Essen gehen vs. selbst kochen?
31. Januar 2026 05:45
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Geht ihr lieber essen oder steht ihr gerne selbst in der Küche? Für manche ist Kochen pure Entspannung, für andere darf es gern bequem sein und man lässt sich im Restaurant verwöhnen.
Was bevorzugt ihr im Alltag – Restaurantbesuch oder selbst kochen?
Hängt eure Entscheidung von Zeit, Kosten oder Lust ab?
Gibt es Gerichte, die ihr lieber auswärts esst, und andere, die ihr nur selbst zubereitet?
Da ich sehr unkreativ bin, was kochen betrifft und stark von meiner Frau abhängig bin, gehe ich sehr gern auswärts essen. So muss meine Frau mich nicht immer bekochen und haben gemeinsam Zeit über Dinge zu quatschen und entspannen. Unter der Woche essen wir aber zu Hause und ich helfe mit bei der Vorbereitung und anmachen. Am Wochenende oder wenn Freunde sich ankündigen gehen wir aber gerne auswärts essen. Gerichte die ich auswärts esse die zu Hause zu aufwendig sind, sind bei uns Griechisch, Chinesisch und Pizza. Da haben wir gute Restaurants in der Umgebung, wo wir wissen das frisch und lecker gekocht wird.
Definitiv selbst kochen. Es gibt halt auch nicht viele gute Restaurants.
Ich finde, es gibt sehr viele gute Restaurants, aber mein Konto würde auf Dauer darunter leiden ^^
Ich selbst koche nicht soo gern. Ich sag mal, alles bis zu 30 Minuten ist okay. Länger halte ich mich ungern damit auf.
Gerichte, die ich definitiv nur zu Hause esse: Pasta....mir ist noch kein "Italiener" untergekommen, bei dem ich von dem Pastateller vor Ort satt geworden bin. Deswegen lieber zu Hause, wo es dann auch einen Nachschlag gibt.
Kleine Anekdote: War mit meiner damaligen Freundin in der Nudelmafia essen - hatten wir als Gutschein geschenkt bekommen. Die haben nur Pasta. Die ist auch sehr lecker gewesen (glaube ich hatte Lachs mit Bandnudeln), aber ich habe mir zum "Nachtisch" einen Döner geholt (übrigens ein Gericht, was ich nur auswärts hole).
Seit Corona ist ein Gasthausbesuch extrem teuer geworden, wenn man es sich halbwegs gut gehen lässt kannst 40 Euro pro Person locker rechnen. Wir gehen deshalb ganz selten Essen.
Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich fast nur essen gehen. Öfters wäre ich wohl beim Griechen. und würde auch immer nur das Selbe essen.
Oft esse ich lieber zuhause, selbst wenn ich mal wenig Lust zum kochen habe. Restaurantbesuche empfinde ich manchmal auch als stressig, je nach Tagesform. Deshalb gehen wir eher zu besonderen Anlässen oder wenn das letzte Mal lange her ist ins Restaurant. Ist auch mittlerweile sehr teuer geworden... Da kann man sehr nobel zu Hause kochen und spart dennoch gewaltig. Im Urlaub gehen wir aber oft essen und genießen das dann auchGeht ihr lieber essen oder steht ihr gerne selbst in der Küche?
In Deutschland ist Esskultur leider beschissen, kaum gute Lokale, deswegen wird meist gekocht und wenn auswärts, dann entweder fast food oder die selten guten Restaurants, um sich Inspiration zu holen. Die können wir uns dann aber auch nicht dauernd leisten. Aber wenig regt mich wirklich so sehr auf, wie schlecht man hier auswärts essen kann. Ungefähr eine Stunde über die niederländische Grenze und die Welt ist schon eine andere, wieso bekommen wir das hier also nicht auch hin.
Urlaub planen wir hingegen viel mit Essen im Hinterkopf und sind auch schon gezielt an Orte gefahren, um in bestimmten Lokalen zu essen.
Bin meistens zu faul zum Kochen. Außerdem kann ich bis auf ein paar einfache Gerichte auch nichts und ich hasse es. ^^ Also gebe ich zu viel Geld für's Essen gehen oder bestellen aus. 
