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PS5 Marathon

PS5
Geht mir ähnlich. Einerseits finde ich das Worldbuilding schon ganz cool, es ist wohl recht durchdacht und komplex, andererseits versteckt sich wohl ganz viel Lore in Texten und man muss schon gezielt danach suchen. Das ist suboptimal. Dazu schreckt mich der Artstyle komplett ab, das Spiel ist per se nicht hässlich, aber das Design der Waffen ist so dermaßen bäh - ich habe schon im Vorfeld keine Lust, solche Klotz-Waffen zu bedienen, die aussehen, als hätte sie jemand in Roblox gebaut. Also ja, einerseits find ich den Sci-Fi Ansatz und weg vom Destiny Fantasy Alienkram cool, andererseits turnen mich Designaspekte mehr ab als an.

Und ich finds einfach schade, dass es ein reines Service-Game ist. Dieses Spiel mit diesem Worldbuilding und einer 8h Singleplay-Kampagne, wie z.B. Titanfall 2, und ich hätte vielleicht mehr Bock drauf gehabt. Dann hätte es mich vielleicht auch überzeugen können, sodass ich hängenbleibe. Aber so fehlt mir einfach die Initialzündung, da hilft auch kein Free-Trial.
Ist bei mir ähnlich. Die Welt, der Scifi-Ansatz und die Atmosphäre hat Bungie eigentlich recht gut hinbekommen.
Aber das Art Design ist so garnicht meins. DAS in Kombination mit dem Genre, ist zusammen genommen schon eine harte Überwindung.
Keine Ahnung ob ich beim Free Trial mal rein schauen werde. Ich kann mal nen Kumpel von mir anhauen ob wir das mal im PVE-Mode testen wollen.
Aber ich denke die Lust liegt bei ihm und bei mir fast bei Null.
 
Sieht nicht gut aus, die gratis Woche und die Season 2 konnten das Spiel nicht retten

Zusammengefasst von Mistral:
  • Keine Trendwende: Trotz der neuen Saison und der Gratis-Woche verharren die Spielerzahlen auf einem Tiefpunkt.
  • Schneller Absturz: Zum Start von Season 2 gab es kurzzeitig 40.000 gleichzeitige Spieler auf Steam – weniger als die Hälfte des ursprünglichen Launch-Werts.
  • Zurück auf dem Tiefstwert: Innerhalb von nur zwei Wochen fiel die Zahl wieder auf rund 12.750 ab. Das entspricht dem Niveau vor dem Saison-Start.
  • Schwache Verkäufe: Die Gratis-Woche kurbelte die Verkäufe nicht an. Das Spiel belegt auf Steam nur Platz 116 der Bestseller und Platz 157 der täglichen Nutzer.
Forbes
 
Warum nicht einen starken Single Player Shooter der dann noch zusätzlich Online gespielt werden kann? So können sie doch alle bedienen! Die gerne SP spielen und aber auch dann wenn es gut ankommt den MP Teil stark öffnen. Das werde ich nie verstehen mit dem entweder oder Prinzip....
 
Es will halt jede Firma eine Cashcow wie GTAO oder Fortnite haben, die dauerhaft Kohle reinspült. Ein Single-Player wird gekauft, gespielt und fertig. Bei Multiplayern kann man ohne grossen Aufwand neue Inhalte wie Skins oder andere Cosmetics hinzufügen und gesondert verkaufen. Und das über Jahre, ohne etwas komplett neues zu entwickeln.
 
Dabei muss ich Rockstar zugute halten, dass man sich in GTA Online wirklich ALLES komplett ohne Echtgeld freispielen kann. Mit den Shark-Cards kann man lediglich Ingame Guthaben kaufen, das man durch das Spielen sowieso bekommt. Wer also alles sofort haben will, möglichst ohne Einsatz zu zeigen, der greift natürlich zur Kreditkarte.

Ich hoffe dieses Prinzip behalten sie bei. Bei Red Dead Online gab es schon Exklusivinhalte, die man nur für Echtgeld bekam. Aber bei dem Multiplayer haben sie auch alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte.
 
