Nun ist es vorbei, Netflix hat im historischen Bieterwettkampf um das Warner Bors. Studio sein Angebot nicht an das zuletzt erhöhte und monitär deutlich attraktivere Angebot von Paramount, angepasst. Die beiden Chefs erklärten das es sich stets um ein "nice to have" Angebot gehalten hat, kein "must have".
Jeh nach Betrachtungsweise kann man das nun unterschiedlich einordnen. Netflix stand zuletzt öffentlich in der Kritik, weil sie Vertragsbedingungen geändert hatten, welche die Übersetzungsindustrie und damit eine wichtigen Teil der Filmbranche, stark unter Druck gesetzt hatten.
Wer aber nun glaubt das sich damit alles zum Guten gewandelt hat freut sich vielleicht zu früh. Mit Paramount entsteht nämlich gerade der Streamingsdienstanbieter und Konkurrent zu Netflix, Paramount+ und damit ein weiterer Marktteilnehmer, was zwangsläufig zu einer weiteren und damit für den Endverbraucher, nachteiligen Fragmentierung des Gesamtmarktes führt. Unterm Strich also zu deutlich steigenden monatlichen Kosten, will man nun, wie gewohnt, das ganze Angebot genießen. Durch die Übernahme wird dieser neue Streamingdienst entsprechend gestärkt und der fragmentierte Markt weiter gefestigt, so dass man langfristig nicht mit einer Besserung, im Sinne der Endverbraucher, rechnen kann.
Bleibt abzuwarten wie sich die Aktionäre am 20. März entscheiden, finanziell wurde die Entscheidung zumindestens jetzt vorab bereits getroffen.
Quelle:
Netflix wirft in Bieterkampf um Warner Bros. überraschend hin
Eigentlich stand der Deal praktisch fest: Netflix sollte den legendären Warner-Konzern übernehmen – und damit Paramount im Bieterwettstreit ausstechen. Doch nun kommt eine Wende wie aus dem Drehbuch.
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