Essen gehen vs. selbst kochen?
31. Januar 2026 05:45
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Bin in einer Kultur des "man isst zu Hause" aufgewachsen, welches sich auch durch meine Ehe dann auch im Erwachsenenalter nun fortsetzt.
Paar mal im Jahr gehe ich aber gerne mit den Kids in so gute Selfmade-Burger, wo das Menü auch locker 15-18€ kostet. Dafür bekommt man aber die besten Burger, die man hier im Umkreis so bekommt und das ist es mir dann auch wieder wert. Davon ab, wird zu Hause frisch gekocht, da wir sehr viel Wert darauf legen, zu wissen, was genau drin ist.
Ich denke diese Kultur gibt es überall, wird nur immer weniger gepflegt. Meine Großeltern sind praktisch nie essen gegangen. Da gab es bei Besuch halt was besonderes, z.B. Entenbraten und 1000anderes was man nicht alltäglich ist. Meine Großmutter war auch eine begnadete Köchin und es war immer toll bei meinen Großeltern zu essen. Diese Familientreffen fehlen mir wirklich sehr, obwohl wir versuchen diese Tradition zu erhalten.Bin in einer Kultur des "man isst zu Hause" aufgewachsen,
Sehr wichtig! Machen wir auch.Ne schon auch die Wertschätzung der Leute für gutes Essen.
Da stimme ich dir genauso zu. Das liegt aber auch womöglich an vielen Aspekten. Deshalb ist selbstgekochtes einfach besser, von meiner Frau, von Mutti, oder Oma. Klingt jetzt eingefahren, aber auch die Geschmacksrichtung gehört dazu. Ich bin nicht heikel beim Essen, ausser ich koch selbst, ansonst bin ich sehr offen. Nur bei gewissen Gerichten ist es besser man solls lassen wenns doch schiefgeht, dann gibts halt einen Topf mit Allerlei.Es gibt Läden die super laufen, tolle Bewertungen bekommen, aber das Essen ist nicht mehr als Mittelmaß. Ich habe häufig das Gefühl, viele Wissen gar nicht, was für einen Anspruch sie haben könnten bzw. haben sollten, weil sie vieles noch nie wirklich gut gegessen haben.
Genau. Wie beim Pizzateig, Kebapspies, Gulasch, Chinahamster und sonstiges, das ist nix anderes. Lipool hat grad gewonnen. 4:1.. Sehr schön.. Wenn ich 25€ für einen Schweinebraten nehme, dann kann man dazu selbstgemachte Sauce und frische Bratkartoffeln erwarten. Bekommen tut man aber Bratkartoffeln aus der Tüte und Sauce à la Bratwürfel.
Wenn der von 12 km entfernt eine heiße Grillplatte bringen kann, die nicht ausgedürrt ist sondern dampft und perfekt zu essen ist, dann kommt der Pizzamann 1,5 km weg und ruft mich an wo ich zuhause bin, der nicht deutsch kann obwohl er mich hier seit 8 Jahren regelmässig beliefert und mir eine kalte Pizza gibt? Das war nicht einmal. Das ist offensichtlich das durch die Verweigerung in der Tür was ausgedrückt wird. Und den Chef dieser Pizzeria kenn ich schon bestimmt 20 Jahre, er hat mit so fahrbarem Verkauswagen angefangen, jetzt hat er ein kleines Lokal. Der ist auch normalerweise sehr gut. Aber eine kalte Pizza? Selbst der jammert wegen Mitarbeitermangel. Bei einem Bringdienst leidet eben auch die Qualität.Dazu kommt dann noch, was durch die Lieferung von dir ausgedrückt wird
Das mag sein, es gibt ja einen Großmarkt wo die Wirte kaufen. Aber mein Wirt kauft nach Möglichkeit regional, das kommt dann noch dazu, aber er sagt halt so des Hofer - bei euch Aldi, also des Hoferschnitzl kannst daheim fressen.. Der schaut auf Qualität. Das Fleisch kommt aus der Region, da brauchts net 17 Gütesiegel und Transport von Spanien, Deutschland, Österreich nach Italien - des italienische Vieh wird nach Holland gebracht, wo die Kuh geschlachtet wird und dann aufbereitet, begast und schockgefroren einige Tage später wieder in die europäischen Supermärkte kommt, egal was für ein Viech, Pute, Kuh, Schwein, Pferd, ist gang und gebe, ein stinknormaler Vorgang. Warum weiß ich das? Als ich durch Bandscheiben zwei Wochen auf der Neuro lag, war ein Zimmerkollege ein LKW Fahrer mit Tiertransporten - rate mal für wen - Rewe. Mein Wirt kauft regional so, hauts hin. Ich zahle da auch gerne, denn den Unterschied schmeckst sehr wohl zu einem Industriefleisch. Aber als Kunde löhnst eben entsprechend, deswegen ist Essen gehen bei weitem nicht mehr so drin wie vor Corona - zumindest bei uns. Und selbst regional kaufen... puhhh. Das ist nicht mehr so wie früher als wir Fleisch und Wurst von der Oma bekommen haben, später hat der Onkel den Hof weitergeführt. Investiert, umgebaut, die kleinen wurden eliminiert durch die Reglementierung und Vorschriften. Gibst die Wirtschaft auf, verkaufst den Grund, hast haufen Kohle und gehst noch bis zur Pension arbeiten. Für manche schön, für einige katastrophal.. Ich bin ja sehr wohl bei dir, meine Sichtweise und Erfahrung dazu.Bodenständig kann man hier überall essen, aber es schmeckt komischerweise auch gleich in den meisten Läden.
