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MULTI Crimson Desert

Multi Titel
So nu ~38Std. drin und mein Ersteindruck hat sich noch nicht sehr gewandelt.
Die Weitsicht machte zwischendurch sogar narrativ keinen Sinn.
Wenn ich in einem Dialog höre, dass etwas versteckt ist, aber der große Turm von Sekunde ein fett sichtbar ist und ich eigentlich schon vorher mal hinkrakseln wollte und mich nur zurückgehalten habe, weil ich mir dachte "Ist bestimmt storyrelevant und blöd wenn ich mir spoiler.", dann ist das schlecht designed.

Weiter ist die Story echt schwach und die Charaktere gerade zu miserabel geschrieben, also der ein oder andere Kollege in der Truppe wird von mir seit 10 Spielstunden stehengelassen, weil ich den so unerträglich finde. Häufig sind es eher die kleinen Sidestories oder Dinge die in der Welt eben passieren, die es inhaltlich spannend machen.
Ansonsten ist das Gameplay wirklich etwas öde. Nachdem ich begriffen habe, dass man die Angriffstaste einfach gedrückt lässt und den zweiten Kombobutton nur variiert wurde es wirklich so langweilig, dass ich den Schwierigkeitsgrad runtergestellt habe, weil ich es nur als Zeitverschwendung gesehen habe und nicht als Herausforderung. Die Waffen zu wechseln erscheint mir bisher auch mehr als Skinwechsel als wirkliche Gameplayänderung.
An der Stelle auch mal, warum gibt es mehr als einen spielbaren Charakter, ich hab keine Motivation zu wechseln und bisher schien es auch nicht nötig, obwohl die Story inhaltlich hergab, dass ich zu der weiblichen Hauptfigur wechseln müsste. Aber dann konnte ich sie nicht mal auswählen.

Das positivste bleibt bisher die Welt an sich und das Entdecken dieser, da macht das Spiel was richtig. Aber ansonsten habe ich immer noch das Gefühl die meisten Mechaniken nicht zu verstehen, falsch zu nutzen oder schlicht zu ignorieren, weil sie keine Relevanz haben. Ich muss mich aktiv beschränken, um Orte nicht zu früh zu sehen oder aus versehen total unspektakulär zu entdecken.

Ich spiels weiter, aber muss mir glaube ich vornehmen auf die Tube zu drücken und die Mainstory durchzuziehen, sonst verliert mich die Lust vor dem Ende und das wäre blöd.
 
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Das ist übrigens was ich mit der Weitsicht meine, das mir nicht gefällt. Es ergibt keinen Sinn, dass ich diese gesamte klimatisch andere Region von dort sehen kann. So funktioniert Klima nicht. Klar sind das die Limitierungen eines Spiels, aber dann mach es cleverer. Ein Gebirgspass, der die Sicht versperrt und gleichzeitig auf jeder Seite das jeweilige Klima zeigt. Das hat Gothic 3 meiner Erinnerung nach besser gelöst oder in den Red Dead Redemption 2 kann ich mich auch nicht an solche Dinge erinnern, obwohl es so massiv andere Klimazonen gab.
Aber bei CD stört mich das echt hart und nimmt mir zum Teil eher die Neugier auf Entdeckung. Bin gespannt, wie sich das noch weiter entwickelt.
 
Aber bei CD stört mich das echt hart und nimmt mir zum Teil eher die Neugier auf Entdeckung. Bin gespannt, wie sich das noch weiter entwickelt.
Finde ich interessant! Denn ich glaube sie wollten eigentlich mit der Weitsicht genau das Gegenteil erreichen und die Spieler animieren, dass sie sich so gut wie alles was man so sehen kann, näher ansieht. Aber deine Punkte kann ich 100% verstehen.
 
Ach was, du kannst auch staubtrockenen Gegenden und schneebedeckte Berge sehen:


Hier in München hast ja auch bei Fön die schneebedeckten Berge und du schwitzt bei Sonnenschein kilometerweit im Flachland.

