Bildbearbeitung – Photoshop vs. Alternativen

Sockenschein

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Photoshop ist das wohl bekannteste Bildbearbeitungsprogramm, aber es gibt inzwischen viele Alternativen – sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig.

Wie handhabt ihr das?
  • Nutzt ihr lieber Photoshop oder Alternativen wie GIMP, Affinity Photo, Paint.NET & Co.?
  • Welche Funktionen sind für euch unverzichtbar?
  • Wie wichtig ist euch Einsteigerfreundlichkeit vs. Profi-Tools?
  • Achtet ihr auf das Preis-Leistungs-Verhältnis?
  • Nutzt ihr Cloud-Integration und Updates?
Welche Software benutzt ihr aktuell für die Bildbearbeitung und warum?
 
Ich hab mir damals Lightroom und Photoshop gekauft, müssten die letzten Standalone Versionen sein die es zu kaufen gab bervor der Abo kram gekommen ist, glaube das war 2019/2020, die nutze ich seit dem immer wieder mal, mittlerweile bearbeite ich aber so gut wie gar keine Bilder mehr.
 
Im Studium hatten wir freie Creative Cloud Zugänge, hatte mich vorher mit Photoshop auseinandergesetzt und fand super, dass dann vertiefen zu können. Bin da heute aber weitgehend raus. Das Preismodell macht keinen Spaß und die Politik von Adobe, wie sie ihre Firma führen, insbesondere das Ausbeuten von Kreativen die sie groß gemacht haben, finde ich verachtenswert. Da es aber häufig noch als Branchenstandard gesehen wird, mache ich in der Schule für interessierte Schüler:innen einmal im Jahr einen Quali-Workshop für Grundlagen über drei Tage. Eine Schullizenz haben wir und wenn die was mit Medien machen wollen hilft denen das tatsächlich, wenn die entsprechende Kenntnisse bescheinigt bekommen. Aber auch hier ist Adobe scheiße, durch städtische Filter können wir keine Updates ziehen, das passiert einmal im Jahr (wenn überhaupt) und die Cloud ist auch nur begrenzt nutzbar, da Adobe nicht reagiert in Bezug auf Auftragsverarbeitungsvertrag und sichergestellter Standort der Daten in der EU und so nicht DSVGO konform ist. Generell kann ich meinen Unmut über dieses Unternehmen nur schwer in Worte fassen. Denn an Schule merkt man, wie wenig es Ihnen, um die Kunden oder ihrem Fall Konsumenten geht und wie sehr ums Geld.

In der Breite bin ich für Bildbearbeitung auf Affinity umgestiegen. Von Canva erhalten Schüler:innen, Studierende und Lehrende kostenlose Pro-Accounts und auch datenschutzkonforme Bedingungen zur Nutzung. (Laut unserem IT Beauftragten) Canva erlaubt wiederum einen kostenlosen Zugang zur Affinity Suite, die in der Basis sehr ähnlich zu den entsprechenden Adobe Programmen funktioniert. Die Oberflächen sind ähnlich genug, dass man sich schnell zurecht findet. Shortcuts kann man entsprechend einstellen und Affinity Publisher ist straightup das bessere Programm als inDesign, alleine wegen der Möglichkeit des Funktionsumfangs von Affinity Photo in der gleichen Anwendung zu nutzen.

Zusätzlich dazu benutze ich noch Capture One, ich würde behaupten, dass das ein Lightroom Equivalent ist, das ich aber immer angenehmer in der Anwendung empfand und es bietet bis heute die Möglichkeit einer Einmallizenz für die aktuelle Version zu kaufen. Funktional bin ich mir gar nicht sicher, was sie so viel besser als Lightroom macht, aber ich schätze die vielen hinterlegten Profile für Objektive, Bodies und die direkt Übertragung im Studio. Insgesamt aber einfach eine schön aufgeräumte Software für so komplexe Funktionen.
 
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