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Kuriose & schräge Spiele – was habt ihr gefunden?

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Habt ihr schon mal Games gesehen, bei denen ihr euch dachtet: „Okay… das ist irgendwie speziell“?

In diesem Thread könnt ihr genau solche Fundstücke teilen – egal ob von Steam oder irgendwo aus dem Netz.

Ob witzig, kreativ, komplett verrückt oder einfach nur ungewöhnlich – zeigt her, was ihr gefunden habt!

Ich fange mal an!


Ist auch gerade im Angebot also greift zu!
 
Ich fand Leisure Suit Larry sehr speziell und schräg.
Hat trotzdem Spaß gemacht, damals hatte man am PC aber auch wenig Auswahl.


Heute würde ich so ein Spiel wohl nicht mehr spielen. Obwohl eins der Reihe sehr gut war, leider weiß ich nicht mehr welches der Reihe.
Naja jedenfalls liebe ich point and click adventure games. Die neueren entäuschen leider oft.
 
Kennt noch jemand Hatred?
Nein hört sich aber hart indiziert an.

Hat mich bei Wolfenstein aber auch nie gestört...
(Du bist ja nahezu Pychologe/Therapeut warum drehen wir nicht alle durch, wie von den Medien früherer kommuniziert....)

Ich denke wir können das zum Glück trennen.
Edit:
ist natürlich nicht ernstgemeint die Frage. Wenn Du doch antworten möchtest steht Dir das natürlich frei.
Nur könnte es dann nicht nur zu off Topic gehen, sondern durch unterschiedliche Ideologien auch politisch werden, was ich keinesfalls möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Dieses Spiel darf natürlich auch nicht fehlen! Der Tür-Manager! Springen, Türen schließen! Wer hat nicht von sooo einem tollen Nintendo Spiel geträumt?

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Kennt noch jemand Hatred?

Das wurde ja damals ziemlich angeprangert, weil es so sinnlos brutal ist. Man ist einfach so ein langhaariger Psycho im schwarzen Mantel, der Amok läuft und brutal Menschen abschlachtet.
Da war neben der Brutalität vor Allem aber der Vorwurf im Raum, dass das Spiel die Ideologie einiger der Entwickler:innen zu sehr nach Außen trägt und ich zitiere aus der Erinnerung als "Genozid-Simulator für eine white supremacy Bewegung" funktioniert. Es ist aber tatsächlich auch indiziert. Habe mich damit nie intensiver beschäftigt, weil es vor Allem wie ein extrem schlechtes Spiel aussah und mich daher nichtmal auf akademischer Ebene interessiert hat. Hat ja eigentlich Potential interessante Ansatzpunkte zu bieten, aber da es so klein und unerfolgreich blieb, schien vor Veröffentlichung mehr Trubel darum zu sein, als jemals wieder.


@topic: Mr Moskeeto, ich meine come on, das war auch nur ein Fetisch Game.

Mr Moskeeto – im Klassik-Test (PS2) | MANIAC.de
 
Da war neben der Brutalität vor Allem aber der Vorwurf im Raum, dass das Spiel die Ideologie einiger der Entwickler:innen zu sehr nach Außen trägt und ich zitiere aus der Erinnerung als "Genozid-Simulator für eine white supremacy Bewegung" funktioniert. Es ist aber tatsächlich auch indiziert.
Oh, ok krass, das wusste ich nicht. Erinnere mich vielmehr an die Debatte im hiesigen Gaming-Journalismus, dass es weniger um die Gewalt ging, die in anderen Games wie Mortal Kombat wesentlich höher war, sondern eher darum, dass die Gewalt keinen rechtfertigenden Kontext hatte ujd somit für sich selbst isoliert stattfand, also quasi Gewalt, um der Gewalt willen.
Fande die Debatte eigentlich recht interessant, da es mich an die Phrase "Der Zweck heiligt die Mittel" erinnerte und inwieweit im Gaming das auch ideologisch vertretbar ist.

Ich persönlich warte ja immer noch auf ein Game, wo man als vietnamesischer oder afghanischer Freiheitskämpfer die US Army Okkupation bekämpfen darf...;)
@topic: Mr Moskeeto, ich meine come on, das war auch nur ein Fetisch Game.

Mr Moskeeto – im Klassik-Test (PS2) | MANIAC.de
Ujj das kenne ich auch noch. War ein N64 Game, soweit ich weiß.
 
Da war neben der Brutalität vor Allem aber der Vorwurf im Raum, dass das Spiel die Ideologie einiger der Entwickler:innen zu sehr nach Außen trägt und ich zitiere aus der Erinnerung als "Genozid-Simulator für eine white supremacy Bewegung" funktioniert. Es ist aber tatsächlich auch indiziert. Habe mich damit nie intensiver beschäftigt, weil es vor Allem wie ein extrem schlechtes Spiel aussah und mich daher nichtmal auf akademischer Ebene interessiert hat. Hat ja eigentlich Potential interessante Ansatzpunkte zu bieten, aber da es so klein und unerfolgreich blieb, schien vor Veröffentlichung mehr Trubel darum zu sein, als jemals wieder.
Habs damals gespielt, weil es mich natürlich neugierig gemacht hat. Und ja, das Spiel ist schlecht, langweilig und dumm. Habe nicht länger als eine Stunde gespielt, bevor es wieder von der Platte geflogen ist.