Bei Zelda Breath of the Wild war es doch ähnlich.

Klar, man könnte es sicherlich noch bisschen verfeinern.
 
Ach was, du kannst auch staubtrockenen Gegenden und schneebedeckte Berge sehen:


Hier in München hast ja auch bei Fön die schneebedeckten Berge und du schwitzt bei Sonnenschein kilometerweit im Flachland.

Bei Zelda Breath of the Wild war es doch ähnlich.

Klar, man könnte es sicherlich noch bisschen verfeinern.
Das ist aber was gänzlich anderes, da geht es um Höhenunterschiede und das Klima dadurch, deswegen schreib ich ja, dass man das hätte elegant lösen können. Nix gegen Kaiserwetter. Ich werde aber in der Echtwelt vermutlich nie in der Situation sein, wo ich in einem mitteleuropäischen Wald stehe und von da eine subtropische Wüste sehe. Am ehesten käme da sowas wie die Bledowska Wüste dran, aber auch die ist nicht geprägt von orangenen Sand und entsprechenden Felsformationen und schrumpft.

@L1F4D Ja über den Abyss meckre ich ja deswegen seit Tag 1, einfach Wolkendecke oder so reinpacken oder nur direkt darunter die Sicht erlauben, gäb da zig Möglichkeiten. Aber scheine ja in der Minderheit damit zu sein, also hat Pearl Abyss alles richtig gemacht.

Zelda mochte ich btw nicht, aus anderen Gründen, aber da fand ich das auch schon blöd. Ich empfinde das als nicht immersives, schlechtes Weltdesign. Ich will entdecken und überrascht werden, nicht genauer betrachten, was ich aus der Distanz sehe.

Aber ich spiele ja auch weiter, also irgendwas scheint Spaß zu machen. :D
 
Wobei es doch letzten Endes auch eine Fantasie Welt ist und nicht der Flight Sim der 1:1 unsere Welt nachbildet. Wird ja auch nicht in der Realität mit magischen Kräften dastehen und durch die Lüfte segeln.^^

Glaube man darf es hier da halt nicht zu ernst nehmen weil so viele Fantasie Welten auseinanderfallen würden wenn man unsere irdischen Gesetze anwendet.
Klar, manchen stört den Einen mehr als den Anderen. Jemand der komprimierte Welten in Forza Horizon gewohnt ist wo Wüste, Wälder, Vulkane und Schneegebiete aneinander angrenzen wird man es wohl eher akzeptieren.^^

Bei Kingdom Come Deliverance würde es viel mehr ins Gewicht fallen.
 
Gestern schon wieder ein neuer Patch, aktuelle Version ist 1.12 :cautious:

Ich steige da erst wieder ein, wenn etwas Ruhe reinkommt. Wenn man nur 1 oder 2 mal die Woche spielt wird das echt lästig sich ständig durch irgendwelche Änderungen und neue Features zu wühlen.

Neuer Content gerne, aber abgesehen von Bugfixes bitte nur alle paar Monate und dafür dann richtig.
 
So nun bin ich mit der Story durch und hab gut 100 Stunden im Spiel. Ein wenig spiele ich vllt. noch weiter, aber mein Eindruck hat sich dann doch nicht mehr geändert. Alles was mich von Anfang an gestört hat, blieb störend und nun weiß ich halt auch, dass das Spiel wirklich NICHTS erzählt. Das ist so eine non-Story, generischer Fantasykram und selbst das Design des Endbosses ist lame und altbacken.
Das Spiel macht vieles was Spaß macht und die Story sollte man vermutlich nur spielen um alles freizuschalten, aber an sich braucht es die sonst nicht. Das Erkunden, abarbeiten von Dingen und hier und da kleine Quests machen aber Spaß. Wirklich gut ist aber nichts. Wie schonmal geschrieben, es bediente nun irgendwie das was ich wollte, aber das Gehype und Geschreie nach GOTY verstehe ich überhaupt nicht.
 
