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RAMageddon: Könnte China die RAM-Krise bremsen?

GagGorilla
13 Minuten Lesezeit

Gestern haben wir auf Pixelgorillas.de über RAMageddon und die ziemlich düsteren Aussichten für den Speichermarkt geschrieben. Dabei ging es vor allem um die erwarteten Preissteigerungen im vierten Quartal 2026, die schwierige Situation im Jahr 2027 und die Frage, wann sich der Markt überhaupt wieder entspannen könnte. Unser User [USER=82]@Birdy[/USER] hat uns daraufhin auf einen Punkt hingewiesen, den wir in unserem Artikel tatsächlich nicht ausreichend berücksichtigt hatten: China und den dortigen DRAM-Hersteller CXMT.

Seine Frage war im Grunde völlig berechtigt: Wenn China inzwischen selbst große Mengen an RAM produziert, könnte diese zusätzliche Produktion die Folgen der weltweiten Speicherknappheit nicht zumindest etwas abfedern? Genau dieser Frage wollten wir noch einmal genauer nachgehen. Und dabei zeigt sich, dass Birdys Einwand tatsächlich wichtig ist, denn CXMT ist inzwischen deutlich größer geworden, als man bei einem Blick auf die bisherige Dominanz von Samsung, SK hynix und Micron vielleicht vermuten würde.

CXMT ist inzwischen ein ernstzunehmender DRAM-Hersteller

ChangXin Memory Technologies, kurz CXMT, ist mittlerweile nicht mehr nur ein chinesischer Hersteller, der versucht, auf dem internationalen Speichermarkt Fuß zu fassen. Nach aktuellen Daten von Counterpoint Research erreichte CXMT im zweiten Quartal 2026 bereits 10 Prozent des weltweiten DRAM-Umsatzes. Ein Jahr zuvor lag der Anteil noch bei rund vier Prozent, im ersten Quartal 2026 waren es acht Prozent.

Damit ist CXMT inzwischen der viertgrößte DRAM-Anbieter der Welt. Vor dem chinesischen Hersteller liegen weiterhin Samsung, SK hynix und Micron, allerdings ist deren gemeinsamer Anteil am Markt zuletzt zurückgegangen. Die drei großen etablierten Hersteller kamen im zweiten Quartal zusammen auf rund 87 Prozent des DRAM-Umsatzes, während CXMT seinen Anteil innerhalb eines Jahres massiv ausbauen konnte.

Das ist für unsere Betrachtung von RAMageddon durchaus relevant. Denn zusätzliche Produktion bedeutet grundsätzlich zusätzliches Angebot, und genau das ist momentan das, was der Markt dringend benötigt. China kann also tatsächlich einen Teil des Drucks herausnehmen.

China kann RAMageddon bremsen, aber nicht beenden
Und genau hier wird der Hinweis interessant. Ja, China kann die Folgen der Speicherkrise dämpfen, aber nach aktuellem Stand reicht die zusätzliche Produktion nicht aus, um die weltweite Nachfrage zu decken. Eine Analyse von Hanwha Securities kommt beispielsweise zu dem Ergebnis, dass CXMT 2026 rund 11,3 Prozent des zusätzlichen weltweiten DRAM-Angebots beitragen könnte. Trotzdem soll der Markt inklusive CXMT weiterhin ein deutliches Angebotsdefizit aufweisen.

Ohne CXMT wäre die Situation sogar noch angespannter. Für 2026 wird in dieser Analyse eine Versorgungslücke von rund 9,4 Prozent erwartet, während sie ohne den chinesischen Beitrag sogar bei etwa 15,5 Prozent liegen könnte. Für 2027 soll sich die Lücke zwar verkleinern, aber auch dann würde die weltweite Produktion den prognostizierten Bedarf noch nicht vollständig decken.

