Raizels Gaming-Kolumne und Kurzreviews

Raizel · Beitrag #3999 schrieb: [SPOILER=] Cynthia war einfach nur nervig. [/SPOILER]

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Achso ja ... etwas schon - ja. Fands aber noch ok. Oder ich hatte Glück und bin einfach so durchgekommen.

[/SPOILER]
Signatur
(╯°□°)╯︵ ┻━┻
Bei Alan Wake 2 habe ich jede Sekunde genossen. Mir ist das Backtracking gar nicht aufgefallen. Liegt aber daran, dass mich das Game eingesaugt hat. Die Atmosphäre, die Grafik, die Story, einfach alles hat meinen Nerv mit voller Wucht getroffen!

Boa, was bin ich jetzt schon auf Control 2 und Max Payne Remake gehypet!
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Black Myth: Wukong


Es gibt diverse Teile an dem Spiel, die ich absolut liebe. Es gibt aber leider auch einige Abschnitte, die frustrierend sein können. Das liegt insbesondere daran, dass sich der Schwierigkeitsgrad tlw. ein wenig inkonsistent anfühlt. Der Großteil der Gegner ist sehr gut gestaltet. Es gibt jedoch auch einige Gegner, die dezent ätzend sein können - gerade bei der Länge einiger Bosskämpfe. Das ist m.E. aber auch die einzige Schwäche des Spiels. Das Spiel sieht ansonsten phänomenal aus; bei Nutzung von Frame Generation ist Input-Lag allerdings spürbar. Das Kampfsystem macht Spaß und man hat dank einer Vielfalt an Skills auch viele Handlungsmöglichkeiten.

Ansonsten überzeugt das Spiel in allen Bereichen: Die Inszenierung ist perfekt. Das Spiel sieht genauso aus, wie ich mir chinesische Mythologie vorstelle - gerade in den wäldlichen Bereichen. Die Natur ist unfassbar gut dargestellt, die Tempelanlagen sind atemberaubend, die Charaktere, Bosse pp. sehen umwerfend aus. Das Spiel hat zudem auch eine sehr gute Story, bei der man jedoch berücksichtigen muss, dass ihr einge typisch (antik-) chinesische Erzählweise zugrunde liegt. Die Musik - und insbesondere die Musikvideos zwischen den Kapiteln - ist sehr gut - gerade im zweiten Kapitel ist die Musik mit dem Sanxian (das, was sich in Japan später zum Shamisen entwickelt hat) ziemlich cool. Der Mix zwischen Design, Musik und der graphical fidelity des Spiels sorgt dafür, dass der sehr lineare Aufbau des Spiels (und damit Beschränkungen bei hidden secrets) kaum auffällt.

Abseits von einigen frustrierenden Passagen hat mir das Spiel insgesamt sehr gut gefallen. Auch, wenn es eigentlich nicht ins Gewicht fallen sollte: Es ist zudem ein komplettes, ohne erhebliche Probleme funktionierendes Spiel auf AAA Niveau ohne Nebenkosten für 60 EUR. Für das erste Spiel eines chinesischen Entwicklers aus einem (Heimat-) Markt, der sonst von mobile Gaming oder Gaming in Internet-Cafés bestimmt wird, ist das Spiel daher ein herausragender Erfolg. Für mich ist das Spiel eine 9,5/10.

Spoiler


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Es ist fast schon sträflich, dass das Forum ein Dateilimit von 10 und ein Dateigrößenlimit von nur 2 MB hat. Das Spiel bietet so viele unfassbar fantastische Vistas. Ich könnte hier mit Leichtigkeit hunderte Screenshots posten, die die atemberaubende Landschaft und die beeindruckende Architektur darstellen. Kapitel 1 des Spiels bietet die mitunter schönsten Wälder, die ich je in einem Spiel gesehen habe. Kapitel 3 bietet beeindruckende Tempelanlagen und die mitunter schönsten Schneelandschaften der Videospielgeschichte. Kapitel 4 bietet ein beeindruckendes, verworrenes Höhlengeflecht, das in einem wundervollen Tempelkomplex endet. Kapitel 5 bietet eine fantastische Gebirgslandschaft, die durch Magma gekennzeichnet ist. Jemand, der auf Virtual Photography steht, kann hunderte von Stunden in dem Spiel verbringen.
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Kein Game hat einen größeren Ordner mit mehr Screenshots, als Wukong!