Naja. Die Esskultur oder das gebotene? Irgendwie klingt das auch so wie bei uns hier. Abgesehen von McDreck sind wir überschwemmt von irgendwelchen möchtergern Kepab und Flühlingslollen. Einerseits ist das eher als "eigenwillig" zu sehen hinzugehen oder das traditionelle auch zu kochen, aber wenn sich der Kepabmann als Schnitzelkoch versucht schmeckts immer noch nach Kebapmann. Die eigene bodenständige Küche bekommst nicht mehr. Das regional das gleiche Gericht anders gekocht, gewürzt und was dazu gehört, ist schon ok so. Aber wenn man ein stinknormales Schnitzel isst und der Gaumen sagt ich bin wo am Balkan wirds ein Problem. Wurscht mit welchen traditionellen Gerichten hier. Überrant sind wir von diesen Lokalen mittlerweile. Das massiv, mir fallen hier in der Umgebung 4 Gaststätten ein die kochen, kuck ich auf Lieferando ist einer davon der liefert. Dann gibts 17 Pizzerien und Chinesen. Was soll das ganze? Generell mal gesehen. Pizza und Kebap mag ja schmecken, ich mags auch sehr gerne, aber wenn sie unsere traditionelle Küche sollen die es lassen. Ein guter Freund von mir ist in dritter Generation Wirt. Bodenständige Küche, genauso wie er mal Fisch oder Steakwochen hat, da nur gegen Reservierung. Grillabend jeden Donnerstag bei Schönwetter mit mal dem und dem. Richtig mit Smoker. Also der denkt sich was um als Wirt zu überleben. Die Qualität ist auch ein Traum, ich hab mich erst ein einziges mal beschwert das was nicht gepasst hat, das war das fade Dressing im Salat. Dem rennens die Tür ein. Jedenfalls hat er auch seine Preise, aber eine sehr gut Qualität und Kochkunst. Zu zweit mal essen gehen, Cordon oder Schweinebraten, paar Getränke, Nachspeise, Kaffee, man verwöhnt sich etwas.... Puuhh das war mal. Da muss man eben selber kochen, bzw. Schnellgerichte wenns sein muss. Oder Pizzamann.... Vor ein paar Jahren wars noch so das richtig selberkochen, natürlich je nach Gericht, sich gar nicht so auszahlt... ah geh ma grad Essen. Jetzt kannst diesen Gedankengang vergessen. Bei uns sind Lebensmittel sehr teuer geworden.In Deutschland ist Esskultur leider beschissen
Ne schon auch die Wertschätzung der Leute für gutes Essen. Es gibt Läden die super laufen, tolle Bewertungen bekommen, aber das Essen ist nicht mehr als Mittelmaß. Ich habe häufig das Gefühl, viele Wissen gar nicht, was für einen Anspruch sie haben könnten bzw. haben sollten, weil sie vieles noch nie wirklich gut gegessen haben. Bodenständig kann man hier überall essen, aber es schmeckt komischerweise auch gleich in den meisten Läden. Es gibt schlicht zu viel Convenience Produkte in den meisten Küchen und Art der Abfertigung, statt Bewirtung. Da kann man jetzt wieder mit Personal anfangen, aber ich glaube, dass das was mit Haltung zum Produkt und Kunden zu tun hat. Wenn ich 25€ für einen Schweinebraten nehme, dann kann man dazu selbstgemachte Sauce und frische Bratkartoffeln erwarten. Bekommen tut man aber Bratkartoffeln aus der Tüte und Sauce à la Bratwürfel. Dazu kommt dann noch, was durch die Lieferung von dir ausgedrückt wird, der Unwille zu innovieren oder sich weiterzuentwickeln. Weil lief ja immer gut, aber jetzt bleiben irgendwie die Leute weg oder ist halt bald wegsterbendes Stammpublikum. Eine urige Kneipe kann auch heute noch ein Selbstläufer sein, wenn es ordentlich gekochte Küche mit einem guten Wirt gibt. Kein Schnickschnack, aber auch keine Verarsche eben. Lebensmittel sind hier auch teuer geworden, Lokale sogar nochmal mehr und trotz Steuersenkung bleiben die Preise hoch. Hätte ich weniger Probleme mit, wenn die Qualität stimmen würde und das tut es, auch im Vergleich zu europäischen Nachbarn, einfach nicht.Naja. Die Esskultur oder das gebotene? Irgendwie klingt das auch so wie bei uns hier. Abgesehen von McDreck sind wir überschwemmt von irgendwelchen möchtergern Kepab und Flühlingslollen. Einerseits ist das eher als "eigenwillig" zu sehen hinzugehen oder das traditionelle auch zu kochen, aber wenn sich der Kepabmann als Schnitzelkoch versucht schmeckts immer noch nach Kebapmann. Die eigene bodenständige Küche bekommst nicht mehr. Das regional das gleiche Gericht anders gekocht, gewürzt und was dazu gehört, ist schon ok so. Aber wenn man ein stinknormales Schnitzel isst und der Gaumen sagt ich bin wo am Balkan wirds ein Problem. Wurscht mit welchen traditionellen Gerichten hier. Überrant sind wir von diesen Lokalen mittlerweile. Das massiv, mir fallen hier in der Umgebung 4 Gaststätten ein die kochen, kuck ich auf Lieferando ist einer davon der liefert. Dann gibts 17 Pizzerien und Chinesen. Was soll das ganze? Generell mal gesehen. Pizza und Kebap mag ja schmecken, ich mags auch sehr gerne, aber wenn sie unsere traditionelle Küche sollen die es lassen. Ein guter Freund von mir ist in dritter Generation Wirt. Bodenständige Küche, genauso wie er mal Fisch oder Steakwochen hat, da nur gegen Reservierung. Grillabend jeden Donnerstag bei Schönwetter mit mal dem und dem. Richtig mit Smoker. Also der denkt sich was um als Wirt zu überleben. Die Qualität ist auch ein Traum, ich hab mich erst ein einziges mal beschwert das was nicht gepasst hat, das war das fade Dressing im Salat. Dem rennens die Tür ein. Jedenfalls hat er auch seine Preise, aber eine sehr gut Qualität und Kochkunst. Zu zweit mal essen gehen, Cordon oder Schweinebraten, paar Getränke, Nachspeise, Kaffee, man verwöhnt sich etwas.... Puuhh das war mal. Da muss man eben selber kochen, bzw. Schnellgerichte wenns sein muss. Oder Pizzamann.... Vor ein paar Jahren wars noch so das richtig selberkochen, natürlich je nach Gericht, sich gar nicht so auszahlt... ah geh ma grad Essen. Jetzt kannst diesen Gedankengang vergessen. Bei uns sind Lebensmittel sehr teuer geworden.
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