Xbox-Preisschock: Microsoft erhöht die Preise der Series X und Series S massiv
26. Juni 2026 05:32
xboxkonsolenmicrosoftgaming hardwarexbox series xxbox series s
Diskussionsthema zu Artikel [plain]Xbox-Preisschock: Microsoft erhöht die Preise der Series X und Series S massiv[/plain].
9 Antworten
0 Multizitat
Bei so einer Preisstrategie wieder konsolenexklusive Titel zu reaktivieren ist schon wirtschaftlich gesehen "gewagt".
Die Konsole hat sich noch nie sehr gut verkauft und nach der letzten Anpassung auf um die 600€ wohl noch weniger.
Wenn jetzt nochmal 100-150€ dazukommen, sehe ich keinen Markt dafür.
Vielleicht wäre es schlauer gewesen wenn man nicht nur das 2TB Model einstellt sondern das komplette Series S Lineup und die Ressourcen für eine günstigere Series X genutzt hätte, damit man den Preis von 500-600€ halten kann.
Signatur:
Hauptsystem:
Ryzen 7 9800X3D, ZOTAC RTX5090 Solid, 64GB DDR5-6000, Fractal Design North MESH
Zweitsystem:
Ryzen 7 5800X3D, MSI RTX4060ti 16GB Ventus, 32GB DDR4-3000, DeepCool CH160 MESH
Mobil:
MSI Claw 8 EX Ai+
Ich habe auch das Gefühl, dass die nächsten Jahre Konsolen und PC nicht mehr für das Volk geben wird, sondern immer extremer für Gruppen ist. Da sollten aber dann auch die Publisher von Games achten, denn weniger Konsolen bedeuten weniger Einnahmen. Ein richtiger Teufelskreis.
Es kann aber dazu führen dass man leider Cloud Gaming immer mehr durchdrückt. Wenn die Leute sich die Hardware kaum mehr leisten können dann kann man leichter Gaming-Abos verticken. Wird nicht nur Game Pass Cloud sein sondern auch GeForce Now usw.
Signatur:
-PC: RTX 5070 Ti / Ryzen 5700X / Gigabyte B550I Pro AX/ 32GB DDR4 / 2x NVMe 3TB / Cooler Master NR200 ITX / Mac Mini M4/ Gaming: LG 55G5 OLED
-TV Heimkino: LG 65C2 OLED, Canton Chrono 5.1 -Konsolen: PS5 Pro, Nintendo Switch
Dann bin ich aber weg! Cloud Gaming ist sch... und wird für mich immer sch... bleiben. Das ist eine neue Form mit der ich überhaupt nichts anfangen kann und ich will nicht ständig im Hinterkopf haben müssen, hoffentlich fällt mein Inet nicht gleich aus.Es kann aber dazu führen dass man leider Cloud Gaming immer mehr durchdrückt. Wenn die Leute sich die Hardware kaum mehr leisten können dann kann man leichter Gaming-Abos verticken. Wird nicht nur Game Pass Cloud sein sondern auch GeForce Now usw.
Gutes Video
Kannst du das zusammenfassen? 1Stunde und 12 Min ist mir zu lange ^^
Finde, dass das grundsätzlich gelten sollte für Posts mit nur nem Video😅Kannst du das zusammenfassen? 1Stunde und 12 Min ist mir zu lange ^^
Habe ich versucht und gebeten und bin kläglich gescheitert ^^Finde, dass das grundsätzlich gelten sollte für Posts mit nur nem Video😅
Kannst du das zusammenfassen? 1Stunde und 12 Min ist mir zu lange ^^
Kurze Zusammenfassung
Das Video dreht sich um die These, dass Microsoft/Xbox gerade nicht nur ein paar Studios überprüft, sondern die ganze Xbox-Sparte neu sortiert. Auslöser sind Berichte, dass unter anderem Compulsion Games, Double Fine und Ninja Theory wackeln könnten; bei Double Fine sei ein Management-Buyout im Gespräch, bei Ninja Theory sogar ein möglicher Käufer.
Die Runde sieht darin keinen Zufall, sondern eine typische Radikalkur nach Führungswechsel: Neue Chefs können alte Strategien beerdigen, Kosten senken und Investoren zeigen: „Wir räumen jetzt auf.“ Xbox müsse sich künftig stärker selbst tragen, weil Microsoft sein Kapital lieber in KI, Cloud und Rechenzentren steckt, wo die Rendite sicherer erscheint.
Der Game Pass wird als mutiger, aber gescheiterter oder zumindest begrenzter Versuch beschrieben: Er habe kreative Spiele ermöglicht, aber nicht genug Abonnenten gewonnen, um die enormen Kosten dauerhaft zu tragen. Außerdem bevorzugen interne Erfolgsmetriken offenbar lange Spielzeiten, was Live-Service- und Multiplayer-Spiele begünstigt, aber kleinere Singleplayer-Perlen benachteiligt.
Am Ende ist die Einschätzung düster für Xbox als klassische Plattform, aber nicht für Gaming insgesamt: Große Publisher hätten ein Kostenproblem, während kleinere Veteranenstudios und KI-gestützte Entwicklung neue Chancen eröffnen könnten. Die Branche selbst sei also nicht tot — nur das alte AAA-/Konsolenmodell wackelt gewaltig.