Die werden mit der Zeit noch hier im Screenshot Thread peu a peu gestreut
Stellar Blade


Zusammen mit Black Myth: Wukong mein GOTY 2024. Das Spiel hat mich zwar nicht mit demselben Gefühl zurückgelassen wie Meisterwerke wie The Legend of Zelda: Ocarina of Time oder Majora's Mask oder NieR Automata, ist aber trotzdem ein fantastisches Spiel und bekommt von mir "nur" eine 9,5/10. Als erste große Produktion von Shift Up reiht sich das Spiel in sehr gute Erstlingswerke wie das vorbenannte Black Myth ein. Dass Entwickler, die sonst nur Gacha Games entwickeln, den Gewinn daraus für sehr gute Single Player Games nutzen, darf sich m.E. gern zum Trend werden.

Charaktere/Story: Die Story ist zwar auf keinem Fall auf dem selben Level wie Ausnahme-Ereignisse à ka NieR Automata, aber dennoch solide und deutlich besser als das, was man sonst im weichgespülten AAA-Bereich sieht. Man merkt der Story zwar an, was als Inspirationsquelle diente, das ist m.E. aber gar kein Problem. Die Charaktere könnten besser geschrieben sein, erleben ihrerseits ihrerseits aber ausreichend Character-Progression. Das ist zwar aufgrund der relativ kurzen Länge des Spiels nicht auf dem Level, das ein NieR Automata mit seinen fünf Walkthroughs zum best ending aufbauen kann, aber dennoch ausreichend, um die wichtigsten Charaktere gut genug darzustellen. Eve - also der spielbare Hauptcharakter - selbst ist leider - aufgrund ihrer Herkunftsgeschichte - wie ein weißes Blatt konzipiert und kann daher ein wenig langweilig wirken. Das wirkt leicht paradox, weil einer der Antagonisten der wohl am besten geschriebene Charakter im Spiel ist.

Spoiler

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Spielwelt: Die Spielwelt ist glücklicherweise keine "big empty open world", sondern unterteilt in mehrere lineare und zwei große offene Zonen. Wer Respawn's Star Wars Spiele gespielt hat, wird sicherlich wissen, was ich meine. Ich persönlich bin ein sehr großer Fan dieser Design-Entscheidung, weil Entwickler diese Zonen deutlich besser kuratieren kann und der Gameplayloop daher keine größeren Pausen erlebt. Diese Designentscheidung sorgt auch dafür, dass diese kuratierten Zonen deutlich detailverliebter sind als große open worlds. Xion wirkt daher m.E. bspw. deutlich realistischer als ein Night City das könnte. Das Problem ist jedoch, dass man schon merkt, wann Sony als Publishing-Partner eingestiegen ist, da sich die offenen Areale zu sehr ähneln und das Spiel in der Hinsicht mehr Abwechslung vertragen könnte.

Gameplay: Der Hauptbestandteil des Spiels dürfte auf jeden Fall das sehr gut gelungene Kampfsystem sein. Dieses fühlt sich deutlich mehr nach Hack 'n Slash Spielen wie Devil May Cry oder Bayonetta an, die Prise Dark Souls mit den Parry- und Dodge-Möglichkeiten hebt das Kampfsystem aber auf ein neues und sehr spaßiges Level. Gerade die Fähigkeiten, die man im Spielverlauf freischaltet, können das Kampfsystem stylish as f*ck machen. Dazu gehört bspw. auch Vergil's signature move. Neben dem Kampf liegt der Hauptfokus des Spiels auf exploration. Hierbei gibt es erfreulicherweise auch diverse Jump 'n Run Passagen, die für frischen Wind sorgen. Allgemein versucht Stellar Blade, für einen guten Gameplay-Mix zu sorgen. Zwei Level in dem Spiel erinnern bspw. sehr deutlich an Dead Space. Alles in Allem ist Shift Up mit Stellar Blade ein unfassbar gutes Spiel gelungen - zumindest ein so gutes Spiel, dass ich rund 400 Stunden in das Spiel gesteckt habe, um (einschließlich mehrerer New Game +) sämtliche Kosmetika zu sammeln.

