- 8.477
- 7.667
- 323
Wir haben ja nun den Luba 2 AWD Rasenmäher Roboter im Einsatz und nun möchte ich euch ein kurzen Einblick geben. Da er doch 2499€ kostet bin ich auch etwas kritischer und habe eine gewisse Erwartungshaltung.
Arbeitszeiten, Schnitthöhe, Schnelligkeit, Verbindungsmöglichkeiten (RTK-Antenne, WLAN, 4G) sind die wichtigsten Einstellungen, die man hier treffen sollte. Weitere Spielereien, ob man Lichter ein- oder ausgeschaltet lassen möchte, sind nett, aber nicht wirklich notwendig.
Dies ist zwar in der App beschrieben, wie es geht, aber auch hier hätte es ruhig schon mal etwas mehr Hilfe geben können oder sollen. Aber ja, das ist Meckern auf hohem Niveau und man findet sich zurecht. Man hat hier 2 Möglichkeiten, wie man die Karte erstellen möchte: automatisch erstellen lassen oder manuell. Automatisch haben wir uns nicht getraut, da wir viele Ecken und auch Pflanzen in der Wiese haben, die wir nicht unbedingt einer KI überlassen wollen
Daher haben wir uns für die manuelle Erstellung entschieden.
Das Gute ist, dass man bis zu 30 Zonen einrichten kann und so haben wir „Vorgarten“, „Grillplatz“, „hinteren Gartenbereich“ und „Hauptfläche“ aufgeteilt. Nun sucht ihr euch einen geeigneten Startplatz und sagt der App: Von hier beginnen wir. Ihr steuert den Roboter mittels Bluetooth wie ein ferngesteuertes Auto. Also fängt man an, die Fläche vom Rand einmal abzufahren, bis man wieder am Startpunkt angelangt ist! Somit wird quasi der Kreis oder das Rechteck geschlossen und alles, was dazwischen ist, weiß er jetzt, dass er auch mähen muss. Wenn man aber in dieser Fläche empfindliche Pflanzen hat, die nicht mit einem Zaun oder ähnlichem abgesteckt sind, kann man auch in den Zonen verschiedene „Verbotszonen“ einrichten. So haben wir zumindest unsere Pflanzen gut geschützt, denken wir mal
Auch die Verbindung der verschiedenen Zonen geht denkbar einfach, indem man hier „Verbindungskanäle“ zeichnet. So weiß dann der Roboter, wie er von Zone 1 zu Zone 2 kommt. Das Coole ist, dass er Steigungen gut bewältigt und so auch vom Gras eine Stufe oder Erhöhung erklimmen kann. Klar darf die nicht allzu hoch sein, aber das ist in der Regel nicht der Fall. Auch kann man ihm sogar sagen, wenn man z. B. einen mehrstöckigen Garten hat, der durch Stufen getrennt ist, dass er melden soll, wenn er diese Zone betreten möchte, dann kann man ihn dort hinbringen. Jedoch mit knapp 20 kg ist das nicht für jeden geeignet.
Was man natürlich berücksichtigen muss: Diese angeblichen 1.200 qm pro Ladung sind auch nur dann möglich, wenn man einen geraden Garten hat, ohne Hindernisse und ohne Sperrzonen usw. Das wird kaum einer haben, daher sind eher 700–750 qm pro Ladung realistisch gesehen und wenn man dann so wie wir beim Vorgarten und im hinteren Teil viele Winkel hat, eher 500–550 qm.
Auch positiv erwähnen muss man die Tiererkennung! Da er mit einer Kamera fährt, erkennt er ziemlich sensibel Sachen in der Wiese und weicht aus oder stoppt. Wir haben das mit kleinen Teilen getestet und keines hat er überrollt. Auch kannst du die Sensibilität einstellen – von sensibel bis nur Stoßdämpfer. Sensibel ist dann zu sensibel, denn da weicht er auch dem Schatten aus
Daher haben wir das Mittelding genommen und das zeigt mir, dass es wirklich gut funktioniert. Wildtierschutzerkennung hat er auch, somit habe ich da auch ein besseres Gefühl.

