Ich verstehe diesen allgemein entschuldigenden und verständnisvollen Ton für Microsoft und Sony gar nicht oder nehme das im geschrieben Wort vielleicht falsch wahr. Sony fährt
Rekordgewinne ein, über Erwartungen, da ist genug Gewinn, um auch mal schwächere Titel aufzufangen.
Microsoft als Gesamtunternehmen schiebt riesige Gewinne ein, XBox schrumpft und fährt trotzdem Gewinne ein, entlässt aber 4000 Leute oder so. Nur damit die Zahlen besser aussehen.
Bei den Gewinnen die da erzielt werden erwarte ich eigentlich, dass die Nischen bedienen und auch Studios behalten, die keinen Gewinn machen, aber Prestige Projekte feiern. Das wäre für mich eigentlich der Normalzustand, nichts lobenswertes. Da braucht es pro Studio auch nicht viel mehr als ein Spiel pro Gen, aber wenn ich ein Spiel von Naughty Dog, Insomniac, Sucker Punch, Santa Monica, Team Asobi, Media Molecule, Housemarque, Guerilla Games, Bend Studio und noch paar random Titel von externen Studios exklusiv, habe ich ein geiles Lineup. Deswegen glaube ich Menge ist nicht so entscheidend, wenn Qualität stimmt und der release Zeitraum. Aber maximal viel Gewinn wird man so nicht machen, das stimmt und dann müssen kleine Studios eben weichen, damit die großen Weiterarbeiten können, die Zahlen aber trotzdem nach oben gehen...

Aber ich merke gerade beim Schreiben, dass auch bei dieser Diskussion, ganz ähnlich wie bei dem Disc Thema, meine Wertevorstellung knallhart mit der reinen Zahlenspielerei börsennotierter Unternehmen kollidiert. Momentan nervt mich echt alles an der Branche, wenn nach release von GTA VI Rockstar tausende Mitarbeitende entlässt, bin ich vllt echt raus und spiele nur noch alte und Indie Spiele. Ich will diesen Arschlöchern kein Geld mehr geben.