Ja die Erfahrung macht man echt zu oft. Bringdienst geht aber auch anders. Wir sind einmal im Jahr die Familie in Shanghai besuchen. In keiner Weise möchte ich die Arbeitsbedingungen der Lieferanten vor Ort für irgendjemanden haben. Aber da kann ich mir von der anderen Seite der Stadt, aus meinem Lieblingslokal etwas bestellen und es kommt heiß an. Warum? Zwei Fahrer staffeln sich die Fahrt, dadurch ist es schonmal sehr schnell, das Essen wird in beheizbaren Kisten (Im Grunde mobilen Holdomaten) transportiert und jeder Laden macht sich richtig Gedanken wie das Essen gut beim Kunden ankommt ohne diesen Wasserdampf oder sonstige Probleme durch den Transport bzw. die Verpackung. Gibt es dafür keine gute Lösung gibt es oft Anleitungen zum wiedererwärmen oder das Gericht kommt gleich in Einzelteilen und muss noch zusammengefügt werden. Bei vielen Suppengerichten z.B. der Standard. Dazu bin ich auch gerne bereit, wenn das Essen dann geil ist, was es dort immer ist. Natürlich eignet sich das für einige Gerichte besser als für andere, aber insgesamt ist das Liefergame in Deutschland längst nicht ausgereift, weil die meisten es als nebenbei betrachten und nicht richtiges Standbein zum inhouse Betrieb.Wenn der von 12 km entfernt eine heiße Grillplatte bringen kann, die nicht ausgedürrt ist sondern dampft und perfekt zu essen ist, dann kommt der Pizzamann 1,5 km weg und ruft mich an wo ich zuhause bin, der nicht deutsch kann obwohl er mich hier seit 8 Jahren regelmässig beliefert und mir eine kalte Pizza gibt? Das war nicht einmal. Das ist offensichtlich das durch die Verweigerung in der Tür was ausgedrückt wird. Und den Chef dieser Pizzeria kenn ich schon bestimmt 20 Jahre, er hat mit so fahrbarem Verkauswagen angefangen, jetzt hat er ein kleines Lokal. Der ist auch normalerweise sehr gut. Aber eine kalte Pizza? Selbst der jammert wegen Mitarbeitermangel. Bei einem Bringdienst leidet eben auch die Qualität.
Ja auf jeden fall sind wir ähnlicher Meinung habe ich den Eindruck.Ich bin ja sehr wohl bei dir, meine Sichtweise und Erfahrung dazu.
Ich esse auch am liebsten zu Hause. In Restaurants gehe ich nur noch Mittags essen wenn ich mich gut fühle. Abends ist es meistens dort noch voller und lauter. Das mag ich nicht und stresst mich. Wir gehen eigentlich nur zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen essen. Meistens kochen wir selber. Einmal die Woche wird was bestellt. Zu McDonalds oder Burger King fahren wir ungefähr 3-4 im Jahr.Oft esse ich lieber zuhause, selbst wenn ich mal wenig Lust zum kochen habe. Restaurantbesuche empfinde ich manchmal auch als stressig, je nach Tagesform. Deshalb gehen wir eher zu besonderen Anlässen oder wenn das letzte Mal lange her ist ins Restaurant. Ist auch mittlerweile sehr teuer geworden... Da kann man sehr nobel zu Hause kochen und spart dennoch gewaltig. Im Urlaub gehen wir aber oft essen und genießen das dann auch![]()
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