Das verändert unsere gestrige Geschichte deshalb ein Stück weit. Wir können nicht einfach sagen, dass es bis 2028 oder 2030 nur immer schlimmer wird, weil gleichzeitig neue Produktionskapazitäten entstehen. Aber genauso wenig können wir sagen, dass China das Problem lösen wird, denn dafür ist der zusätzliche Output momentan schlicht zu klein.

Hier der gestrige Bericht noch einmal zum Nachlesen:

RAMageddon: Q4 2026 wird brutal – und 2027 könnte noch schlimmer werden

CXMT wächst schneller als erwartet

Besonders bemerkenswert ist das Tempo, mit dem CXMT derzeit wächst. Der Hersteller soll seine Produktionskapazität von ungefähr 320.000 Waferstarts pro Monat auf rund 420.000 Waferstarts pro Monat im Jahr 2027 erhöhen. Langfristig ist sogar ein weiterer massiver Ausbau geplant, wodurch China seine Position auf dem globalen DRAM-Markt weiter stärken könnte.

Das bedeutet für die kommenden Jahre, dass wir bei RAM nicht mehr nur auf Samsung, SK hynix und Micron schauen sollten. CXMT entwickelt sich zu einem ernsthaften vierten Spieler, der bei der zukünftigen Verteilung des weltweiten DRAM-Angebots eine immer größere Rolle spielen könnte. Genau das könnte für den Markt langfristig wichtig werden, denn mehr Anbieter und mehr Produktionskapazität bedeuten grundsätzlich mehr Wettbewerb.

Allerdings darf man auch hier nicht vergessen, dass der Ausbau einer Speicherfabrik nicht bedeutet, dass am nächsten Tag Millionen zusätzlicher RAM-Module im europäischen Handel liegen. Neue Produktionslinien müssen aufgebaut, Produktionsprozesse optimiert und die entsprechenden Speicherchips bei Kunden qualifiziert werden (mein Lieblingssatz 🙂 ). Gerade bei modernen Speichertechnologien ist das ein Prozess, der Zeit benötigt.

Auch DDR5 aus China gibt es bereits

Für uns als europäische Käufer wird es allerdings noch etwas komplizierter. CXMT produziert inzwischen nicht mehr nur ältere DRAM-Generationen, sondern arbeitet auch an modernen Speicherprodukten wie DDR5 und LPDDR5. Damit ist China technologisch inzwischen deutlich näher an den etablierten Herstellern, als es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Das Problem ist allerdings, dass dieser Speicher derzeit nicht automatisch in großen Mengen auf dem europäischen Markt landet. Ein Teil der chinesischen Produktion wird zunächst für den heimischen Markt benötigt, während chinesische PC-Hersteller und andere Kunden versuchen, sich angesichts der weltweiten Knappheit langfristige Lieferungen zu sichern. Gleichzeitig gibt es Berichte, dass auch internationale PC-Hersteller CXMT-Speicher bereits qualifizieren und in kleinen Stückzahlen einsetzen.

Das erklärt auch, warum wir im deutschen oder österreichischen Handel nicht plötzlich überall günstige chinesische DDR5-Kits sehen. CXMT produziert zwar bereits relevante Mengen, aber der internationale Markt wird dadurch noch nicht mit billigem RAM überschwemmt.

Der chinesische RAM könnte trotzdem wichtig werden

Wenn CXMT seine Produktionskapazitäten 2027 weiter erhöht, könnte sich die Situation verändern. Selbst wenn China nicht genügend Speicher produziert, um die weltweite Nachfrage vollständig zu decken, kann jede zusätzliche Million Speicherchips den Druck auf die etablierten Hersteller etwas reduzieren. Das könnte wiederum Einfluss auf die Preisentwicklung haben, selbst wenn der Markt insgesamt weiterhin knapp bleibt.

