AnmeldenRegistrieren

Psychologie, Philosophie und andere Geisteswissenschaften

29. Oktober 2025 18:30
118 Antworten
Du fragst ne KI nach Bewusstsein. Damit habe ich heute alles gesehen, was es zu sehen gibt. ^^
Die saugt halt alle relevanten Infos dazu aus dem Netz. Ich glaube nicht das sie bereits ein Bewusstsein hat.
e7bbd238ecc014897f6070796be74182.gif._xfImport[/ATTACH]
[ATTACH=full]4185[/ATTACH]
Wenn du meinst das die Infos und Antworten falsch sind kannst du ja gerne recherchieren. Ich habe da jetzt keine Lust zu.
Ich glaube daran das, das Bewusstsein was mit der Seele zu tun hat und wissenschaftlich NICHT zu ergründen ist.
Ich glaube daran das, das Bewusstsein was mit der Seele zu tun hat und wissenschaftlich NICHT zu ergründen ist.
Endlich mal eine Meinung zum Thema! Danke!
Endlich mal eine Meinung zum Thema! Danke!
Die gleiche Meinung hatte ich vor paar Seiten als es ums Bewusstsein ging auch gepostet gehabt. Das ist nämlich die islamische Sichtweise auf das Thema.
Im Systemischen "zeigt" man keine Perspektiven oder Wege. Man glaubt, dass der Mensch selber in sich schon alles nötige trägt, um eine Lösung und einen Weg für sich selber zu finden und ihn auch zu gehen. Veränderungsprozesse von innen sind die nachhaltigsten und die möchte man gerne anstoßen als systemischer Therapeut. Reframing bedeutet auch Umdeutung der Lebenssituation, der Diagnose, der Symptome und so weiter. Es geht dabei darum, Menschen zu ermutigen, die Dinge in ihrem Leben anders zu betrachten. Positiver und konstruktiver zu betrachten. Das ist manchmal und je nach Depression tatsächlich ein sehr langwieriger Weg, da die Synapsen im Hirn ja quasi daran "gewöhnt" sind, auf eine bestimmte leidvolle Art zu denken. Damit sind auch oft sehr tiefliegende Glaubenssätze verbunden, wie "Ich bin nicht gut (genug), ich bin nichts wert, ich bin dumm, hässlich" etc. Ich kenne das aus meiner Arbeit mit Menschen mit Depressionen nur zu gut, wenn ich frage "Was funktioniert oder läuft denn gut in Ihrem Leben?" und der Klient dann sagt "Also das läuft gut, aber das ist schlecht und das ist schlecht und das ist auch echt nervig..." Daran merke ich zbsp, dass das negativ und destruktive Denken mental schon so tief verankert ist, dass selbst eine Frage nach dem Positiven im Leben mit lauter Negativität gefüllt wird, was diese Person dann zu eher destruktiven, schweren Emotionen führt. Das ist dann leider so ein Teufelskreis. In meiner Arbeit ist es dann das Ziel wirklich manchmal auch kleinschrittig vorzugehen und auch zu respektieren, dass dieser Mensch jetzt halt nicht plötzlich zum Sonnenschein wird, nachdem ich ihn lediglich nach schönen Dingen in seinem Leben befragt habe. Oft steht erstmal das starke Bedürfnis sehr viel Leid zu berichten im Vordergrund, bis die Aufmerksamkeit auf andere Dinge im Leben gelenkt werden können. Ich mag hierbei die Metapher vom vollen Glas, wo nichts anderes hereinpasst, und deshalb erstmal das Glas ausgeleert werden muss, damit neues, klares, erfrischendes Wasser eingeschenkt werden kann^^ Das ist auch vollkommen legitim, denn oft haben diese Menschen auch sehr viel Leid erfahren und ihre Trauer, Wut, Angst, Niedergeschlagenheit ist mehr als berechtigt. Ich versuche dann langsam anzustoßen, dass es bestimmt auch etwas Gutes gibt, auch wenn es nur ein kleiner Samen Gutes ist. Wenn der gefunden wurde, dann versuche ich darauf, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit zu legen, bis aus dem Samen, eine Pflanze wird, und daraus ein Bäumchen und irgendwann hoffentlich ein stabiler, großer Baum mit Früchten, sodass aus der Problemtrance hoffentlich eine Denke etabliert ist, die das Gute und die Freude im Leben sieht, sucht und findet. Ist natürlich hier von mir sehr idealtypisch beschrieben. Dieser Weg ist in der Realität oft auch anstrengend und mit Rückschlägen verbunden, aber ich bin überzeugt, dass vielen Menschen mit solchen Gesprächen und so einer Haltung geholfen werden kann, wenn sie wirklich bereit sind daran zu arbeiten, denn die größte Arbeit in einer Therapie obliegt tatsächlich den Klienten selber. Im Systemischen spricht man von Systeme durch Fragestellungen irritieren, sodass das System sich neu organisieren kann. Quasi eine Horizonterweiterung.
Ich hatte @AzRaeL gestern gefragt, ob ich das Prinzip von Luhmann´s Systemtherapie jetzt besser verstanden habe: Ist das sozusagen eine Interaktionsmodell wo es um Informationsaustausch von Systemen geht? Und als systemische Therapeut regt man ein System (Mensch) zur intrensischen Veränderung an? Als Hilfe zur Selbsthilfe? Ich habe jetzt extra nicht "Beeinflussung" sondern "Anregung" geschrieben. Wobei ich Beeinflussung nicht schlimm finde. Manipulation wäre schlimmer. Er meinte ja und hat noch ergänzend differenziert: Das bei den Systemen in "Nicht triviale" und "triviale" Systeme unterschieden wird. "Triviale" wären z.B. Maschinen/Computer. Da geht es wohl um die Berechenbarkeit. Das wollte ich nur noch verstehen.
Noch was praktisches:






Immer alles erledigen und am besten alles gleichzeitig - wisst ihr, dass das zu Burnout und Depressionen führen kann? Obwohl das erwiesen ist, hat sich an den Ansprüchen im Job wenig geändert. Darauf solltet ihr achten.

Das Wort Multitasking stammt ursprünglich aus der Informatik. Durch das Betriebssystem kann ein Computer viele verschiedene Aufgaben auf einmal lösen. Während wir beispielsweise einen Text schreiben, kann der PC im Hintergrund gleichzeitig Fotos herunterladen und Musik abspielen. Das menschliche
Gehirn funktioniert anders, es rechnet nicht, es selektiert.

Wir können zwar bestimmte Dinge gleichzeitig tun, zum Beispiel kochen und uns dabei per Video mit Freunden unterhalten. Ganz bei der Sache werden wir aber bei keiner der beiden Tätigkeiten sein. Denn das Hirn kann sich nur auf eine Aufgabe wirklich gut konzentrieren.
Das belegen eine schwedische Studie, die 2016 im Fachmagazin "Frontiers in Human Neuroscience" erschienen ist und viele weitere Studien zum Thema Multitasking.

Bei der schwedischen Studie mussten die Teilnehmer visuelle Aufgaben wie eine schriftliche Prüfung in ruhiger und in unruhiger Umgebung absolvieren. In dieser Zeit machten die Forscher Aufnahmen der Gehirne. Dabei stellten sie fest: Je komplexer die Aufgabe, desto schwächer fiel die Reaktion des Gehirns auf die Umgebungsgeräusche aus. Versuchen wir also ein Problem zu lösen, drücken wir die zwei anderen Aufgaben, die parallel anstehen, automatisch weg. Das kostet nicht nur Kraft. Es kann auch lebensgefährlich sein: Nicht umsonst ist Telefonieren beim Autofahren verboten.

