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Warum sich VR (angeblich) einfach nicht durchsetzt

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Was denkt ihr darüber? Haltet ihr das für plausibel? Die Wii war doch auch ein Erfolg? Ich bin da eher bei folgendem Bericht, dass es an den mangelnden Inhalten liegt, warum VR nicht so recht aus dem Quark kommt:

https://www.play3.de/2025/02/27/vir...xbox-co-schoepfer-glaubt-den-grund-zu-kennen/
 
Ich habe das Video jetzt nicht geschaut und den Artikel nicht gelesen.

Hier nur mal meine persönliche Meinung dazu. Ich habe mir damals die PSVR gekauft. Ich habe ein wenig gespielt Auch Rally Spiele. Aber irgendwie fragte ich mich dabei nur warum. Es hat für mich absolut keinen Mehrwert + die damals schwere Brille und das Kabelgedöns. Ich denke mal, es wird noch ne ganze Weile ein Nischenprodukt für Technik Enthusiasten bleiben. 3D Filme angucken ist darüber aber ganz angenehm. Hatte mir damals auch einen 3D Fernseher gekauft aber das war auch so eine Totgeburt. Die meisten Spieler sind heutzutage Casual Gamer, die gar keinen großen Aufwand betreiben wollen einfach irgendwelche Handygames oder mal n Konsolenspiel nebenbei.
 
Irgendwie fehlen mir bei VR vor allen gute und innovative Spiele, es gibt wenige Ausnahmen die zeigen wo es hingehen könnte, aber auch die haben weder Entwickler noch die Käuferschaft dazu angeregt, da weiter zu investieren.

Für mich persönlich stelle ich es mir auch zu anstrengend vor, so nen Ding aufhaben + Kopfhörer und dann im Koop nebenbei noch zu quatschen.
Komfort ist eben auch so ne Sache, da es mit den derzeitigen VR-Brillen nicht einfach so möglich ist, mal ebenso ne 6 - 8h Zocksession durchzuführen.
 
Ich denke, dass es rein körperliche Gründe hat: Vielen wird in VR schlecht!

Dabei gibt es auch eine gehörige Portion Unwissenheit ggü diesem Thema. Viele Casuals meinen halt, dass sie ganz easy peasy wie bei normalen Games einfach nur die Brille aufsetzen können und in No Mans Sky mit Raumschiffen Loopings drehen können ohne wenn und aber. Genau dort herrscht dann oft ein böses überraschen, wenn danach oder meistens schon währenddessen die Motion Sickness in vollster Wucht reinkickt und Leuten dann nur beim Gedanken an VR mega übel wird. Glaubt mir ich spreche hier aus eigener Erfahrung und sehe auch volle Reddit-Threads, Yt-Kommentarspalten über dieses Thema und diesem Problem.

VR muss erst angewöhnt werden und ich denke, dass genau hier viele dann aussteigen. Kurzgefasst: Die Hürde zum Einstieg ist leider zu hoch.
 
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Ich denke, dass es rein körperliche Gründe hat: Vielen wird in VR schlecht!

Dabei gibt es auch eine gehörige Portion Unwissenheit ggü diesem Thema. Viele Casuals meinen halt, dass sie ganz easy peasy wie bei normalen Games einfach nur die Brille aufsetzen können und in No Mans Sky mit Raumschiffen Loopings drehen können ohne wenn und aber. Genau dort herrscht dann oft ein böses überraschen, wenn danach oder meistens schon währenddessen die Motion Sickness in vollster Wucht reinkickt und Leuten dann nur beim Gedanken an VR mega übel wird. Glaubt mir ich spreche hier aus eigener Erfahrung und sehe auch volle Reddit-Threads, Yt-Kommentarspalten über dieses Thema und diesem Problem.

VR muss erst angewöhnt werden und ich denke, dass genau hier viele dann aussteigen. Kurzgefasst: Die Hürde zum Einstieg ist leider zu hoch.
Davon habe ich auch gehört. Ich hatte neulich zum allerersten Mal eine VR Brille auf, die Meta Quest 3 von nem Kumpel. Nach anderthalb Stunden waren die Akkus leer, er meinte nur furztrocken "eigentlich soll man ja mit 20-30 Minuten einsteigen und sich langsam steigern". Sagt er mir im Nachhinein. Ich hätte aber am liebsten auch noch weitergemacht, wenn die Akkus nicht hätten laden müssen.
 
Ich denke, dass es rein körperliche Gründe hat: Vielen wird in VR schlecht!
Ist auch nen guter Punkt.

Über Motion Sickness hinaus, gibt es auch viele Krankheiten, die körperliche Einschränkungen mit sich bringen und diese Menschen schon automatisch von VR aussortiert werden, wenn es über das "nur sitzen in VR" hinaus geht.
 
"eigentlich soll man ja mit 20-30 Minuten einsteigen und sich langsam steigern".
Und das auch nur mit langsamen Spielen meiner Erfahrung nach. Bei einem Gran Turismo 7 oder wilden Jump n Runs kann dir in 5 min schon so schlecht werden, dass es danach schwer wird einzusteigen.

Darüber hinaus gibt es für fast jeden irgendeine Achillesferse. Für mich war oder ist es dieses Subside, was übertrieben geil aussieht und sich anfühlt. Du schwimmst und tauchst quasi in so Becken, um verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Das überlastet mein Hirn einfach zu sehr anscheinend.

Man soll auch direkt aufhören, sobald man merkt, dass einem seltsam warm wird, was quasi Vorstufe zur Motion Sickness ist. Das Problem ist, wenn man in die Motion Sickness reinspielt, dass das Gehirn danach sich auf Abneigung konditionieren kann. Das ist nämlich exakt mir passiert und dann dauert es wieder lange bis man reinkommt ohne Übelkeit, denn dann beginnt man quasi bei Null und muss sich wieder langsam konditionieren mit kurzen Spielpassagen und ausschalten.

Aber alles Typ-Sache, mein 12 Jähriger spielt locker ne Stunde GT7 mit Lamborghinis etc und hat nichts. Der fährt auch gerne stundenlang Achterbahn. Da ist jedes Gehirn anders.
 
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Witzigerweise war mir mit meinem 32" OLED Monitor anfangs etwas schlecht, sitze ja nur mit 40-50cm Abstand davor. Ich überlege gerade, ob ich einfach OLED versaut bin und eine OLED Brille so viel immersiver für mich wäre, dass mir davon dann schlecht werden würde...

Ob sich zukünftige OLED Versionen der Brillen besser durchsetzen werden?
 
Auch wenn ich seit der Oculus Rift DK2 Fan von VR bin, wird es meiner Meinung nach immer eine Nische bleiben. Daran ändert auch eine Killer-App nichts. Meta ist mit der Quest zwar deutlich erfolgreicher als alle Headsets zuvor, aber auch da wächst der Markt zu wenig und es ist ein Verlustgeschäft.

Gründe die gegen VR sprechen gibt es halt sehr viele:

  • Motion Sickness
  • abgeschottet von der Außenwelt
  • Bildqualität
  • Taucherbrilleneffekt
  • Preis
  • Spieleauswahl
  • Handhabung der Brille & allgemein Platz zu Hause
  • und noch viele mehr
    :Fresse:
 
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