Ein weiterer Punkt ist, dass die etablierten Hersteller ihre Produktion zunehmend auf besonders profitable Speicherprodukte für KI-Rechenzentren ausrichten. HBM für KI-Beschleuniger ist wesentlich attraktiver als viele klassische Consumer-Produkte, weshalb zusätzliche Kapazitäten für normalen DDR5-RAM besonders wertvoll wären. Genau hier könnte CXMT langfristig eine wichtige Rolle spielen, wenn der chinesische Hersteller größere Mengen konventioneller DRAM-Produkte auf den Weltmarkt bringen kann.

Das könnte sogar zu einer interessanten Verschiebung führen. Während Samsung, SK hynix und Micron einen immer größeren Teil ihrer Kapazitäten auf HBM und moderne Serveranwendungen konzentrieren, könnte CXMT stärker in die Lücke stoßen, die dadurch beim klassischen DRAM entsteht. Noch ist es zu früh, um zu sagen, dass genau dieses Szenario eintreten wird, aber die Entwicklung sollte man definitiv im Auge behalten.

2027 bleibt trotzdem das große Problemjahr

Unsere gestrige Einschätzung müssen wir deshalb nicht komplett zurücknehmen. Auch mit CXMT sieht die Situation für 2027 weiterhin angespannt aus, und mehrere Marktbeobachter rechnen damit, dass das kommende Jahr beim Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage besonders schwierig werden könnte. Der CEO von SK hynix bezeichnete 2027 sogar als das voraussichtlich schlimmste Jahr der bisherigen Speicherkrise und erwartet, dass die Nachfrage das Angebot noch weit über 2030 hinaus übersteigen könnte.

Das klingt zunächst widersprüchlich, wenn gleichzeitig CXMT massiv ausbaut. Der Punkt ist aber, dass auch die Nachfrage weiter wächst und vor allem die KI-Infrastruktur enorme Mengen an Speicher benötigt. Selbst wenn CXMT seinen Output stark erhöht, wächst der Kuchen gleichzeitig weiter.

Deshalb könnte 2027 tatsächlich ein Jahr werden, in dem China zwar hilft, aber trotzdem nicht genug helfen kann. Genau diese Unterscheidung ist meiner Meinung nach wichtig, wenn wir über RAMageddon sprechen wollen. Wir sollten weder die chinesische Produktion unterschätzen noch so tun, als könnte CXMT innerhalb kürzester Zeit die gesamte weltweite Speicherknappheit beseitigen.

Was bedeutet das für 2028 und danach

Für 2028 wird CXMT deshalb zu einem besonderen Faktor. Wenn die geplanten Produktionssteigerungen tatsächlich umgesetzt werden und weitere chinesische Fertigungskapazitäten hinzukommen, könnte China dann wesentlich stärker in den globalen DRAM-Markt eingreifen. Gleichzeitig arbeiten natürlich auch Samsung, SK hynix und Micron an zusätzlichen Kapazitäten.

Das bedeutet, dass wir ab 2028 möglicherweise eine völlig andere Marktsituation sehen könnten. Wenn zusätzliches Angebot schneller wächst als die Nachfrage, könnten die Preise irgendwann wieder sinken. Sollte der KI-Boom dagegen weiterhin sämtliche neuen Kapazitäten aufsaugen, könnte die Knappheit länger bestehen bleiben.

Und was bedeutet das für uns Gamer?

Für Gamer ist das eigentlich eine interessante Nachricht. Wenn CXMT und andere chinesische Hersteller ihre Produktion tatsächlich massiv ausbauen, könnte dadurch zumindest etwas mehr Wettbewerb in den DRAM-Markt kommen. Das könnte langfristig helfen, den Preisanstieg bei DDR5 und möglicherweise auch bei anderen Speicherprodukten zu begrenzen.

Bei Grafikkarten und Konsolen dürfte der Effekt allerdings nicht sofort sichtbar sein. Bei Grafikkarten sind vor allem GDDR6 und GDDR7 beziehungsweise bei bestimmten Hochleistungsbeschleunigern HBM relevant, während bei Konsolen sowohl der Systemspeicher als auch der interne Speicher eine Rolle spielen. Mehr chinesischer DDR5-RAM sorgt deshalb nicht automatisch dafür, dass eine kommende Grafikkarte oder Konsole günstiger wird.

