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XP-Pen Magic Note Pad vs. iPad vs. reMarkable 2

Sockenschein

* Mutter aller Probleme *
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Ich schleiche schon seit einiger Zeit um das XP-Pen Magic Note Pad herum und überlege, ob sich die Anschaffung wirklich lohnt.

Hat jemand von euch das Gerät im Einsatz und kann aus der Praxis berichten?
Mich interessiert vor allem:

  • Wie gut ist das Schreibgefühl im Alltag wirklich?
  • Wie stabil und ausgereift ist die Notiz-Software?
  • Nutzt ihr eher die Android-Apps oder hauptsächlich die integrierten Funktionen?

Außerdem frage ich mich, ob man nicht auch ein iPad (z. B. mit Paperlike-Folie und GoodNotes/Notability) ähnlich konfigurieren kann – oder ob das Magic Note Pad hier echte Vorteile hat.

Und ganz wichtig: Wie würdet ihr es im Vergleich zum reMarkable 2 einschätzen?

  • Welches ist besser fürs reine Schreiben & Lesen?
  • Welches bietet langfristig den besseren Mehrwert?

Ich schwanke aktuell zwischen:

  • Fokus & Papier-Feeling (reMarkable 2)
  • Vielseitigkeit & Apps (Magic Note Pad / iPad)

Freue mich über eure Erfahrungen, Meinungen und gern auch Alternativvorschläge!
 
Thread owner
Ich habe lange Zeit ein iPad Air genutzt, hauptsächlich als Ergänzung zum Laptop und als TV‑Ersatz am Schreibtisch. Alles, von Netflix über YouTube bis hin zu diversen Mediatheken, funktionierte darauf problemlos. Nun habe ich mir das neueste iPad Pro M5 zugelegt und überlege, ob ich das iPad Air nicht als „digitales Notizbuch“ umfunktionieren sollte, oder ob stattdessen das XP‑Pen Magic Note Pad besser geeignet wäre. Allerdings stört mich bei Letzterem, dass es auf Android läuft, während ich stark im Apple‑Ecosystem (iPhone, iPad, MacBook etc.) unterwegs bin. Ich möchte hobbymäßig mit Schreiben und Zeichnen beginnen und dabei unter anderem Papier sparen.
 
Habe als Dienstgerät ein iPad 9+Apple Pencil, das ich dann irgendwann mit einer Paperlikefolie versehen habe und bin bis heute darauf nicht in der Lage wie auf Papier zu arbeiten. Das Schreiben geht soweit, meine Sauklaue wird aber nochmal verstärkt, weil diese Autoglättung von GoodNotes manche Buchstaben von mir einfach komplett abflacht oder sonst was.
Effektiv muss ich aber sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ein anderes Gerät viel besser ist. Im Studium habe ich häufiger an Wacom Cintiq Pros gearbeitet und für reine Grafikanwendungen bieten die mehr, aber vom Stiftgefühl würde ich das iPad nicht geringer schätzen.
Wenn du eh im Ökosystem unterwegs bist, ist es ja auch viel bequemer. Alleine um Bilder oder sonst was hin und her zu schicken.

Beim Zeichnen muss ich allerdings sagen, es geht sicherlich viel mit ProCreate oder SketchUp auf dem iPad oder generell digital, aber die handwerklichen Skills lassen sich leider nicht gut auf Papier übertragen, falls dir das wichtig ist. Durch die Assistenten und Tools ist das ein ganz anderes Handwerk. Der Transfer gelingt zwar in manchen Bereichen, aber insgesamt würde ich eher auf Papier starten und dann digital werden. In die Richtung funktioniert es besser und man eignet sich weniger schlechte Arbeitsweisen an, die später kaum weg zu trainieren sind.
 
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