Das Video stellt neue Informationen zur kommenden PlayStation 6 Handheld-Konsole mit Docking-Funktion vor. Herzstück ist der AMD-APU „Kanis“, ein etwa 135 mm² großer Chip, gefertigt im 3-nm-Verfahren von TSMC.
Der APU verfügt über sechs CPU-Kerne: vier Zen-6C-Kerne in einem CCX für Spiele und zwei zusätzliche, stromsparende Zen-6-Kerne für das Betriebssystem und Hintergrundaufgaben. Die GPU besteht aus 16 RDNA-5-Compute-Units, die pro Recheneinheit etwa 60 Prozent leistungsfähiger sein sollen als die in der PS5 eingesetzten RDNA-2-CUs. Unterstützt werden native FSR4-Skalierung und ein 192-Bit-Speicherinterface.
Die Speicherbestückung soll zwischen 24 und bis zu 48 GB LPDDR5X-RAM liegen. Mehrere Entwicklerstimmen betonen im Transkript, dass mindestens 24 GB nötig seien, um Next-Gen-Grafik, Raytracing und KI-Funktionen ohne große Einschränkungen zu ermöglichen. 32 bis 40 GB würden als optimal angesehen, 48 GB werden ebenfalls als möglich genannt.
Die Taktraten der GPU liegen bei 1,2 GHz im Handheld-Modus und 1,65 GHz im Dock. Die Leistung wird im Bereich von über der Hälfte bis zu etwa drei Vierteln der PS5 bei klassischer Rasterisierung eingeordnet. Bei Raytracing erreicht der Handheld laut Schätzungen das 1,3- bis 2,6-fache der PS5-Leistung. Damit soll das Gerät in vielen Fällen die PS5 ebenbürtig oder überlegen darstellen können, vor allem mit FSR4-Optimierungen.
Bei den Kosten zeigt der Sprecher, dass trotz modernerem Fertigungsverfahren die Produktionskosten niedriger ausfallen sollen als beim PS5-APU, da die Chipfläche kleiner ist und die Ausbeute im 3-nm-Prozess sehr hoch ist. Speicherpreise (GDDR6, LPDDR5X, GDDR7) sind seit 2020 deutlich gesunken, was zusätzlich Kosten spart. Daraus wird geschlossen, dass Sony den Handheld zu einem Preis von etwa 399 bis 499 Dollar anbieten könnte. Ein aggressiver Einstiegspreis von 399 Dollar sei möglich, auch 499 Dollar seien denkbar, abhängig von Nintendos Switch-2-Preispolitik.
Die PlayStation-6-Handheld-Konsole soll nach Plan ab Mitte 2027 produziert und im Herbst 2027 auf den Markt gebracht werden. Sie wird eine Docking-Funktion ähnlich der Nintendo Switch bieten. Weitere Details sind eine 1080p-Anzeige mit 60 oder 120 Hz, haptisches Feedback und ein SD-Karten-Slot.
Im Transkript wird mehrfach betont, dass Sony darauf abzielt, die Produktionskosten niedrig zu halten und die Konsole preislich so zu gestalten, dass auch Spieler mit PS4 zum Umstieg bewegt werden. Die Handheld-Version soll im Vergleich zur Xbox Ally X mehr Leistung, bessere Langzeit-Perspektive und geringere Kosten bieten.