Genau deshalb sollten wir CXMT in den kommenden Monaten im Auge behalten. Wenn der chinesische Hersteller seine Produktion wirklich wie geplant ausbaut und gleichzeitig mehr DDR5 außerhalb Chinas verfügbar wird, könnte sich daraus ein echtes Gegengewicht zum aktuellen RAMageddon entwickeln. Vielleicht wird China also nicht derjenige sein, der die Speicherkrise beendet, aber möglicherweise derjenige, der dafür sorgt, dass sie nicht ganz so schlimm ausfällt.

Ein wichtiger Punkt

Ich finde deshalb, dass Birdys Hinweis genau zur richtigen Zeit kam. Wir haben gestern über RAMageddon und die düsteren Prognosen für Q4 2026, 2027 und die folgenden Jahre gesprochen, aber dabei einen Hersteller ausgeblendet, der inzwischen immerhin zehn Prozent des weltweiten DRAM-Umsatzes erreicht. Das sollte man bei einer Betrachtung der kommenden Jahre definitiv nicht unter den Tisch fallen lassen.

Für mich ändert das die grundsätzliche Einschätzung nicht komplett, aber es macht sie differenzierter. RAMageddon bleibt ein ernstes Problem, doch CXMT könnte zumindest einen Teil des Drucks herausnehmen. Und wenn China seine angekündigten Produktionssteigerungen tatsächlich umsetzt, könnte dieser Effekt ab 2027 und vor allem 2028 deutlich interessanter werden.

Am Ende ist das vielleicht sogar die Frage für die kommenden Jahre. Bekommen wir tatsächlich eine immer schlimmer werdende Speicherkrise, oder sorgen neue Hersteller und neue Produktionskapazitäten irgendwann dafür, dass der Markt wieder ins Gleichgewicht kommt? Genau das werden wir auf Pixelgorillas.de weiter beobachten.

Und an dieser Stelle noch einmal ein Danke an [USER=82]@Birdy[/USER] für den Hinweis. Genau solche Einwände aus der Community sind für mich der Grund, warum es sich lohnt, bei solchen Themen noch einmal genauer hinzuschauen.

Was denkt ihr darüber? Könnte China mit CXMT tatsächlich dabei helfen, RAMageddon zu entschärfen, oder wird die zusätzliche Produktion durch den weiter steigenden KI-Bedarf am Ende einfach wieder aufgefressen?

