Death Stranding 2: Haben die Verkaufszahlen Sony bei Kojima abgeschreckt?

Sony hat gestern überraschend die Zusammenarbeit mit Hideo Kojima bei Physint beendet. Einen offiziellen Grund dafür gibt es bisher nicht.

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Sony steigt bei Physint aus

Sony hat gestern überraschend die Zusammenarbeit mit Hideo Kojima bei Physint beendet. Einen offiziellen Grund dafür gibt es bisher nicht. Branchenanalysten sehen allerdings einen möglichen Zusammenhang mit den Verkaufszahlen von Death Stranding 2.

Rund 2,5 Millionen Verkäufe

Alinea Analytics schätzt, dass sich Death Stranding 2 mittlerweile rund 2,5 Millionen Mal verkauft hat. Davon sollen etwa 1,8 Millionen Exemplare auf die PlayStation und weitere 700.000 auf den PC entfallen. Das klingt erst einmal gar nicht schlecht, allerdings sollen die Verkäufe gerade auf der PS5 nach dem ersten Ansturm deutlich langsamer geworden sein.

Laut Branchenanalysten könnte der Unterschied zwischen Death Stranding und dem Nachfolger Sony dazu gebracht haben, bei weiteren teuren Kojima-Projekten vorsichtiger zu werden. Auch die geschätzten Entwicklungskosten von 150 bis 200 Millionen Dollar machen die Sache natürlich nicht einfacher.

War Death Stranding 2 für Sony einfach nicht erfolgreich genug?

Offiziell wissen wir allerdings nicht, ob die Verkaufszahlen wirklich der Grund für Sonys Rückzug waren. Fest steht nur, dass Sony bei Physint ausgestiegen ist und Kojima Productions anschließend mit Xbox einen neuen Partner gefunden hat.

Ich persönlich finde die Sache ziemlich interessant. Death Stranding 2 ist sicher kein schlechtes Spiel (Nicht für jeden) und gerade deshalb stellt sich die Frage, ob solche außergewöhnlichen Projekte bei den heutigen Entwicklungskosten überhaupt noch genug Spielraum bekommen. Wenn ein Spiel 150 bis 200 Millionen Dollar kostet, reichen gute Bewertungen und eine treue Fanbase offenbar irgendwann nicht mehr aus.

Was denkt ihr? Sind rund 2,5 Millionen Verkäufe für ein Spiel wie Death Stranding 2 zu wenig oder erwartet Sony mittlerweile einfach zu viel?

Diskussion (13)

GagGorilla#62540
LDNV
Liebe die Games, und Kojima is God :D aber da wundert es mich dann nicht wirklich. :)


Ich glaube das ist genau das Thema. Es sind ja eigentlich sehr spezielle Games wenn wir uns ehrlich sind. MGS habe ich geliebt z.B. aber mit DS bin ich gar nicht warm geworden. Die Geschichte ist bestimmt riesig bei dem Game wird aber für mich einfach überschattet mit dem Walking Simulator der mir gar keinen Spaß gemacht hat. Ich bewundere seinen Mut etwas neues zu machen aber es trifft einfach nicht meinen Nerv und Pakete ausliefern will ich nur gegen Echtgeld machen :)
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Birdy#62541
Wenn der der Haupt-Gameloop schon weder sonderlich stark noch sonderlich herausfordernd ist, die Geschichte nicht mehr mit dem großen Mysterium des ersten Teils aufwarten kann, dann reicht offenbar gute Technik allein nicht aus um Verkaufsrekorde zu brechen, sofern nicht Call of Duty auf dem Cover steht.
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LDNV#62542
Also die Story fand ich im zweiten Teil weitaus stärker als im ersten. Alleine schon wegen dem Riesigen plöttloch fast am Anfang von Teil 1
Ugly

Wird auch hier sehr nett, Humoristisch, auseinander genommen :D

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Soulstyle#62543
RavionHD
2.5 Millionen sind für ein Spiel wie Death Stranding 2 viel zu wenig angesichts eines Budget von womöglich 150-200 Millionen USD. Damit hat man keinen Gewinn erwirtschaftet.


Also ich zweifle die Beträge nicht an.
Allerdings frage ich mich wirklich wo die 200Mio Dollar versenkt werden.
Ein komplettes Produktionswerk mit Fördersystemen und Hochregallager kosten heute ca 70Mio € .
Hier wird ein Spiel für 200Mio Euro entwickelt. Crazy
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Raizel#62544
Soulstyle
Allerdings frage ich mich wirklich wo die 200Mio Dollar versenkt werden.


Bei Death Stranding dürften das hauptsächlich die Hollywood Schauspieler sein, die nicht nur Face Model spielen, sondern auch Motion Capture und Voice Acting machen. Die werden sicherlich einen guten Kuchen von den Entwicklungskosten abhaben wollen. Würde Kojima Productions auch in den USA liegen, wäre das Budget sogar noch um ein Vielfaches höher.
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