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Biologie - Tiere, Pflanzen usw

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I mog Di!
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Thread owner
Hallo!



Hier noch ein Thread speziell für die Lebewesen in freier Natur. Einen Haustierthread haben wir ja schon.

Ich habe mich schon immer für Tiere interessiert und sie gerne beobachtet.
Als Kind habe ich mir mit meiner Mutter öfter Sachbücher aus der Bücherei ausgeliehen.
Auch über ausgestorbene Arten wie Dinosaurier. Welche ich bis heute faszinierend finde.
Im Fernsehen liefen damals Heinz Sielmann und Jaques Cousteau.
Können sich die Älteren hier bestimmt noch dran erinnern.

Auch heute gucke ich gerne Naturdokus. Dabei kann ich immer gut entspannen.

Und sitze auf meinen Balkon und beobachte Tiere.

Eben hatte ich z.B. gesehen wie zwei Elstern einen Greifvogel (ich vermute Falke) vertrieben haben.
Das konnte ich auch schon bei Raaben beobachten, welche einen noch größeren Mäusebussard weggejagd haben.

Im Wald habe ich immer gerne Waldameisen beobachtet. Man nennt sie auch die "Polizei des Waldes". Weil sie viele Schädlinge fressen.
Interessant sind Insektenstaaten mit ihren Aufgabenverteilungen. Wo jedes Mitglied seine spezielle Aufgabe hat.
Alleine wäre so ein Insekt nicht überlebensfähig. Aber gemeinsam haben sie scheinbar eine Art Schwarmintelligenz.

Für Pflanzen interessiere ich mich nicht so. Aber weiß das sie nützlich sind.

Seid ihr auch gerne in der Natur und beobachtet Tiere?



Edit: Spinnen finde ich auch faszinierend. Besonders Radnetzspinnen wie die Kreuzspinnen. Die habe ich viel beobachtet.
Erstaunlich ist, dass sie als winzige frisch geschlüpfte Spinnen, schon wenige Tage später, Netze bauen können, obwohl sie das nie abgeguckt oder gelernt haben. Das lässt den Schluss zu das der Bauplan für die Spinnennetze schon in ihren Genen gespeichert ist.
 
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Thread owner
https://www.zdf.de/video/dokus/terra-x-112/orcas-der-antarktis-jaeger-im-eis-doku-100

In der Antarktis beherrschen Orcas eine Jagdtechnik, die selbst erfahrene Forschende verblüfft: Mit gezielten Wellen manövrieren sie Robben von den Eisschollen – koordiniert, präzise und über Jahre eingeübt. Wie funktioniert dieses Zusammenspiel? Wer gibt das Signal, wer lernt von wem?

Geheimnis der kollektiven Intelligenz

In der Terra X-Doku folgt ein internationales Team dem Geheimnis dieser kollektiven Intelligenz. Die Filmexpedition begleitet die Schwertwale mit Drohnen und Spezialkameras durch die eisige Wildnis und liefert dabei spektakuläre Aufnahmen aus unmittelbarer Nähe.

Forscher Leigh Hickmott protokolliert Rollen, Abstände und Bewegungsmuster innerhalb der Jagdformationen – von kurzen Rufen über Körperzeichen bis zu Richtungswechseln – und verknüpft Drohnenbilder mit Verhaltensdaten. Seine Auswertung zeichnet ein klares Bild: Die Wellenjagd ist erlerntes Teamwork. Erfahrene Tiere geben die Abfolge vor, die Jungen üben die Schritte – und erst wenn das Timing stimmt, startet der Angriff.
Diese Doku werde ich mir Morgen angucken. Da ich Wale, insbesondere Schwertwale (welche wie Delfine zu den Zahnwalen zählen), sehr faszinierend finde. Orcas sind sehr intelligent, vermutlich die intelligentesten Meerestiere. Und verwenden sogar Dialekte. Auch haben sie schon Spiegeltests bestanden, was ein Indiz für Bewusstsein sein kann. Allerdings gehören diese Tiere nicht in Gefangenschaft. Diese macht sie krank.
 
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Das Thema Inzucht ist wirklich in sehr vielen Bereichen relevant.

In Bezug auf Hunderassen haben aber auch Mischlinge (gerade 1. Generation), sehr viele gesundheitliche Probleme.
Sagen mir auch Tierärzte oft, die haben dann manchmal die Probleme/Krankheiten beider Rassen...

Am besten stehen gesundheitlich oft die Promenadenmischungen da, wo über viele Gerationen alle möglichen Hunderassen mitgemischt haben.
Nachteile da: oft aus dem Auslandstierschutz und keine Sozialisation der Welpen auf unsere Lebensgewohnheiten.