Folgen für das Gedächtnis:

"Um etwas Neues im Arbeitsgedächtnis abzuspeichern, muss ich mich dem bewusst zuwenden, am besten mit allen Sinnen", erklärt Andrea Hufnagel, Leiterin des Fachbereichs Arbeits- und Gesundheitspsychologie bei ASAM praevent in München. Da das Arbeitsgedächtnis nur über eine begrenzte Aufnahmekapazität verfügt, wandern die Informationen ins Langzeitgedächtnis. Dort versucht das Gehirn, sie zu verankern und dazu braucht es Anknüpfungspunkte. "Je mehr, desto besser", sagt die Arbeitspsychologin: ."Wenn wir beispielsweise eine Bergtour mit einer Freundin machen und dabei unaufhörlich quatschen, werden wir den Weg vermutlich beim nächsten Mal nicht wieder finden", so Andrea Hufnagel. "Weil ich bestimmte Abzweigungen nicht bemerkt, oder einen markanten Baum übersehen, die Steigung nicht erlebt, nichts von der Natur mitbekommen habe, und so weiter."

Ein ähnlicher Informationsverlust passiert auch in der Arbeit. Ein Pfleger, der während eines Patientengesprächs Daten in den Computer eingibt, wird nicht in der Lage sein, wichtige Details und Zwischentöne wahrzunehmen. Die sind aber notwendig, um die Arbeit gut zu machen. Das Gleiche gilt für Mitarbeiter- oder Kundengespräche. Dieser Informationsverlust erzeuge zusätzlichen
Stress, sagt Andrea Hufnagel: "Wenn ich denke: Oh Gott, ich kann mir nicht mehr alles merken, jetzt habe ich was verpasst!" Dann entstehe das Gefühl, unseren Aufgaben nicht mehr gerecht zu werden.

Mehrere Sachen gleichzeitig machen: Sind Frauen besser beim Multitasking?



Es ist ein Gerücht, dass Frauen besser im Multitasking sind als Männer. Männer und Frauen sind beim Multitasking laut dieser Studie gleich schlecht. In der Untersuchung konnten die Studienautoren um Patricia Hirsch unter gleichen, genau definierten Arbeitsbedingungen keine geschlechtsspezifischen Unterschiede beim Multitasking feststellen - weder wenn Dinge gleichzeitig erledigt wurden ("dual tasking"), noch wenn zwischen mehreren Aufgaben hin und her gewechselt wurde ("task switching").



Tipps gegen Stress: Wie ihr Multitasking reduzieren könnt



  • Prüft, ob sich die eigene Arbeit besser organisieren lässt.
  • Teilt euch die Aufgaben in einzelne, kleinere Arbeitsschritte auf.
  • Schraubt das Arbeitstempo herunter.
  • Richtet euch störungsfreie Zeiten ein, indem ihr zum Beispiel euer Telefon umleitet und die Benachrichtigungsfunktion ausschaltet.
  • Schafft euch Ruhezeiten, zum Beispiel durch ein Schild an der Tür: "Bitte nicht stören!"
  • Geht zwischendurch mal raus, bewegt euch, geht zum Beispiel um den Block spazieren.
  • Findet Hobbys bzw. Tätigkeiten, die ihr gerne macht und in die ihr euch vertiefen könnt, wie beispielsweise Malen, Musikmachen, Sporttreiben.
  • Lernt eure eigenen Bedürfnisse kennen, etwa durch einen Achtsamkeitskurs.
  • Schraubt die Anforderungen an euch selbst herunter, nehmt den Druck heraus.
  • Schafft Ordnung in eurem Arbeitsumfeld. Das erleichtert das Arbeiten.
  • Setzt euch eine Deadline, wann ihr mit dem Arbeiten aufhört und genießt eure freie Zeit.



Ich selber bin sehr schlecht in Multitasking. Wenn ich z.B. lese und meine Frau mit mir redet, bekomme ich fast nichts davon mit. Auch sonst stresst es mich sehr, wenn ich mehrere Sachen gleichzeitig machen muss. Was aber geht ist einfache Tätigkeiten und dabei leise Musik hören.