So nun bin ich mit der Story durch und hab gut 100 Stunden im Spiel.
Großen Respekt für das Durchhaltevermögen!

Ein Game muss schon was ausserordentlich gut machen, dass es bei mir die magische 60-70 Std Grenze überschreiten darf.

Bei dir liest es sich aber nicht, als wäre es so ein Game. Krass, dass du es trotzdem schaffst, so durchzuziehen.
 
Großen Respekt für das Durchhaltevermögen!

Ein Game muss schon was ausserordentlich gut machen, dass es bei mir die magische 60-70 Std Grenze überschreiten darf.

Bei dir liest es sich aber nicht, als wäre es so ein Game. Krass, dass du es trotzdem schaffst, so durchzuziehen.
Will nix spoilern, aber irgendwann gab es diesen Kipppunkt, wo ich nur noch die Story machen wollte, um es abzuhaken. Das war dann immer noch viel Zeit und hier und da fand ich andere Dinge interessant. Es ist ja nicht so, dass das Spiel nix zu bieten hat, aber vllt. trifft es Identitätslos am besten. Die Charaktere sind alle austauschbar, ich hab nach Stunde 20 kaum noch Gear gewechselt, sowieso nie eins gefunden, dass ich so richtig geil fand optisch und mehr unterscheiden sich die Dinge auch kaum und irgendwann hat man alles gesehen. Weil jede Quest, jedes Gebiet, jedes "random" event exakt gleich ablaufen. Es gibt viel zu entdecken, das ist sicherlich der Reiz, aber dafür braucht man die Story nicht und glaube es war irgendwann dann echt nur Ehrgeiz, Frust und Sturheit es zu Ende zu bringen. Bestimmt guck ich auch nochmal rein, weil ich nicht alle Teile der Welt gesehen habe und hier und da machen Dinge ja Spaß, nur nicht auf Dauer.
 
Nach ca. 130h und abgeschlossener Hauptstory mal ein paar Punkte die mich am meisten gestört haben:
  • Kampfsystem ist auf Dauer etwas eintönig, da hat man meiner Meinung nach viel Potenzial liegen lassen
  • manche Bosse sind sehr nervig designt und arten in ewig lange monotone Kämpfe aus, es gibt zwar immer Schwachpunkte die man herausfinden kann, manche sind aber einfach schlecht gemacht (Trainer regelt :Biggrin:)
  • für die Eroberung von Gebieten muss man für meinen Geschmack oft zu viele Feinde töten (zum Glück kann man einstellen ob bereits eroberte Gebiete wieder vom Feind eingenommen werden können)
  • Questdesign ist manchmal zu undurchsichtig bzw. manche Spielmechaniken werden zu wenig erklärt, hatte eine Handvoll Quests wo ich googeln musste, die meiste Zeit fand ich den Ansatz das man selber ein bisschen überlegen muss aber sehr gut
  • Nebenquests wiederholen sich oft, was aber bei der extremen Größe auch schwer vermeidbar ist, habe die meisten 0815 Quest die am schwarzen Brett hängen irgendwann ignoriert
  • die Steuerung bleibt auch nach den vielen Anpassung manchmal etwas zickig und zu überladen
Insgesamt hat es mir aber trotzdem so viel Spaß gemacht das ich es definitiv noch weiter zocken werde. Für mich seit Zelda Breath of the Wild einfach die beste Open World.
 
Ok, so gesehen noch ein Grund mehr für mich, es liegen zu lassen. :Biggrin:
Alter was ist denn mit dir los? Zelda ist einfach großartig. 👏

Meine Holde hat es auch am letzten Sonntag durchgespielt nach über 300 Stunden. Sie hofft auf gute DLC‘s aber nochmals durchspielen würde sie es auch nicht mehr
 
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