Er hat eine SIM-Karte für 4G verbaut und dieser Service ist auch im ersten Jahr kostenlos dabei! Sprich, ihr bekommt die Meldungen auch, wenn er nicht mehr im WLAN ist. Jedoch funktioniert das nicht immer, entweder weil wir etwas schlechteren 4G-Empfang an manchen Ecken haben oder weil die Software nicht ganz so ausgereift ist. Genau aus diesem Grund habe ich gleich mal bei Amazon wild geshoppt und werde meinen Garten jetzt komplett mit WLAN ausstatten ^^
Ich finde auch, dass die Ladezeit sehr lange dauert und er eigentlich nach 2 Stunden Fahren genauso lange wieder lädt und somit du 50 % der Zeit verlierst. Aber auch hier bin ich noch gespannt, wie es ist, wenn der Roboter dann das 3., 4. Mal gemäht hat. Dann soll er effizienter arbeiten, weil er dann ja den Garten auswendig kennt und die Bahnen auch schneller abfährt.
Da wir auch 30 Tage Rückgaberecht haben, werden wir dies in diesem Zeitraum auch komplett kritisch bewerten, denn er soll ja ein nützliches Teil sein und keine weitere Belastung. Das, was er bis jetzt gemäht hat, stellt mich zufrieden und wenn das noch sauberer und besser wird, habe ich durch ihn einen großen Zeitgewinn im Garten für anderes gewonnen.
Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und wenn es von eurer Seite Fragen gibt, die ich vielleicht nicht beschrieben habe oder gar nicht daran gedacht habe, lasst es mich wissen!
Hier ein paar Bilder:

So sieht er aus, wenn er mal ein wenig mähen muss!

Hier ein Bild auf die größte Fläche! Wo er brav gemäht hat (Der dicke Streifen in der Mitte vom Bild kommt von mir das war mit der Schubkarre wie wir Steine von A nach B transportierten^^. Ja wir haben auch super aktive Maulwürfe aber wir teilen uns gerne unseren Garten

Du kannst ihm auch beim Arbeiten zusehen, sofern 4G oder W-Lan im Garten funktionieren.

So sieht die Karte dann aus was er zu machen hat!
Der Aufbau:
Hier gab es nicht wirklich viel zu machen! Die Kamera anschrauben, den Stoßdämpfer und das war’s. Aufwändiger wird das Ganze dann mit der Ladestation und Verkabelung. Hier muss man einen geeigneten, wenn möglich geraden Platz im Garten finden! Auch wichtig: Es muss natürlich ein Stromanschluss im Garten vorhanden sein oder zumindest eine Möglichkeit, einen Stromanschluss ins Haus führen zu können, wie es bei uns der Fall war. Wenn man die beigelegte RTK-Antenne nicht bei der Ladestation anstecken möchte, braucht man sogar einen weiteren Stromanschluss.Die Einrichtung:
Man installiert sich, wie heute schon total üblich, eine App am Handy und kann somit die Einstellungen vom Luba 2 durchführen. Die App ist OK, aber teilweise sehr kompliziert zu bedienen, besonders am Anfang. Manche Einstellungen sind nicht so gut erklärt, wie man es sich wünscht. Wenn man dann aber die ersten 10 Minuten damit verbracht hat, geht es dann ganz gut von der Hand.Arbeitszeiten, Schnitthöhe, Schnelligkeit, Verbindungsmöglichkeiten (RTK-Antenne, WLAN, 4G) sind die wichtigsten Einstellungen, die man hier treffen sollte. Weitere Spielereien, ob man Lichter ein- oder ausgeschaltet lassen möchte, sind nett, aber nicht wirklich notwendig.
Kartografieren:
Hier hat man 2 Möglichkeiten:RTK-Antenne:
Diese ist dabei und kann man entweder bei der Ladestation anstecken oder auch im Garten aufstellen, wo links, rechts und oben freie Sicht herrschen sollte. Diese holt sich die Infos von einem Satelliten, daher sollten da keine Bäume oder Hausdächer drüber sein. Bei mir im Garten habe ich keine direkten Bäume oder Nachbarn, daher war es kein Problem! Aber ich habe mal getestet, es direkt aufzustellen, wo das Dach drüber guckt, und zack – war der Empfang nicht mehr so toll! Daher sollte man vorher wirklich sicherstellen, ob man dies in seinem Garten samt Anschlüssen auch gewährleisten kann.