💬 13 Kommentare❤️ 8 LikesHeiß diskutiert
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13 Kommentare
Hellhammer
Für uns Privatanwender wird CXMT mal gar keine große Rolle spielen. In manchen Fertigungsbereichen liegen die noch zwei Generationen hinter den führenden Herstellern lt. CB, 64 GB sind aktuell teurer als Samsung. Weiters wird die nächsten Jahre nur der chinesische Markt bedient. Wünschenswert ist es natürlich wenn CXMT mit den neuen Fertigungsanlagen aufholen können. Die nächsten 2-3 Jahre wird sich da aber nicht viel ändern. Wenn Ram vlt ein paar Prozent billiger wird ok, viel ist es dann auch nicht. Preise wie 32 GB um 100-120 Euro können wir sowieso vergessen, das wird auch CXMT nicht herzaubern können. Weiters wollen die genauso mitverdienen, bieten preislich ein klein wenig drunter an, die Abnehmer sind sowieso da.
GagGorilla
Es geht ja auch nicht darum uns direkt zu bedienen aber die Anfragen besser decken zu können, damit wir auch ein Stück vom Kuchen bekommen.
Hellhammer
Hellhammer schrieb
Wenn Ram vlt ein paar Prozent billiger wird
Mehr ist sicher nicht mit Kuchen.
Birdy
Hellhammer schrieb
Für uns Privatanwender wird CXMT mal gar keine große Rolle spielen.
Corsair verkauft schon RAM mit CXMT Chips. Zum Artikel, der zwar umfangreich, aber etwas zu aufgeblasen wegen redundanter (KI?) Inhalte, erscheint:
Dort spielen neben klassischem DRAM auch GDDR6, GDDR7, NAND, Produktionskosten und zahlreiche andere Komponenten eine Rolle, sodass mehr chinesischer DDR5-RAM nicht automatisch dafür sorgt, dass eine kommende Grafikkarte oder Konsole günstiger wird.
Bei dem zitierten Teil ging es um Grafikkarten. Es ist zu bezweifeln, dass "klassischer DRAM" - eine unerwartet unpräzise Bezeichnung - für Grafikkarten eine relevante Rolle spielen. Auf welchen Karten wird kein GDDR oder HBM verwendet?
Like 2GagGorilla, Soulstyle
GagGorilla
Birdy schrieb
Bei dem zitierten Teil ging es um Grafikkarten. Es ist zu bezweifeln, dass "klassischer DRAM" - eine unerwartet unpräzise Bezeichnung - für Grafikkarten eine relevante Rolle spielen. Auf welchen Karten wird kein GDDR oder HBM verwendet?
Da hast du völlig recht. Die Formulierung mit dem klassischen DRAM war an dieser Stelle technisch sehr unpräzise, denn bei dedizierten Grafikkarten geht es beim Grafikspeicher um GDDR6, GDDR7 beziehungsweise HBM und nicht um den normalen DDR5-Systemspeicher. Der Punkt, den ich damit eigentlich machen wollte, war der allgemeine Preisdruck auf die Speicherbranche. Für Grafikkarten ist aber entscheidend, was bei GDDR und HBM passiert, und das hätte ich im Artikel klarer voneinander trennen müssen. Danke für den Hinweis, genau solche Anmerkungen sind hilfreich, weil man dadurch merkt, wo eine Formulierung zwar grundsätzlich in die richtige Richtung geht, technisch aber nicht sauber genug ist. Zum Thema KI: Selbstverständlich nutze ich KI, um meine Texte anschließend etwas zu glätten, sonst würde die wahrscheinlich keiner mehr lesen. ;) Recherche und Inhalt stammen aber von mir und werden von mir zunächst komplett rohgeschrieben. Die KI hilft mir also beim Feinschliff und bei der Formulierung, nicht dabei, den eigentlichen Inhalt zu erstellen. Und deinen Hinweis zur Länge nehme ich mir definitiv zu Herzen. Wenn sich beim Lesen etwas unnötig aufgebläht anfühlt, sollten ich das künftig etwas kompakter halten. :Gorilla:
Like 1Birdy
KuroSamurai117
Birdy schrieb
: Bei dem zitierten Teil ging es um Grafikkarten. Es ist zu bezweifeln, dass "klassischer DRAM" - eine unerwartet unpräzise Bezeichnung - für Grafikkarten eine relevante Rolle spielen. Auf welchen Karten wird kein GDDR oder HBM verwendet?