Ausführliche Zusammenfassung
1. Ausgangspunkt: Xbox steht vor einem „Reset“
Der Talk beginnt mit Berichten, dass Xbox vor einer neuen Entlassungswelle und möglichen Studioschließungen steht. Genannt werden konkret Compulsion Games (South of Midnight), Double Fine (Psychonauts) und Ninja Theory (Hellblade, neues Senua-Spiel). Bei Double Fine soll Tim Schafer angeblich über einen Management-Buyout verhandeln, während bei Ninja Theory ein Käufer gesucht werden könnte.
Die Gesprächspartner deuten das als Beginn einer aktiven Reset-Phase. Nicht nur einzelne Projekte, sondern die gesamte Xbox-Struktur werde offenbar auf Wirtschaftlichkeit, Geschwindigkeit und strategische Passung geprüft.
2. Führungswechsel bedeutet: Jetzt kommt die Kettensäge 🪚
Heiko Klinge sagt sinngemäß: Wenn ein Unternehmen wie Microsoft eine neue Führungsspitze installiert, besonders nach Phil Spencer als jahrzehntelangem Xbox-Gesicht, dann ist das ein Signal an die Shareholder. Die neue Führung soll zeigen: Es passiert jetzt etwas.
Human Nagafi ergänzt das mit dem Prinzip des „Big Bath Accounting“: Eine neue Führung kann alte Entscheidungen aufräumen, Altlasten dem Vorgänger zuschreiben und radikale Einschnitte als notwendigen Neustart verkaufen. Laut der Runde passt dazu auch die interne Kommunikation, nach der Xbox zu teuer, zu langsam und zu ineffizient geworden sei.
3. Microsofts Priorität ist nicht mehr Gaming, sondern KI-Infrastruktur
Ein zentraler Punkt: Die Frage sei nicht nur „Wohin geht Xbox?“, sondern „Wohin geht Microsoft?“ Human argumentiert, Microsoft entwickle sich immer stärker zum Infrastrukturanbieter für KI und Cloud. Geld, das früher noch in Gaming-Experimente fließen konnte, konkurriert heute mit Rechenzentren, KI-Infrastruktur und Cloud-Geschäft.
Die Aussage: Gaming muss sich künftig selbst finanzieren. Das Wort „nachhaltig“ wird im Talk ziemlich trocken übersetzt als: Microsoft will nicht mehr dauerhaft Geld hineinpumpen. Xbox soll profitabler, schlanker und kalkulierbarer werden.
4. Mögliches Szenario: Xbox als Tochterfirma, Joint Venture oder Verkauf?
Es wird spekuliert, ob Microsoft Xbox irgendwann ausgliedern könnte — etwa als hundertprozentige Tochter, als Joint Venture oder langfristig sogar als Verkaufsobjekt. Die Runde betont aber: Das ist unbestätigt. Die Idee dahinter wäre, Risiko aus Microsoft herauszulösen und Investoren oder Partner einzubinden.
Human erklärt, dass große Konzerne bei solchen Schritten oft nicht sofort alles verkaufen, sondern erst kleinere Anteile abgeben, um ein Marktsignal für den Wert zu bekommen. Gleichzeitig bleibt offen, wer so ein riesiges Paket überhaupt kaufen sollte.
5. Der Game Pass: gute Idee, aber schwierige Realität
Der Game Pass wird nicht einfach als „schlecht“ abgetan. Im Gegenteil: Die Runde findet die Grundidee charmant und mutig. Eine Spiele-Flatrate könne Kreativität ermöglichen, riskantere Projekte finanzieren und Spielern Zugang zu vielen Spielen geben.
Aber das Modell hat laut Talk mehrere Probleme:
Erstens sind Spiele viel teurer und langsamer zu produzieren als Serien oder Musik. Netflix kann eine Serie relativ direkt anhand Kosten und Zuschauerzahlen bewerten; bei Spielen ist die Rechnung komplizierter.
Zweitens braucht Gaming im Gegensatz zu Netflix/Spotify oft teure Hardware: Konsole, Gaming-PC oder sehr gutes Cloud-Gaming. Dadurch skaliert ein Abo viel schlechter.
Drittens scheint Microsoft nicht genug Abonnenten gewonnen zu haben, um die hohen Kosten zu refinanzieren. Die Runde spricht davon, dass der Game Pass offenbar an ein Abonnenten-Maximum gestoßen sei und nun stärker monetarisiert werden müsse.
6. Interne Metriken benachteiligen kleine Kreativspiele
Sehr interessant fand ich diesen Punkt: Microsoft soll Spiele im Game Pass über eine Art Member Weighted Value bewertet haben, also nach Spielzeit und Nutzung. Das macht aus Unternehmenssicht Sinn, hat aber einen Haken: Es bevorzugt Spiele, in denen Menschen viele Stunden verbringen — also Multiplayer, Live-Service, Service-Games.