4G iNavi Vision:
Dies wird über die installierte 4G-SIM-Karte geregelt und den Karten, die er sich dann laden kann. Auch hat der Roboter eine RTK-Antenne eingebaut und in Kombination funktioniert dies dann ohne die externe RTK-Antenne! Da ich gerne experimentiere, habe ich mich für diese Version aktuell entschieden!Dies ist zwar in der App beschrieben, wie es geht, aber auch hier hätte es ruhig schon mal etwas mehr Hilfe geben können oder sollen. Aber ja, das ist Meckern auf hohem Niveau und man findet sich zurecht. Man hat hier 2 Möglichkeiten, wie man die Karte erstellen möchte: automatisch erstellen lassen oder manuell. Automatisch haben wir uns nicht getraut, da wir viele Ecken und auch Pflanzen in der Wiese haben, die wir nicht unbedingt einer KI überlassen wollen
Das Gute ist, dass man bis zu 30 Zonen einrichten kann und so haben wir „Vorgarten“, „Grillplatz“, „hinteren Gartenbereich“ und „Hauptfläche“ aufgeteilt. Nun sucht ihr euch einen geeigneten Startplatz und sagt der App: Von hier beginnen wir. Ihr steuert den Roboter mittels Bluetooth wie ein ferngesteuertes Auto. Also fängt man an, die Fläche vom Rand einmal abzufahren, bis man wieder am Startpunkt angelangt ist! Somit wird quasi der Kreis oder das Rechteck geschlossen und alles, was dazwischen ist, weiß er jetzt, dass er auch mähen muss. Wenn man aber in dieser Fläche empfindliche Pflanzen hat, die nicht mit einem Zaun oder ähnlichem abgesteckt sind, kann man auch in den Zonen verschiedene „Verbotszonen“ einrichten. So haben wir zumindest unsere Pflanzen gut geschützt, denken wir mal
Auch die Verbindung der verschiedenen Zonen geht denkbar einfach, indem man hier „Verbindungskanäle“ zeichnet. So weiß dann der Roboter, wie er von Zone 1 zu Zone 2 kommt. Das Coole ist, dass er Steigungen gut bewältigt und so auch vom Gras eine Stufe oder Erhöhung erklimmen kann. Klar darf die nicht allzu hoch sein, aber das ist in der Regel nicht der Fall. Auch kann man ihm sogar sagen, wenn man z. B. einen mehrstöckigen Garten hat, der durch Stufen getrennt ist, dass er melden soll, wenn er diese Zone betreten möchte, dann kann man ihn dort hinbringen. Jedoch mit knapp 20 kg ist das nicht für jeden geeignet.
Das erste Mähen:
Da laut Beschreibung mit einem Mähvorgang (knapp 2 h) 1.200 qm möglich sind, haben wir uns natürlich bei einer Nettorasenfläche von 3.600 qm ausgemalt: „Joar, in 3 h ist er fertig.“ Doch Pustekuchen. Die App zeigte mir stolze 960 Minuten an! Aber laut Hersteller und Internetrecherche ist das beim ersten Mal normal, da er alles kennenlernen muss. Also fährt der Gute ziemlich wild das erste Mal hin und her und teilweise auch unlogisch. Wir hatten da echt oft Bedenken, ob das wirklich alles sinnvoll ist und ob der auch wirklich alles erwischt? Aber ja, das Ergebnis für den ersten Lauf nach ca. 2 Tagen war dann ganz OK! Ein paar Stellen hat er ausgelassen, aber 99 % hat er sauber gemäht.Was man natürlich berücksichtigen muss: Diese angeblichen 1.200 qm pro Ladung sind auch nur dann möglich, wenn man einen geraden Garten hat, ohne Hindernisse und ohne Sperrzonen usw. Das wird kaum einer haben, daher sind eher 700–750 qm pro Ladung realistisch gesehen und wenn man dann so wie wir beim Vorgarten und im hinteren Teil viele Winkel hat, eher 500–550 qm.
