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Biologie - Tiere, Pflanzen usw

3. November 2025 15:29
47 Antworten
Hallo! Hier noch ein Thread speziell für die Lebewesen in freier Natur. Einen Haustierthread haben wir ja schon. Ich habe mich schon immer für Tiere interessiert und sie gerne beobachtet. Als Kind habe ich mir mit meiner Mutter öfter Sachbücher aus der Bücherei ausgeliehen. Auch über ausgestorbene Arten wie Dinosaurier. Welche ich bis heute faszinierend finde. Im Fernsehen liefen damals Heinz Sielmann und Jaques Cousteau. Können sich die Älteren hier bestimmt noch dran erinnern. Auch heute gucke ich gerne Naturdokus. Dabei kann ich immer gut entspannen. Und sitze auf meinen Balkon und beobachte Tiere. Eben hatte ich z.B. gesehen wie zwei Elstern einen Greifvogel (ich vermute Falke) vertrieben haben. Das konnte ich auch schon bei Raaben beobachten, welche einen noch größeren Mäusebussard weggejagd haben. Im Wald habe ich immer gerne Waldameisen beobachtet. Man nennt sie auch die "Polizei des Waldes". Weil sie viele Schädlinge fressen. Interessant sind Insektenstaaten mit ihren Aufgabenverteilungen. Wo jedes Mitglied seine spezielle Aufgabe hat. Alleine wäre so ein Insekt nicht überlebensfähig. Aber gemeinsam haben sie scheinbar eine Art Schwarmintelligenz. Für Pflanzen interessiere ich mich nicht so. Aber weiß das sie nützlich sind. Seid ihr auch gerne in der Natur und beobachtet Tiere? Edit: Spinnen finde ich auch faszinierend. Besonders Radnetzspinnen wie die Kreuzspinnen. Die habe ich viel beobachtet. Erstaunlich ist, dass sie als winzige frisch geschlüpfte Spinnen, schon wenige Tage später, Netze bauen können, obwohl sie das nie abgeguckt oder gelernt haben. Das lässt den Schluss zu das der Bauplan für die Spinnennetze schon in ihren Genen gespeichert ist.
In der Antarktis beherrschen Orcas eine Jagdtechnik, die selbst erfahrene Forschende verblüfft: Mit gezielten Wellen manövrieren sie Robben von den Eisschollen – koordiniert, präzise und über Jahre eingeübt. Wie funktioniert dieses Zusammenspiel? Wer gibt das Signal, wer lernt von wem? Geheimnis der kollektiven Intelligenz In der Terra X-Doku folgt ein internationales Team dem Geheimnis dieser kollektiven Intelligenz. Die Filmexpedition begleitet die Schwertwale mit Drohnen und Spezialkameras durch die eisige Wildnis und liefert dabei spektakuläre Aufnahmen aus unmittelbarer Nähe. Forscher Leigh Hickmott protokolliert Rollen, Abstände und Bewegungsmuster innerhalb der Jagdformationen – von kurzen Rufen über Körperzeichen bis zu Richtungswechseln – und verknüpft Drohnenbilder mit Verhaltensdaten. Seine Auswertung zeichnet ein klares Bild: Die Wellenjagd ist erlerntes Teamwork. Erfahrene Tiere geben die Abfolge vor, die Jungen üben die Schritte – und erst wenn das Timing stimmt, startet der Angriff.
Diese Doku werde ich mir Morgen angucken. Da ich Wale, insbesondere Schwertwale (welche wie Delfine zu den Zahnwalen zählen), sehr faszinierend finde. Orcas sind sehr intelligent, vermutlich die intelligentesten Meerestiere. Und verwenden sogar Dialekte. Auch haben sie schon Spiegeltests bestanden, was ein Indiz für Bewusstsein sein kann. Allerdings gehören diese Tiere nicht in Gefangenschaft. Diese macht sie krank.
Der Nanotyrannus wurde zuerst für einen jungen Tyrannosaurus Rex gehalten. Was wohl ein Irrtum war.
Tolle Aufnahmen von Blauwalen.
So spüren japanische Imker die Nester von Riesenhornissen auf.
Das Thema Inzucht ist wirklich in sehr vielen Bereichen relevant. In Bezug auf Hunderassen haben aber auch Mischlinge (gerade 1. Generation), sehr viele gesundheitliche Probleme. Sagen mir auch Tierärzte oft, die haben dann manchmal die Probleme/Krankheiten beider Rassen... Am besten stehen gesundheitlich oft die Promenadenmischungen da, wo über viele Gerationen alle möglichen Hunderassen mitgemischt haben. Nachteile da: oft aus dem Auslandstierschutz und keine Sozialisation der Welpen auf unsere Lebensgewohnheiten. Trotzdem tendiere ich (sollte ich wieder einen Hund wollen in 15 Jahren oder so) dazu, den Hund dann wieder aus dem Tierschutz zu nehmen. Wenn man da richtig sucht, findet man auch dort den perfekten Hund. Tut also was gutes den Tieren und spart das teure Geld für einen Rassehund. Das gesparte Geld kann man dann gut für die Tierarzt-Kosten zurücklegen. Auch ein gesunder Hund ist teuer und wird irgendwann alt.
Leider nur sehr kurz. Ich finde die längere Doku gerade nicht wieder.
@Koeter : Du verlinkst Vidoes... Hast Du auch eine eigene Meinung zum Thema Inzucht? Wäre an Deiner Meinung sehr interessiert!
@Koeter : Du verlinkst Vidoes...
Naja, ich habe wirklich breitgefächerte Interessen.
Hast Du auch eine eigene Meinung zum Thema Inzucht? Wäre an Deiner Meinung sehr interessiert!
Im Grunde hat Mai das ziemlich gut zusammengefasst, ich habe dem wenig hinzuzufügen. Grundsätzlich müssen wir dringend sowohl in der Tier- als auch in der Pflanzenzucht bestehende Strukturen aufbrechen, um bereits bestehende Probleme und Leid zu verhindern, von dem was da auf uns noch zukommt ganz zu schweigen. Auch ein Grund, warum wir (also mein Rudel und unser Umfeld) uns so für Retrozüchtungen, speziell bei Molossern, aber auch bei Tieren im allgemeinen, einsetzen. Aurelie und ihr Instakanal sind ein Teil dieser Entwicklung, die in und mit uns stattgefunden hat und womit wir versuchen, andere zu erreichen und zu sensibilisieren. Es ist wichtig, ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Beim Homo Sapiens kommen noch zwei Punkte hinzu, weswegen er meiner Meinung nach in einer evolutionären Sackgasse stagniert. Zum einen seine Fähigkeit, seine Umwelt nach seinem Bilde zu formen, weswegen er sich evolutionär an nichts mehr anpassen muss. Zum anderen und das klingt jetzt sicher ziemlich hart, die Tatsache, dass wir aus "humanitären" Gründen alles durchschleppen. Außer in der Schweiz ist sogar erbetene Euthanasie verboten, was meines Erachtens nach höchst inhuman ist, aber das ist nochmal ein anderes Thema, worauf ich hinaus will, ist, dass auch keine Selektion mehr stattfindet. Zumal wir ja selbst eine recht bewegte Vergangenheit haben, was Inzucht betrifft, was den Genpool schon nachhaltig geschädigt hat.