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Elon Musks Firma "Neuralink" ist es gelungen einen vom Hals abwärts gelähmten Mann durch ein Implantat u.a. WoW spielen zu lassen:


Neuralink-Implantat macht PC-Steuerung nur mit Gedanken möglich​

Jon L. Noble ist seit einem Autounfall im Jahr 2016 vom Hals abwärts gelähmt. Ende 2025 hat er sich für eine klinische Studie von Neuralink entschieden und in London das sogenannte N1-Implantat erhalten.

Bei dem Eingriff haben Ärzte mithilfe eines Roboters 1.024 feine Elektroden in seinen motorischen Kortex eingesetzt. Schon einen Tag nach der Operation konnte er wieder nach Hause. Eine Woche später war die Narbe fast verschwunden, und er beschreibt seinen Zustand so:

"Ich habe mich schärfer und positiver gefühlt als seit Jahren nicht mehr."

Nach kurzer Erholung hat Noble direkt angefangen, das Implantat im Alltag zu nutzen. In der zweiten Woche wurde das System mit einem Apple MacBook verbunden.

Anfangs hat er noch gemeinsam mit Neuralink-Ingenieuren trainiert. Doch das Lernen ging überraschend schnell. Bereits nach drei Wochen konnte er scrollen, klicken und tippen, komplett über Gedanken.

World of Warcraft spielen ohne Maus und Tastatur​

Rund 80 Tage nach dem Eingriff hat Noble den nächsten Schritt gemacht und sich an World of Warcraft (jetzt kaufen ) gesetzt. Gerade bei einem MMO kommt es auf Timing, Präzision und Übersicht an, was den Einstieg deutlich schwieriger macht als normale PC-Nutzung.

Am Anfang fühlte sich die Steuerung noch ungenau an. Doch mit der Zeit haben sich Gehirn und Interface immer besser aufeinander abgestimmt. Der entscheidende Moment kam, als sich alles plötzlich natürlich anfühlte. Er beschreibt es so:

"Ich raide und erkunde Azeroth jetzt komplett freihändig, in voller Geschwindigkeit - keine Maus, keine Tastatur, nur meine Absicht."

Für ihn fühlt sich das nicht nur technisch beeindruckend an, sondern vor allem nach echter Freiheit.
Quelle: Gelähmter Spieler steuert WoW nur mit Gedanken - überrascht selbst Entwickler




Neuralink ist ein von Elon Musk 2016 gegründetes Neurotechnologie-Unternehmen, das implantierbare Gehirn-Computer-Schnittstellen (BCIs) entwickelt. Ziel ist es, gelähmten Menschen die Steuerung von Computern per Gedanken zu ermöglichen und langfristig neurologische Erkrankungen zu behandeln. Der erste Mensch erhielt 2024 ein Implantat, das neuronale Signale erfasst.

Kernfakten zu Neuralink:
  • Technologie: Ein etwa münzgroßes Implantat (Telepathy) nutzt über 1000 Elektroden, um Gehirnaktivität zu messen und Signale zu übertragen.
  • Funktionsweise: Der Chip erfasst Bewegungsabsichten, die durch einen Computer in Aktionen umgewandelt werden.
  • Fortschritte: Erste Patienten (Neuralnauts) konnten bereits Computercursor bewegen, Videospiele spielen und Schach steuern.
  • Anwendungsgebiete: Behandlung von Lähmungen (Tetraplegie), ALS, Parkinson sowie die Wiederherstellung von Sehvermögen (Blindsight).
  • Kritik: Es gab Bedenken und Berichte über Komplikationen bei Tierversuchen, bei denen zahlreiche Affen starben


Ich finde diese Technologie faszinierend und erschreckend zugleich. Einerseits gibt sie stark körperlich eingeschränkten Menschen ein gutes Stück weit Freiheiten zurück aber andererseits könnte die Technologie auch irgendwann mal missbraucht werden um z.B. an Gedanken von Menschen zu kommen. Besser wäre es man könnte beschädigte Nerven, welche für die körperlichen Einschränkungen verantwortlich sind, wieder reparieren. Vielleicht ist ja auch dieses eines Tages mal möglich.