Dabei geht es doch um die Produktionsstraßen und die Kapazität die man einteilt. Das Konzentrieren auf HBM hatte auch zur Folge dass andere V-RAM Arten weniger wurde. Weil halt mehr Chips dort benötigt werden um sie zu stapeln. Hat es im Umkehrschluss schon indirekt Einfluss ob man die Kapazitäten woanders hochfährt und dafür weniger Material im V-RAM steckt. Wie mit den GPU und CPU Waffer. Wenn die Produktionsstraßen ausgebucht sind ist es egal ob du eine Uralt-Note herstellen lassen willst. Außer das alte Fertigungsverfahren wird an einer ganz anderen Produktionsstätte gemacht die sich nur noch darauf konzentriert. Punkt dürfte also immer freien Kapazitäten sein.
Like 1GagGorilla
GagGorilla
Ja aber war auch vorher sehr doof formuliert von mir. Da hat er schon ins schwarze getroffen.
Like 1Birdy
Hellhammer
Birdy schrieb
Corsair verkauft schon RAM mit CXMT Chips
Testweise die DDR5 Standardram mit 6000 und CL36. Das war im Mai mal. Man weis immer noch nicht wie stabil die Dinger laufen. Billiger is deswegen auch nix. Die wuchern genauso mit. Es wird sich da nix ändern. Aber natürlich ist es gut wenns mehr Hersteller gibt bzw. noch mehr geben würde.
Raizel
Ich möchte stark bezweifeln, dass sich deswegen irgendwas ändern wird. Sobald China-RAM nur irgendwie auf die heutigen technischen Standards aufgeschlossen hat, wird der genauso für Datacenter gepachtet werden - gerade von den Chinesen selbst, die ihre eigenen LLMs beflügeln wollen, um mit den USA mitzuhalten.
Soulstyle
Markteinführung wird wahrscheinlich günstig sein. Aber wenn dann die Fuß gefasst haben, dann steht für die Chinesische Industrie auch ein Falschparker auf der Straße von Hormus :coffee1: . Und die Knöllchen bezahlen wir Europäer
Like 1Raizel
GagGorilla
Das wir immer draufzahlen ist schon klar aber so kann China gerne die KI Welt bedienen und die größeren Krümeln darf dann gerne wieder in den Endkundenmarkt.
GagGorilla
Birdy schrieb
@GagGorilla Hast du diese Quelle berücksichtigt? https://www.techpowerup.com/350726/chinese-cxmt-to-match-microns-dram-manufacturing-capacity-this-year Laut der ist CXMT deutlich schneller beim Ausbau (etwa doppelt) und erreicht bislang fast den Output von Micron.
Ja, die Zahlen sind tatsächlich interessant. Ich bin bei dem Artikel bewusst etwas konservativer vorgegangen, gerade weil es bei den genannten 350.000 beziehungsweise 375.000 Waferstarts nicht automatisch bedeutet, dass daraus auch entsprechend viel fertiger DRAM-Output entsteht. Fertigungsprozess, Ausbeute und vor allem der Produktmix spielen dabei eine ziemlich große Rolle. CXMT scheint beim Ausbau aber tatsächlich deutlich schneller voranzukommen als ich es anhand der reinen Marktanteile vielleicht hätte vermuten lassen. Wenn sie Ende 2026 tatsächlich schon so nah an Microns Kapazität liegen, ist das für die weitere Entwicklung auf jeden Fall eine interessante Hausnummer. Ich wollte bei dem Artikel lieber mit den belastbareren Quartalszahlen arbeiten (Mehr gibt es noch nicht Q3 sollte aber bald folgen) und bei den Kapazitätsprognosen nicht zu viel hineininterpretieren. Aber die Entwicklung bei CXMT werde ich definitiv weiter beobachten. ;) Zusatz: @Birdy es steht dir aber wie jedem Mitglied hier frei, einen Artikel einzustellen. Ich bin ja auch nur ein User und kein Redakteur. Da ich es nicht Hauptberuflich mache, kann ich auch gar nicht die Qualität liefern wie es eben Redakteure machen können deren Hauptgeschäft es ist.
Like 1Birdy
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Wenn man mich nicht vor der Konsole findet, dann muss man nicht sehr weit gehen – denn dann befinde ich mich im Garten. Ja, Garten ist eines meiner Hobbys. Ich finde ihn als sehr guten Ausgleich zum stressigen Alltag und belohne mich meistens nach der Arbeit mit einem Grillabend. Gaming begleitet mich, seit ich klein war. Angefangen hat alles mit einer nicht identifizierbaren Konsole bei meinem Onkel (es waren noch Kassetten wie eine Musikkassette), und mit dem ersten NES war es dann um mich geschehen. Selbst in meinem mittleren Alter gibt es beim Gaming kein Halten für mich – es ist eines der schönsten Hobbys überhaupt!
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