Das steht im Widerspruch zur ursprünglichen Game-Pass-Erzählung: Kleine, kreative Spiele wie Hi-Fi Rush, Psychonauts 2, Hellblade oder South of Midnight sollten eigentlich eine Heimat finden. Wenn am Ende aber vor allem Spielzeit zählt, sehen kurze Singleplayer-Spiele automatisch schlechter aus.
7. Fokus auf große Marken: Fallout, Elder Scrolls, Halo
Die neue Richtung scheint laut Talk stärker auf große Marken zu setzen: Fallout, The Elder Scrolls und Halo werden als Kernmarken genannt, die Microsoft pushen wolle. Problem: Gerade diese Marken hätten in den letzten Jahren nicht genug geliefert.
Halo Infinite wird als Beispiel für verpasste Chancen genannt: weder die Kampagne noch der Multiplayer hätten die Marke dauerhaft stark gemacht. Auch bei Fallout und The Elder Scrolls gab es seit Bethesda-Kauf keine großen neuen Hauptteile; Starfield war nicht der erhoffte Megatreffer.
8. Minecraft als merkwürdiger Sonderfall
Minecraft wird als extrem erfolgreiche Microsoft-Akquisition beschrieben, aber auch als Marke, die kaum als Game-Pass-Zugpferd funktioniert, weil sie längst überall verfügbar ist.
Spannend ist die Diskussion über YouTube: Ein großer Teil der Minecraft-Wertschöpfung finde außerhalb von Microsoft statt — über Let’s Plays, Creator, Werbung und YouTube. Human findet es aber verquer, sich darüber zu ärgern, weil genau diese Creator-Ökonomie Minecraft ja auch am Leben hält.
Die Runde spekuliert, ob Microsoft/Matthew Ball versuchen könnte, Minecraft stärker Richtung Roblox-artiges Ökosystem zu entwickeln, etwa mit KI-gestützten Editoren und User-generated Content. Gleichzeitig sagen sie: So ein Ökosystem lässt sich nicht einfach nachträglich erzwingen. Roblox wurde von Anfang an so gebaut; Fortnite zeigt, wie schwer es ist, so etwas später dranzuflanschen.
9. Microsofts großes Problem: gute Spieleproduktion und Markenführung
Die Runde sieht nicht nur äußere Marktprobleme, sondern auch hausgemachte Schwächen. Microsoft habe über Jahre Probleme gehabt, große Marken sauber zu führen und hochwertige Spiele zuverlässig zu produzieren. Beispiele im Talk: Halo Infinite, Flight Simulator 2024, Gears of War und die lange schwierige Behandlung von Age of Empires.
Besonders kritisch wird die Activision-Blizzard-Übernahme gesehen. Human meint, Microsoft habe sich nach Bethesda vielleicht erst einmal konsolidieren sollen. Stattdessen kam mit Activision Blizzard ein riesiger Apparat hinzu, der enorme Managementressourcen gebunden und die Organisation noch schwerfälliger gemacht habe.
10. Die ganze AAA-Branche hat ein Kostenproblem
Gegen Ende weitet sich der Blick: Nicht nur Xbox, sondern die gesamte AAA-Branche kämpfe mit explodierenden Entwicklungskosten. Nintendo wird als Gegenbeispiel genannt: niedrigere Produktionskosten, starke Marken, stabile Preise über Jahre. Zelda könne lange zum Vollpreis verkauft werden, während Sony- oder Microsoft-Titel schneller rabattiert werden.
Die Runde sieht bei Sony und Microsoft kaum überzeugende Antworten darauf, wie klassische AAA-Blockbuster künftig wirtschaftlich funktionieren sollen.
11. Hoffnung: kleinere Studios, Veteranenteams und KI
Ganz am Ende wird es doch etwas hoffnungsvoller 🌱
Viele Talente verlassen große, schwerfällige Firmen und gründen kleinere Studios. Das könnte zu mehr kreativen, disruptiven Spielen führen. Als Beispiel wird Clair Obscur genannt: kleinere Teams mit Veteranen-Know-how könnten in Zukunft wieder häufiger große Überraschungserfolge liefern.
KI wird hier nicht primär als Ersatz für Kreativität gesehen, sondern als Werkzeug, mit dem kleinere Teams mehr stemmen können: Entwicklungsarbeit, Design, Koordination, Tools, vielleicht schnellere Produktion.
12. Ausblick: Mehr Kooperation, Outsourcing und Risiko-Verteilung
Die finale Prognose: AAA-Spiele werden so teuer, dass Studios und Publisher künftig öfter kooperieren, Risiken teilen und Outsourcing nutzen. Als Beispiel wird Virtuos genannt, das am Oblivion Remaster und offenbar auch am Halo-Remake mitarbeitet.
Die Branche könnte sich damit stärker in Richtung Filmproduktion bewegen: viele Beteiligte, geteilte Risiken, große Produktionsnetzwerke. Das ist effizient, birgt aber auch die Gefahr, dass Firmen Kernkompetenzen wie Game Design aus der Hand geben.
Wir bedanken uns bei ChatGPT 😃
Du möchtest mitdiskutieren?Registriere dich kostenlos, um zu antworten.Jetzt registrieren