale PS6 allerdings auch nicht weniger ärgerlich.
Mit K.I. übersetzt [URL='https://www.gamesradar.com/games/spider-man/marvels-spider-man-2-earned-35-percent-of-its-usd1-2-billion-on-disc-analyst-says-but-playstation-is-more-interested-in-control-of-the-market/']Quelle[/URL] Angenommen das stimmt, haben Diskverkäufe einen Anteil von $420.000.000, könnte man fast ein Concord 2 von entwickeln.
Like 1Raizel
64 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diesen Artikel teilen
Wenn man mich nicht vor der Konsole findet, dann muss man nicht sehr weit gehen – denn dann befinde ich mich im Garten. Ja, Garten ist eines meiner Hobbys. Ich finde ihn als sehr guten Ausgleich zum stressigen Alltag und belohne mich meistens nach der Arbeit mit einem Grillabend. Gaming begleitet mich, seit ich klein war. Angefangen hat alles mit einer nicht identifizierbaren Konsole bei meinem Onkel (es waren noch Kassetten wie eine Musikkassette), und mit dem ersten NES war es dann um mich geschehen. Selbst in meinem mittleren Alter gibt es beim Gaming kein Halten für mich – es ist eines der schönsten Hobbys überhaupt!
64 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert