CPU AMD Zen 6 und Ryzen 10000 Was bringt die nächste CPU Generation wirklich

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AMD bereitet mit Zen 6 die nächste große CPU Generation für den Desktop vor. Die kommende Ryzen 10000 Serie, intern unter dem Namen Olympic Ridge gehandelt, soll technisch einen deutlichen Schritt nach vorne machen. Wenn sich die aktuellen Informationen bestätigen, erwartet uns eine der spannendsten Desktop Plattformen der letzten Jahre.

Im Raum stehen Modelle mit bis zu 24 Kernen im Mainstream Segment. Das wäre eine klare Ansage an High End Nutzer, Content Creator und natürlich auch an Intel. Besonders interessant ist dabei, dass AMD offenbar wieder verschiedene Chiplet Konfigurationen plant. Das bedeutet unterschiedliche Kernanzahlen, unterschiedliche Cache Größen und vermutlich auch eine klare Staffelung vom klassischen Gaming Prozessor bis hin zum Workstation nahen Modell. Ein großes Thema wird erneut der L3 Cache sein. Schon bei den X3D Modellen hat AMD gezeigt, wie stark zusätzlicher Cache die Gaming Performance beeinflussen kann. Mit Zen 6 könnte hier nochmals nachgelegt werden. Für Spieler ist das besonders relevant, da moderne Engines stark von schnellen Zugriffen profitieren.

Aktuellen Leaks zufolge soll die kommende Ryzen 10000 Serie mehrere Kernkonfigurationen bieten, die sich in zwei Gruppen aufteilen. Für die Single CCD Modelle werden Varianten mit 6, 8, 10 und 12 Kernen erwartet, während die Dual CCD Versionen Kombinationen wie 8+8 für 16 Kerne, 10+10 für 20 Kerne und 12+12 für bis zu 24 Kerne umfassen könnten. Damit würde AMD erstmals einen Ryzen Desktop Chip mit bis zu 24 echten Zen 6 Kernen anbieten, was einen deutlichen Sprung über die bisherigen 16 Kerne hinaus bedeutet. Diese Architektur basiert auf einem neuen 12 Kern CCD Design, das gleichzeitig mehr L3 Cache bieten und die Flexibilität der Produktpalette deutlich erhöhen soll.

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Auch beim Fertigungsprozess wird ein weiterer Fortschritt erwartet. Kleinere Strukturen bedeuten in der Regel bessere Effizienz und höhere Taktraten bei gleichem Verbrauch. Genau hier liegt aktuell einer der wichtigsten Punkte im CPU Markt. Leistung allein reicht nicht mehr. Effizienz entscheidet. Für PC Enthusiasten stellt sich natürlich die Frage nach dem Sockel. Bleibt AMD langfristig bei AM5, wäre das ein weiterer Vorteil gegenüber häufigeren Plattformwechseln. Upgrade Möglichkeiten spielen gerade im Selbstbau Bereich eine große Rolle.

Im direkten Vergleich wird es spannend zu sehen, wie sich Zen 6 gegen kommende Intel Generationen schlägt. Gerade im Gaming Bereich liefern sich beide Hersteller ein enges Rennen. Sollte AMD es schaffen, hohe Kernzahlen mit starkem Single Core Takt zu kombinieren, könnte das eine sehr ausgewogene CPU Generation werden. Laut mehreren Quellen soll Zen 6 gegen Ende 2026 bis Anfang 2027 auf den Markt kommen. Die CPUs werden voraussichtlich weiterhin den AM5 Sockel nutzen, was vorhandenen Mainboards mit passenden BIOS Updates ermöglichen könnte, die neuen Prozessoren zu unterstützen.

Aktuell sind viele Details noch nicht final bestätigt. Klar ist aber, dass die nächste CPU Welle den Desktop Markt wieder deutlich in Bewegung bringen wird. Wer gerade einen neuen PC plant, sollte diese Generation definitiv im Auge behalten. Wartet ihr darauf oder seid ihr aktuell mit eurem System komplett zufrieden?

Quelle: Toms Hardware
 
Derzeit bin ich zufrieden. Geplant war ja bei mir ursprünglich das eher so - ich geb meinen 9800X3D an meine Frau weiter (die fährt noch mit AM4) und ich geh auf einen 10000er, aber mal sehen ob das leistungstechnisch soviel bringt bei meinem Anwendungsszenario. Weiters sind auch die kommenden Intels sehr interessant, vor allem mit der iGPU (wenn die das leistet was die versprechen halte ich bei Einsteigermodellen eine Grafikkarte für obsolet). Auf Intel Aufzurüsten ist bei uns (ihr Pc) dann auch noch eine Option, generell muss man die Cpu Preisgestaltung dazu auch wissen, richtige Tests und Benchmarks lesen und nicht nach der Selbstbeweihräucherung von Intel und AMD gehen. Bei ihrer langen Nutzungsdauer wäre Intel natürlich eine Option. Nur müssen die Speicherpreise runter - so wie es aktuell aussieht wird mal nix aufgerüstet.
 
Intel ist auch wieder auf einem guten Weg.
Insofern bin ich als AM4-Besitzer offen für die Zukunft, egal ob AMD oder Intel.

Ich kaufe aber tendenziell wohl eher wieder ein AMD-System (AM6).
Wenn es so bleibt das man die Plattform wieder so lange nutzen kann.
Außerdem hatte ich mit der Am4-Plattform nie Probleme, läuft einfach total stabil bei mir.

Trotzdem ist die nächste Aufrüstung leider noch nicht absehbar, vielleicht gewinnt doch Intel bis dahin nach P/L. Zur Zeit ist die Zukunft am PC sehr offen...
 
Bei Intel bin ich auch mega gespannt, was die iGPU noch so alles bringt. Was mich eher anzipft bei Intel, ist das ständige Boardgewechsle...
Ich ticke da genau anders herum, wenn ich nach 1-2 Jahren eine neue CPU möchte, kaufe ich auch ein neues Board im Normalfall, mit den neusten Schnittstellen usw. Auch Garantieanspruch ist da für mich ein Thema.
 
Ja kenne ich auch einige! Aber wenn ich ein MB mehrere Jahre nutzen kann und es dann mal die Grätsche macht, ist für mich der Kauf eines neuen Board auch kein Beinbruch. Aber dieses ständige neue Intel CPU = neue Plattform einfach Käse.
Da ich eigentlich meine gebrauchte Hardware auch immer weiter verkaufe ist es für mich einfach der beste Weg. Stets frische Garantie und minimaler finanzieller Aufwand ;)
Das einzige, bei dem ich gerade froh bin, ist mein Ram. Wollte eigentlich gerade auf einen 235/245Kf mit CuDimm und Richtung DDR5 8000+. Aber genau in dem Moment gingen die Preise durch die Decke.
 
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