Positives:
Was wirklich sehr positiv hervorzuheben ist: die Lautstärke. Also den kannst du eigentlich auch um 3 Uhr nachts fahren lassen und der Nachbar bekommt da nichts davon mit! War wirklich überrascht, wie leise der ist. Da sind Startpieptöne und Stimme lauter als das Mähen. Aber die Töne kann man leiser machen oder ausschalten.Auch positiv erwähnen muss man die Tiererkennung! Da er mit einer Kamera fährt, erkennt er ziemlich sensibel Sachen in der Wiese und weicht aus oder stoppt. Wir haben das mit kleinen Teilen getestet und keines hat er überrollt. Auch kannst du die Sensibilität einstellen – von sensibel bis nur Stoßdämpfer. Sensibel ist dann zu sensibel, denn da weicht er auch dem Schatten aus
Negatives:
Der Garten sollte wirklich bis in die letzte Ecke WLAN haben, damit ihr auch die Meldung erhaltet, wenn er mal hängen bleibt. Denn wenn er kein Signal hat, könnt ihr erstens nur selbst hingehen und schauen, ob er noch fährt, oder ihr seht es spätestens am Abend, wenn ihr heimkommt, dass nichts gemäht istEr hat eine SIM-Karte für 4G verbaut und dieser Service ist auch im ersten Jahr kostenlos dabei! Sprich, ihr bekommt die Meldungen auch, wenn er nicht mehr im WLAN ist. Jedoch funktioniert das nicht immer, entweder weil wir etwas schlechteren 4G-Empfang an manchen Ecken haben oder weil die Software nicht ganz so ausgereift ist. Genau aus diesem Grund habe ich gleich mal bei Amazon wild geshoppt und werde meinen Garten jetzt komplett mit WLAN ausstatten ^^
Ich finde auch, dass die Ladezeit sehr lange dauert und er eigentlich nach 2 Stunden Fahren genauso lange wieder lädt und somit du 50 % der Zeit verlierst. Aber auch hier bin ich noch gespannt, wie es ist, wenn der Roboter dann das 3., 4. Mal gemäht hat. Dann soll er effizienter arbeiten, weil er dann ja den Garten auswendig kennt und die Bahnen auch schneller abfährt.
Selbst reparieren am Mäher:
Es gibt genügend Ersatzteile, die man kaufen kann und gewisse Dinge im Innenleben lassen sich wohl auch selbst warten, was ich jetzt nach meiner Recherche gelesen habe. Aber z. B. der für mich wichtigste Punkt – die Batterie – lässt sich nicht selbst tauschen. Hier sitzt auch die Platine drauf für die ganzen Einstellungen mit vielen Lötpunkten. Daher würde ich mal ganz klar behaupten: Das ist nichts für einen 08/15-Nutzer, der mal schnell die Batterie tauschen will. Bin gespannt, was da mal ein Batteriewechsel kosten wird.Zwischenfazit:
Wie ganz am Anfang erwähnt: Bei 2,4K Anschaffungspreis bin ich penibler als bei einem Gerät um ein paar Hundert. Daher würde ich ihm aktuell nach Schulnoten eine -2 geben! Aber das kann sich natürlich noch nach unten wie auch nach oben bewegen, wenn er mal länger im Einsatz war.Da wir auch 30 Tage Rückgaberecht haben, werden wir dies in diesem Zeitraum auch komplett kritisch bewerten, denn er soll ja ein nützliches Teil sein und keine weitere Belastung. Das, was er bis jetzt gemäht hat, stellt mich zufrieden und wenn das noch sauberer und besser wird, habe ich durch ihn einen großen Zeitgewinn im Garten für anderes gewonnen.
Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten und wenn es von eurer Seite Fragen gibt, die ich vielleicht nicht beschrieben habe oder gar nicht daran gedacht habe, lasst es mich wissen!
Hier ein paar Bilder:
So sieht er aus, wenn er mal ein wenig mähen muss!
Hier ein Bild auf die größte Fläche! Wo er brav gemäht hat (Der dicke Streifen in der Mitte vom Bild kommt von mir das war mit der Schubkarre wie wir Steine von A nach B transportierten^^. Ja wir haben auch super aktive Maulwürfe aber wir teilen uns gerne unseren Garten
Du kannst ihm auch beim Arbeiten zusehen, sofern 4G oder W-Lan im Garten funktionieren.
So sieht die Karte dann aus was er zu machen hat!