Warum nicht einen starken Single Player Shooter der dann noch zusätzlich Online gespielt werden kann? So können sie doch alle bedienen! Die gerne SP spielen und aber auch dann wenn es gut ankommt den MP Teil stark öffnen. Das werde ich nie verstehen mit dem entweder oder Prinzip....
Fänd ich auch wieder cool. Das Ding ist, wie @V0RT3X sagt, dass die Firmen nur noch in Superlativen denken.
Aber ich muss sagen, dass es mir mittlerweile fehlt, in Spielen, deren Kampagne ich gern gespielt hab, einfach noch ein paar Stündchen in einem einfachen MP zu verbringen.
Killzone 2 ist eigentlich ein gutes Beispiel. Starker Singleplayer und angehangen ein verhältnismäßig einfacher MP, den man, ohne sich direkt hardcore comitten zu müssen, ein paar Runden daddeln konnte und der Bock gemacht hat. TLoU das gleiche, Uncharted auch, leider kam ich nie in den Genuss von Resistance, aber da bestimmt auch, Call of Duty, Medal of Honor.... Das waren alles keine Multiplayergames, sondern im Kern gute Kampagnen, die als Goodie einen MP angehangen bekommen haben, der von der Community angenommen wurde. Für einige kamen ja dann auch lange Zeit später noch einfache Zusatzinhalte.
Für mich muss ein MP Mode keine 200h Progression bieten, sondern mich einfach nochmal für einige Stunden in dem Spiel und dem Universum halten, das ich mochte.
 
Der TLoU 1 MP soll wohl auch richtig gut gewesen sein, dafür, dass er nur ein „Anhängsel“ war.

Schade, dass wir den geplanten Part 2 MP nie zu Gesicht bekommen haben. Gerade Pt 2 Gameplay ist im Kern sehr stark. Ich sag nur Gegner Ambush liegend im Gras, oder von Oben mit Sprung auf Nacken^^

Das hätte richtig Potential gehabt in 5vs5 oder Battle Royal.
 
Können Bungie ja mal an eine neue Killzone Kampagne setzen.
Also zuerst einmal, puhh was Marathon angeht, das hört sich richtig schlecht an.
40.000 Peak, und das bei einem gratis Schnupperkurs inklusive PVE-Verstärkung. Das klingt ziemlich übel.

Dann zu deinem Vorschlag. Es wäre definitiv schade um das Gunplay von Bungie. Egal ob es damals bei Halo, oder später bei Destiny war, das Ballern in deren Spielen hat immer Spaß gemacht. Zudem konnten sie tolle Welten erschaffen.

Marathon wird man wohl fast abschreiben müssen, doch ein neues Spiel braucht mal eben um die 4-7 Jahre, je nach dem.
Womöglich Kehrtwende und den Supportschluss von Destiny 2 streichen? Glaube ich aber ehrlich gesagt nicht.
Das man denen einfach Killzone rüber schiebt, kann ich mir auch nicht vorstellen, obwohl SP+MP und Shooter genau deren Ding wäre.
Ich denke aber ehrlich gesagt auch nicht das man diesen Extractionshooter noch so erweitern und verbessern können wird, das man damit eine stabile und akzeptable Fanbase bekommt.
Ich meine Crytek hat das mit Hunt immerhin (für sie zufriedenstellend) hinbekommen.
 
Marathon wird man wohl fast abschreiben müssen, doch ein neues Spiel braucht mal eben um die 4-7 Jahre, je nach dem.
Scheint eher ein Problem westlicher Studios zu sein, so viel Zeit und riesige Budgets zu benötigen (Concord 8 Jahre, 200 Mio. Dollar, zwei Wochen Lebenszeit). Bei High Guard war es ähnlich und Marathon scheint die Cornetto-Trilogie des Gaming zu vervollständigen :Biggrin:

Naraka: Bladepoint ist ein top Multiplayer, hat in der Entwicklung 2-3 Jahre gebraucht, finanziert sich ausschliesslich über Cosmetics und es funktioniert. Die Spielerzahlen schwanken, aber das ist eigentlich nicht ungewöhnlich. Einmal im Jahr kommt eine neue Map und dann ist natürlich immer mehr los. In der Zeit schaue ich auch immer wieder gerne rein und wenn man eine Season für sich abgeschlossen hat, widmet man sich anderen Games.
 