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Spielwelt: Die Spielwelt ist glücklicherweise keine "big empty open world", sondern unterteilt in mehrere lineare und zwei große offene Zonen. Wer Respawn's Star Wars Spiele gespielt hat, wird sicherlich wissen, was ich meine. Ich persönlich bin ein sehr großer Fan dieser Design-Entscheidung, weil Entwickler diese Zonen deutlich besser kuratieren kann und der Gameplayloop daher keine größeren Pausen erlebt. Diese Designentscheidung sorgt auch dafür, dass diese kuratierten Zonen deutlich detailverliebter sind als große open worlds. Xion wirkt daher m.E. bspw. deutlich realistischer als ein Night City das könnte. Das Problem ist jedoch, dass man schon merkt, wann Sony als Publishing-Partner eingestiegen ist, da sich die offenen Areale zu sehr ähneln und das Spiel in der Hinsicht mehr Abwechslung vertragen könnte.

Gameplay: Der Hauptbestandteil des Spiels dürfte auf jeden Fall das sehr gut gelungene Kampfsystem sein. Dieses fühlt sich deutlich mehr nach Hack 'n Slash Spielen wie Devil May Cry oder Bayonetta an, die Prise Dark Souls mit den Parry- und Dodge-Möglichkeiten hebt das Kampfsystem aber auf ein neues und sehr spaßiges Level. Gerade die Fähigkeiten, die man im Spielverlauf freischaltet, können das Kampfsystem stylish as f*ck machen. Dazu gehört bspw. auch Vergil's signature move. Neben dem Kampf liegt der Hauptfokus des Spiels auf exploration. Hierbei gibt es erfreulicherweise auch diverse Jump 'n Run Passagen, die für frischen Wind sorgen. Allgemein versucht Stellar Blade, für einen guten Gameplay-Mix zu sorgen. Zwei Level in dem Spiel erinnern bspw. sehr deutlich an Dead Space. Alles in Allem ist Shift Up mit Stellar Blade ein unfassbar gutes Spiel gelungen - zumindest ein so gutes Spiel, dass ich rund 400 Stunden in das Spiel gesteckt habe, um (einschließlich mehrerer New Game +) sämtliche Kosmetika zu sammeln.

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Ebenso wie in Black Myth: Wukong kann man - auch dank dem gutem Photo Mode - in Stellar Blade hunderte Screenshots anfertigen - wenn auch vielleicht aus anderen Gründen. Das Spiel bietet jedenfalls - auch abseits von Eve - ausreichend Eye Candy, ist aber selbstverständlich auf Eve und die Vielzahl an Kosmetika, die man im Spiel findet, fokussiert. Dank Mod-Support in der PC-Version wird die Auswahl an Kosmetika noch deutlich erhöht.
AzRaeL · Beitrag #4042 schrieb: Kein Game hat einen größeren Ordner mit mehr Screenshots, als Wukong! Die werden mit der Zeit noch hier im Screenshot Thread peu a peu gestreut


Bei mir sind's Wukong und Stellar Blade. Die Landschaften in Wukong und vor Allem die antik-chinesische Architektur sind wirklich atemberaubend. Ich hoffe sehr, dass sich Entwickler von dem Worldbuilding eine Scheibe abschneiden.
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So...