Da gibt es so viel bessere Topdown- oder Twinstick Shooter, Hatred ist einfach eine lahme Amoklauf-Gewaltfantasie, die den Release-Skandalhype nicht verdient hat.

Zum Thema, ich wollte schon immer mal Muscle March spielen :

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Eins der inhaltlich kuriosesten Games, die ich durchgespielt habe, ist Killer is Dead von Suda51.
Kenner wissen, wer Suda51 ist und an die, die es nicht wissen: Stellt euch eine Mischung aus David Lynch und Kojima auf mexikanischen Pilzen und LSD vor!

Ja, ungelogen, wer Kojimas und Lynchs Werke für weird hält, wird bei Suda51 gar nicht mehr klar kommen.

Killer is Dead ist aber eigentlich ein cooles Game, weil man einen Auftragskiller mit Roboterarm und Katana in einem Anime-Cel-Shading 3rd Person-Action-Game spielt. Das Gameplay ist also nicht das weirde, aber die Story, die Missionen und Inszenierung ist sowas von abgedreht!

Hier kurz die "Story" im Spoiler zusammengefasst, was es so kurios macht:

Die Grundprämisse:Du spielst Mondo Zappa, einen Henker bei einer privaten Hinrichtungsfirma. Er hat ein Katana und einen Roboterarm, der Blut von Feinden aufsaugt, um Spezialattacken zu powern. Das wird nie erklärt. Es ist einfach so.


Die Episodenstruktur:Das Spiel ist in Episoden aufgeteilt wie eine TV-Serie – jede Episode hat einen neuen "Boss"-Kriminellen. Aber die Verbindungen zwischen den Episoden werden kaum hergestellt. Charaktere tauchen auf, verschwinden, sterben, existieren weiter. Man wartet die ganze Zeit auf einen roten Faden, der nie wirklich kommt.


Der Mond als Villain:Der eigentliche Antagonist ist Mondos Bruder David – der auf dem Mond lebt und von dort aus "Dunkelheit" auf die Erde schickt. Menschen, die von dieser Dunkelheit befallen werden, mutieren zu Monstern namens "Wires". Warum der Mond das tut, was Dunkelheit genau ist, wie David dahin kam – weitgehend unklar.


Mondos Vergangenheit:Es wird angedeutet, dass Mondo selbst mal tot war, oder zumindest nicht ganz menschlich ist. Seine Erinnerungen sind fragmentiert. Es gibt eine Frau namens Alice, die eine emotionale Rolle spielt – aber ihre genaue Beziehung zu Mondo und David bleibt bewusst vage.


Das Ende:Mondo fliegt buchstäblich zum Mond, kämpft gegen seinen Bruder, tötet ihn – und die Szene ist so visuell abstrakt und emotional aufgeladen, dass man nicht sicher ist, ob man gerade etwas Tiefgründiges oder komplett Sinnloses erlebt hat. Wahrscheinlich beides.

Das Game erhält aber definitiv eine Empfehlung für Freunde von weirdem Anime Stuff. Hier noch ein Review mit Blick auf Gameplay und Artdesign:

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Oh, ok krass, das wusste ich nicht. Erinnere mich vielmehr an die Debatte im hiesigen Gaming-Journalismus, dass es weniger um die Gewalt ging, die in anderen Games wie Mortal Kombat wesentlich höher war, sondern eher darum, dass die Gewalt keinen rechtfertigenden Kontext hatte ujd somit für sich selbst isoliert stattfand, also quasi Gewalt, um der Gewalt willen.
Fande die Debatte eigentlich recht interessant, da es mich an die Phrase "Der Zweck heiligt die Mittel" erinnerte und inwieweit im Gaming das auch ideologisch vertretbar ist.
Stimmt das gabs auch noch. Ja ich sag doch, das Spiel hätte interessante Ansatzpunkte gehabt für tolle Diskurse, war dann aber einfach zu kacke. :D


Ich persönlich warte ja immer noch auf ein Game, wo man als vietnamesischer oder afghanischer Freiheitskämpfer die US Army Okkupation bekämpfen darf...;)

Du meinst 7554? Allerdings kämpft man da gegen die Franzosen.
Ansonsten gibt es natürlich noch die Multiplayershooter wie Rising Storm 2: Vietnam oder so.

Ujj das kenne ich auch noch. War ein N64 Game, soweit ich weiß.
N64 wünschte sich so Perlen zu haben, PS2 only natürlich.
 
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