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The Defiant angekündigt – storybasierter WWII-Shooter mit seltenem China-Setting

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Mit The Defiant wurde ein neuer, storygetriebener Singleplayer-Shooter im Zweiten Weltkrieg angekündigt. Entwickelt von Hoothanes und veröffentlicht durch 4Divinity, setzt das Spiel auf ein ungewöhnliches Szenario: Statt Europa steht diesmal Chinas Widerstand gegen die japanische Besatzung im Mittelpunkt.

Das Spiel will sich bewusst von klassischen WWII-Shootern abheben und kombiniert cineastisches Storytelling mit abwechslungsreichen Missionen. Laut Publisher wechseln die Einsätze fließend zwischen Stealth-Infiltration, Nahkampfgefechten, Sniping, urbaner Spionage, Codeknacken, Fahrzeug-Action und größeren Angriffen.

Besonders betont wird der historische Ansatz. Waffen sollen nicht nur Gameplay-Elemente sein, sondern als echte Artefakte behandelt werden. Die Kampagne führt durch besetzte Dörfer, gefrorene Wälder, Nachschubrouten und feindlich kontrollierte Städte, geprägt von Guerillakrieg und Überleben hinter den Linien.

Ein Release-Datum wurde noch nicht genannt, aber The Defiant erscheint für PC und Konsolen und könnte für Fans von erzählerischen Shootern ein spannender neuer Blick auf den Zweiten Weltkrieg werden. Vor kurzem haben wir noch diskutiert, dass gerade im Shooter Bereich wenig Single Player Fokus gelegt wird. Hier könnte ein Potential dahinter stecken! Was sagt ihr dazu?

Hier das Video:

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Ich glaube mir würde es besser gefallen, wenn ich nicht im Trailer schon diesen gleichen heroisch, patriotisch propagandistischen Ton hätte, wie in den meisten chinesischen Weltkriegsfilmen. Ähnlich wie bei US Produktionen, finde ich das leider sehr anstrengend. Nur kommt bei China noch hinzu, dass große Teile der Geschichte einfach gestrichen werden, um die Partei als Friedensbringer darzustellen. Da kann man als Entertainment draufgucken, aber sollte man einfach im Hinterkopf haben. Bei dem zweiten Weltkrieg in Europa sind wir glaube ich einfach besser vorgebildet.
 
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Ich blende das aus und versuche mich auf das Spiel selbst zu konzentrieren. Ist doch auch bei Ghost of Yotei usw. nicht anders. Da wird die Tradition auch hochgehalten und wenn man ein wenig Geschichte schaut, ist auch nicht alles so toll gelaufen. Ich kann das ganz gut trennen.
 
Ich blende das aus und versuche mich auf das Spiel selbst zu konzentrieren. Ist doch auch bei Ghost of Yotei usw. nicht anders. Da wird die Tradition auch hochgehalten und wenn man ein wenig Geschichte schaut, ist auch nicht alles so toll gelaufen. Ich kann das ganz gut trennen.
Oah da würde ich aber schon einen Unterschied machen. Ein Ghost of Yotei ist klar romantisierter Eastern, der aber auch nie den Anspruch erhebt historisch akkurat zu sein. Hier schreibst du ja, dass der historische Ansatz besonders betont wird, da muss man schon unterscheiden und wie gesagt, man kann es als Entertainment sehen.
 
Ich blende das aus und versuche mich auf das Spiel selbst zu konzentrieren. Ist doch auch bei Ghost of Yotei usw. nicht anders. Da wird die Tradition auch hochgehalten und wenn man ein wenig Geschichte schaut, ist auch nicht alles so toll gelaufen. Ich kann das ganz gut trennen.
Ist irgendwie schon ein Unterschied, ob Oma und Opa das noch mitgemacht haben und deren "Erbe" verfälscht wiedergegeben wird oder man keinerlei Verbindung mehr zu Jahrhunderte alten Konflikten hat ...

Zum Spiel - joar, bisher sieht man ja nicht so viel, was für inhaltliche Qualität spricht; schaut eher nach einer typischen Ballerbude aus. Aber auch das kann Spaß machen.
Sollte es tatsächlich gut werden und eine erlebenswerte andere Perspektive bieten, wird man das hoffentlich mitbekommen und dann werd ich vielleicht mal einen Blick riskieren, WWII find ich eigl immer ganz interessant.


EDIT: Ich verstehe nicht, was Hitmarker in einem historischen Singleplayer WWII Spiel zu suchen haben.
 
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