14 Spiele müssen für den Anfang erst einmal reichen. Vielleicht geht's am nächsten Wochenende weiter. Ich habe noch etwas mehr als ein Dutzend Spiele, zu denen ich dank Screenshots pp. noch etwas nachliefern kann. Danach wird's Zeit für neue oder bislang nicht gespielte Spiele. Für ein Spiel müsste ich das Spiel ohnehin noch einmal für bessere Screenshots durchspielen. Ich brauche definitiv mehr Zeit für Gaming.
☺ Smiley fehlt


Ich hoffe, dass ich im Oktober dazu komme, monatsgetreu diverse Horror-Spiele zu spielen. Zumindest kommt Ende September Silent Hill f und wird hoffentlich als guter Spooktober-Einstieg dienen können.
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Donkey Kong Bananza


Ich hab's jetzt endlich geschafft, das Hauptspiel von Donkey Kong Bananza abzuschließen. Das Spiel bietet diverse schöne Spielwelten. Grafik und Performance sind in Ordnung. Die Story ist... weird... und passt nicht wirklich in den Kanon. DK trifft eine junge Pauline und hat die Mission, in den Erdkern vorzudringen und das heilige Banadium zu finden, bevor die Widersacher das schaffen. Als Vehikel für das Gameplay ist die Story völlig in Ordnung. Das Problem: Sie retconned den DK/Mario-Kanon, in Pauline eigentlich die Dame ist, die Mario vor DK rettet. Den meisten Spielern dürfte das aber egal sein, denn der essentielle Part an einem Platformer ist zu 99 % das Gameplay.

Environmental Destruction ist cool as fuck. Der Akt der ungebremsten Zerstörungswut sorgt für ein wohliges Befriedigungsgefühl. Die Möglichkeit, so viel von der Spielwelt zu zerstören in Verbindung mit den Gameplay-Option und den Transformationen sorgt auch dafür, dass man - outside the box - die vom Entwickler vorgesehenen Lösungsvorschläge umgehen kann. Ich persönlich begrüße es immer sehr, wenn das in Spielen möglich ist. Die Kehrseite: Mitunter kann sich das Spiel devfinitiv zu einfach anfühlen. Das Gameplay ist also grundsätzlich sehr gut, aber das Spiel hat auch Schattenseiten.

Man merkt leider, dass das Spiel von den Super Mario Odyssey Entwicklern gemacht worden ist. Ich persönlich bin kein Freund davon, hunderte der Main Collectibles in ein Spiel zu packen. Das sorgt - in Kontrast zu bspw. Super Mario 64 - dazu, dass sich die Main Collectible beliebig anfühlt und nicht mehr besonders. Es schreckt mich auch davon ab, das Spiel noch einmal zu spielen. Dasselbe Problem hätte ich bspw. bei Super Mario 64 oder den anderen der älteren 3D Mario Spielen nicht. Dazu kommt, dass sich die diversen Level durch bestimmte Gimmicks auszeichnen. Die sind mitunter schon cool, mitunter aber auch lästig.

Letztendlich finde ich persönlich auch, dass das Spiel hätte ein wenig kürzer sein können, denn am Ende habe ich diverse optionale Challenges ausgelassen und habe derzeit auch nicht vor, den Post-Game-Content zu machen. Das Spiel ist - zumindest meines Erachtens nach - definitiv nicht perfekt. Von mir bekommt Donkey Kong Bananza daher "nur" eine 9/10.

Spoiler


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@Gaggorilla Schau mal, ich konnte dich spielen.
☺ Smiley fehlt


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The Legend of Zelda: Majora's Mask


"You've met with a terrible fate, haven't you?"