Scheint eher ein Problem westlicher Studios zu sein, so viel Zeit und riesige Budgets zu benötigen (Concord 8 Jahre, 200 Mio. Dollar, zwei Wochen Lebenszeit). Bei High Guard war es ähnlich und Marathon scheint die Cornetto-Trilogie des Gaming zu vervollständigen :Biggrin:
Es ging schon viel früher mit dem Start der Generation los, ich erinnere mal an Godfall

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Marathon hat sich bei den Spielerzahlen auf Steam genau da platziert, wo die jahrelangen Platzhirsche Tarkov und Hunt sich bewegten. Ich find es daher ziemlich komisch, wenn man nun bei Marathon in diesem Nischen-Genre jetzt die Ultra krassen Zahlen erwartet. Ja, Arc hatte keiner auf dem Zettel, dass Spiel kannte zuvor auch keine Sau. Aber Genreübergreifend ist Marathon da wo ich es erwartet habe. EIn Hardcore Shooter mit Hardcore wenig Spieler. Einfach nichts für die Masse.

Btw. habe ich mit 140h Stunden die Platin geholt in der ersten Season. Jetzt ist für mich aber auch Schluss.

Das Spiel selbst ist genial und ein richtig richtig guter Shooter(sieht man ja auch an den Tests und Bewertungen). Aber es ist definitiv nichts für Leute die mal ne Runde zocken wollen. Da kommt nur Frust auf. Mit dem Spiel muss man sich beschäftigen und zudem noch Skill besitzen.
 
Muss man doch eher Sony fragen warum sie es dann zugelassen haben dass Bungie an "Nischenspiel" weiterarbeitet? Kann bei dem Budget und Entwicklergröße kein realistisches Ziel sein.

So kürzt mein jetzt die Stellen damit der Laden zu dem Nischen-Genre passt?:


Wenn man so viel Geld für Studio ausgegeben hat sollten die doch selber eher an etwas Neuem arbeiten was mehr Leute in breiter Masse anspricht.
 
Ist halt die Frage ob es Sinn macht ein Spiel das seit 2019 in Entwicklung ist so einzustellen. Bungie hatte lange auch unter Sonys Finger noch alles selbst in der Hand und konnte frei agieren. Halte es für ziemlich "einfach" gesagt, wenn man sagt warum sie es nicht einfach gecancled hätten. Wie lang ist es her, dass Sony das Ruder von Bungie übernommen hat? 1,5 Jahre?

Und wenn man jetzt schon den Finger auf den bösen Konzern zeigt, wie passt das ins Bild, dass man ohne die Sony Übernahme gar kein Bungie mehr hätte? Wäre also besser gwesen, die FIrma hätte dicht gemacht und es würde gar keine mehr dort arbeiten und es keine Software mehr geben?

Um das Studio war es bereits vor Jahren katastrophal bestellt – und wäre Sony nicht gewesen, gäbe es Bungie heute vermutlich gar nicht mehr.
„Bungie war schon vor der Übernahme durch Sony unter der roten Linie. Wenn es damals nicht direkt übernommen worden wäre, stand das Studio kurz davor, seine Türen zu schließen – oder zumindest Destiny einzustellen. Es war eine Notfall-Übernahme.“


Würde ich jetzt in extremen argumentieren, wie man das ja so gerne macht wenn man was negatives sucht, müsste ich jetzt schreiben: "Danke Sony, dass ihr Destiny am leben gehalten habt, Danke, ohne Euch gäbs kein Marathon und die Entwickler wären alle arbeitslos" :D

Aber der Elefant im Raum ist natürlich das Nischen Genre und die Entlassungen ;) letzteres ist auch ein Branchen Problem.
 
Bei Redfall haben viele Leute die Einstellung auch gefordert. Wurde auch unter Bethesda gestartet und nicht unter Microsoft.

Klar kann man versuchen sowas zu retten. Aber man hätte dennoch die Ressourcen etwas reduzieren könne und die schneller an andere Projekte nebenher setzen müssen. Jetzt hat Bungie quer über die anderen geplanten GaaS Spiele drübergucken lasse, Einstellung von TLOU 2 MP und GoW MP beschlossen und schaltet Destiny 2 ab.

Wirkt trotzdem für die Unterhaltskosten von Bungie recht wenig. Macht halt Marathon zu F2P Titel mit MTAs dessen Inhalt man ausbauen kann und setzt noch ein Team an ein SP Game. Sicher ist da halt vieles vom Timing durcheinandergelaufen. Gleiche wie bei der Konkurrenz. Sowas braucht dann auch mal 3-4 Jahre bis neuer Output kommt. Hätte Marathon viellciht um einen interessanteren SP erweitern können wenn man schon merkt das MP Games allein irgendwie schlecht ankommen und Großteil gecancelt wird.
 
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