Trotzdem tendiere ich (sollte ich wieder einen Hund wollen in 15 Jahren oder so) dazu, den Hund dann wieder aus dem Tierschutz zu nehmen.
Wenn man da richtig sucht, findet man auch dort den perfekten Hund. Tut also was gutes den Tieren und spart das teure Geld für einen Rassehund.
Das gesparte Geld kann man dann gut für die Tierarzt-Kosten zurücklegen. Auch ein gesunder Hund ist teuer und wird irgendwann alt.
 
@Koeter : Du verlinkst Vidoes...
Naja, ich habe wirklich breitgefächerte Interessen.

Hast Du auch eine eigene Meinung zum Thema Inzucht?
Wäre an Deiner Meinung sehr interessiert!
Im Grunde hat Mai das ziemlich gut zusammengefasst, ich habe dem wenig hinzuzufügen. Grundsätzlich müssen wir dringend sowohl in der Tier- als auch in der Pflanzenzucht bestehende Strukturen aufbrechen, um bereits bestehende Probleme und Leid zu verhindern, von dem was da auf uns noch zukommt ganz zu schweigen. Auch ein Grund, warum wir (also mein Rudel und unser Umfeld) uns so für Retrozüchtungen, speziell bei Molossern, aber auch bei Tieren im allgemeinen, einsetzen. Aurelie und ihr Instakanal sind ein Teil dieser Entwicklung, die in und mit uns stattgefunden hat und womit wir versuchen, andere zu erreichen und zu sensibilisieren. Es ist wichtig, ein Bewusstsein dafür zu schaffen.

Beim Homo Sapiens kommen noch zwei Punkte hinzu, weswegen er meiner Meinung nach in einer evolutionären Sackgasse stagniert. Zum einen seine Fähigkeit, seine Umwelt nach seinem Bilde zu formen, weswegen er sich evolutionär an nichts mehr anpassen muss. Zum anderen und das klingt jetzt sicher ziemlich hart, die Tatsache, dass wir aus "humanitären" Gründen alles durchschleppen. Außer in der Schweiz ist sogar erbetene Euthanasie verboten, was meines Erachtens nach höchst inhuman ist, aber das ist nochmal ein anderes Thema, worauf ich hinaus will, ist, dass auch keine Selektion mehr stattfindet. Zumal wir ja selbst eine recht bewegte Vergangenheit haben, was Inzucht betrifft, was den Genpool schon nachhaltig geschädigt hat.
 
Thread owner
Du bist im Kopf viel zu früh. Nach der Pest haben sich die übriggebliebenen Menschen in Europa und Asien eine ganze Weile sehr restriktiv weitervermehrt, auch im gemeinen Volk, beim Adel war das ja ohnehin gang und gäbe.
Und du meinst das hat alleine schon zu genetischen Schäden durch Inzucht geführt?
 
Thread owner
Nein, es ist ein Faktor in einem multifaktoriellem Prozess. Du pickst dir nur mal wieder ein Einzelding raus.
Du hattest eher geschrieben, dass das menschliche Erbgut durch Inzucht nachhaltig geschädigt wurde.
Das hat sich so sicher angehört.
Mir ist bewusst das viele Faktoren das Erbgut schädigen können.
 
Du hattest eher geschrieben, dass das menschliche Erbgut durch Inzucht nachhaltig geschädigt wurde.
Das hat sich so sicher angehört.
Mir ist bewusst das viele Faktoren das Erbgut schädigen können.
Und doch schießt du dich auf einen einzelnen Faktor ein. Ich habe als letzten Satz in einem größeren Absatz geschrieben:

Zumal wir ja selbst eine recht bewegte Vergangenheit haben, was Inzucht betrifft, was den Genpool schon nachhaltig geschädigt hat.
Du musst schon den gesamten Kontext heranziehen und nicht nur eine Sache herauspicken. Um was wir schon wieder diskutieren, schon wieder keinen Bock mehr, echt.
 
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über etwas zu diskutieren ohne das jemand meint er habe die Weisheit und alles andere ist nicht richtig.
Problem ist meistens eher das Cherrypicking, bzw bestimmte Aussagen aus dem Kontext zu reißen und auf die Goldwaage zu legen. Da ist kaum einer befreit von, aber man kann ja relativ "freundlich" und sachlich darlegen, das kein Cherrypicking betrieben werden soll und der gesamte Kontext wichtig ist.

Alles wegzustreichen, nur weil man immer mehr verlernt zu diskutieren, ist irgendwie auch keine Lösung.

Als Lösungsansatz, ich frage mich immer vorher, wenn jemand das bei mir machen würde - in dem Fall Aussagen auf die Goldwaage legen - wie würde mir das Gefallen.
 
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