Majora's Mask ist eines der besten Spiele aller Zeiten und vom Gamedesign her - selbst 25 Jahre nach Release - dank der Timeloop-Mechanik immer noch revolutionär - ein wahres Masterpiece also, eine "over 9.000 out of 10". In Majora's Mask spielt Link ausnahmsweise nicht den typischen Monomyth-Helden, sondern die Rolle eines Heilers - ein Heiler, der das Land und die Seelen seiner Bewohner heilt und vor dem Fall des Mondes retten soll. Hierbei sind wir auch direkt bei eine der größten Stärken des Spiels: Dem Land und seine Bewohner. Majora's Mask spielt ausnahmsweise nicht in Hyrule, sondern in Termina (von Terminal - also passend zur Prämisse des Spiels einem Ort, das nur als Zwischenstopp dient), einem wundervollen und mitunter schaurig schönen Schauplatz. Gerade das düstere Ikana ist eines meiner Lieblingsgebiete nicht nur in Zelda, sondern in Spielen allgemein. Die Fan-Theorien um Ikana ranken sich um Allerlei - [URL='
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hin zu Theorien, dass die königliche Familie von Ikana einen interdimensionalen Krieg gegen Hyrule geführt hat[/URL].

Das Spiel dreht sich - anders als andere Zelda-Spiele - hauptsächlich um die Bewoner von Termina und weniger um die Reise des Helden und die Weiterentwicklung in Dungeons. Das Spiel bietet dementsprechen auch (leider) nur vier Main Dungeons - einschließlich einem meiner Lieblings-Dungeons in der gesamten Serie: Stone Tower Temple. Das tut dem Spielspaß allerdings keinen Abbruch, weil es vielmehr darum geht, mit den Charakteren des Spiels zu interagieren und ihre Sidequests zu absolvieren. Gerade Anju & Kafei ist die wohl ikonischste Sidequest der gesamten Zelda-Reihe und auch "Ranch Defense" ist legendär. Man erlebt hautnah die Schicksale diverser Charaktere und wie sie die eigene Panik und Verzweiflung vor dem kommenden Mondfall erleben. Gerade auch Charaktere wie Pamela und ihr Vater sind besonders tragisch.

Abseits von der Story ist das Gameplay typisches 3D Zelda und damit Top Tier. Hinzu kommt allerdings eine der besten Designentscheidungen, die ich je im Gaming gesehen habe: Transformationsmasken. Die sorgen einerseits dafür, dass das Gameplay sehr facettenreich ist und andererseits für sehr spaßige Arten der Fortbewegung. Gerade Goron Rolling und Zora Swimming sind die besten Fortbewegungsarten in der gesamten Zelda-Reihe - und das selbst trotz Fortbewegungsmitteln wie dem Hover Bike aus Tears of the Kingdom.

Majora's Mask kann man mittlerweile auf mehrere Arten spielen: Entweder über Nintendo Online auf der Switch (2), per Emulator oder aber in der dekompilierten Version 2Ship2Harkinian (erlaubt die Nutzung des (U) HD Texture Packs MM Reloaded) oder in der rekompilierten Version Zelda64 Recompiled. Die beiden letztgenannten Möglichkeiten setzen voraus, dass man eine eigene ROM des Spiels mitbringt; für Zelda64 Recompiled habe ich mich für diesen Walkthrough entschieden. Zelda64 Recompiled bietet neben dem Support von (U) HD Texture Packs wie dem von Nerrel auch Modsupport, der u.a. diverse QoL-Features liefert. Dazu kommt auch ein (bislang noch sehr oberflächlicher) Randomizer, Features wie Sword Beams, Gloom Mode und weitere grafischen Verbesserungen. Dank den Mods war es mir u.a. möglich, einen "All Masks Run" in etwa 10 Stunden abzuschließen.

Wer Majora's Mask "Vanilla" spielen will, dem kann ich Zelda64 Recompiled nur empfehlen - vor Allem, weil weitere Verbesserungen wie eine neue Grafikengine für bessere Texturen oder ein Mario Mask Mod kommen sollen. Der - wie erwähnt: leider sehr oberflächliche - Randomizer ist solide, kann aber bei Weitem nicht mit dem Featureset des herkömmlichen, für Konsole bzw. Emulator gedachten Randomizer von Zoey oder dem phänomenalen OoTMM Randomizer, der Ocarina of Time und Majora's Mask in ein einziges Spiel kombiniert (!!!), mithalten.

Spoiler


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