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Da ich den "Was habt ihr gerade gekauft"-Thread nicht zerreden will, mache ich mal hier weiter mit dem Thema, das dort begonnen hat 
Koeter, ich weiß gar nicht was ich dir da jetzt genau antworten soll.
Einerseits hast du da absolute Selbstverständlichkeiten aufgezählt, so ist der Sinn des MP3 Formats natürlich die verlustbehaftete Datenreduktion, und damit gehen halt immer Informationen verloren.
Andererseits sehe ich das ähnlich wie du, da wirfst du bei mir offene Fenster ein (um den Spruch mal etwas abzuwandeln)
Nur mit dem Unterschied, dass ich nicht glaube in der Lage zu sein herauszuöhren, ob ich da gerade ein gutes MP3 (aber dann ruhig mit 320 kbit/s) oder eine CD höre, und soooo schlecht ist meine Anlage nicht.
Es ging ja aber um den Test der "c't" bei dem ich selbstverständlich nicht dabei war
), deswegen noch ein paar Anmerkungen dazu, weil du das ja (richtigerweise) erwähnt hattest.
Testumgebung war ein ehemaliger Test-/Hörraum der Zeitschrift "Hifi Vision".
Das Equipment bestand aus einem Marantz CD 14 CD-Player nebst PM 14 Verstärker, an den B&W Nautilus 803 per Straight Wire Kabeln angeschlossen war.
Als Kopfhörer wurde der Elektrostat Sennheiser Orpheus benutzt, der damals schlappe 20.000 DM kostete.
Die MP3s wurden gerippt und zusammen mit den originalen Songs auf CD gebrannt, damit es auch da keine Klangverfälschungen gab und alles von einem Gerät wiedergegeben wurde (in dem Falle eben dem CD 14).
Ausgesucht wurde eine Liste von 17 Songs, darunter Peter Gabriel, Brahms und Shostakovitch.
Nur soviel dazu, ich glaube sehr viel besser kann man das nicht testen, höchstens noch (wie du ebenfalls bereits erwähnt hast), wenn die Tester sich dafür mehr Zeit nehmen zum einhören, das wird aber schwierig werden.
Wie ich bereits anmerkte, ich glaube nicht, dass ich da große Differenzierungen heraus hören würde im Vergleich CD zu MP3, das beziehe ich aber nur auf mich!
Ich höre durchaus heraus, ob gerade meine Magnat oder Quadral spielen (die Quadral haben die besseren Mitten & Höhen), auch zwischen meinen beiden Kopfhörern (AKG 285 und Beyerdynamic Amiron Wireless, letzterer gefällt mir klanglich gar nicht).
Sicherlich sind auch einige Lieder einfach besser aufgenommen und rein vom Klang besser (Dead Can Dance auf Tidal z.B.
).
Ich würde mir auch nie anmaßen zu sagen, Andere würden lügen, oder sich da etwas einbilden, das weiß ich ja gar nicht

Zumal unsere Anatomie auch zusätzlich nicht gleich ist (Stichwort Hörkanal), oder unsere Vorlieben. Unser lieber Cook ist zB. der Kopfhörer-Typ, ich dagegen lausche lieber über meine Lautsprecher, die umso besser klingen, je länger ich über meine Kopfhörer höre(n muss)
Naja, ne. Klangsignatur ist Geschmacksache, ja. Aber MP3 ist IMMER verlustbehaftet. Ob man das hören kann liegt zum Einen am eigenen Gehör, das kann man sich tatsächlich antrainieren, natürlich am Abhörequipment und dem Audiomaterial, zum Anderen aber auch tatsächlich am Genre. Bei Musik, in der nicht viel passiert, wie elektronische Musik, ist es deutlich schwieriger Unterschiede zu hören, auch in der akustischen Separierung, als zB bei Orchestermusik.
Und viel Musik heutzutage wird einfach auch schon radiotauglich produziert (gerade bei der Dynamik und Räumlichkeit hört man das krass), bei der es dann tatsächlich egal ist, in welchem Material sie vorliegt.
Wenn man jetzt nen 50€ Kopfhörer hat, am besten einfach an einem Mittelklassemainboard onboard angeschlossen und als an Youtube gewöhnt ist und, sagen wir, Beethoven hört und dann plötzlich nen 500€ Kopfhörer an einer ordentlichen Audiokette mit gescheitem Audiomaterial vor sich hat, dauert es tatsächlich, bis man die ganzen Details und die Dynamik wirklich bewusst wahrnehmen kann. Hatte ich schon echt oft, wenn ich das mal jemandem gezeigt habe, man muss da echt erstmal "entgiften".
Richtig deutlich wirds, wenn man dann mal nach ner Weile zurückwechselt auf das Gewohnte. "Besser" ist erstmal diffus, zumal viele Menschen "Badewannensound" mit angehobenen Bässen und eine hohe Lautstärke gewohnt sind und das daher als "besser" erachten. Was den Meisten wiederum oft sofort auffällt, ist Räumlichkeit.
Klar gibt es, gerade im Audiobereich, mega viel Voodoo und subjektives, gerade Kabelklang, Burn In und Digital Analog Wandler sind da Stichwörter, für die man zig Tausende versenken kann. Aber eine gewisse Baseline macht definitiv einen objektiven Unterschied, den ich auch wirklich jedes Mal im RL überzeugend darlegen konnte. Auch ungeübten Hörern im A/B Blindtest.
Koeter, ich weiß gar nicht was ich dir da jetzt genau antworten soll.
Einerseits hast du da absolute Selbstverständlichkeiten aufgezählt, so ist der Sinn des MP3 Formats natürlich die verlustbehaftete Datenreduktion, und damit gehen halt immer Informationen verloren.
Andererseits sehe ich das ähnlich wie du, da wirfst du bei mir offene Fenster ein (um den Spruch mal etwas abzuwandeln)
Nur mit dem Unterschied, dass ich nicht glaube in der Lage zu sein herauszuöhren, ob ich da gerade ein gutes MP3 (aber dann ruhig mit 320 kbit/s) oder eine CD höre, und soooo schlecht ist meine Anlage nicht.
Es ging ja aber um den Test der "c't" bei dem ich selbstverständlich nicht dabei war
Testumgebung war ein ehemaliger Test-/Hörraum der Zeitschrift "Hifi Vision".
Das Equipment bestand aus einem Marantz CD 14 CD-Player nebst PM 14 Verstärker, an den B&W Nautilus 803 per Straight Wire Kabeln angeschlossen war.
Als Kopfhörer wurde der Elektrostat Sennheiser Orpheus benutzt, der damals schlappe 20.000 DM kostete.
Die MP3s wurden gerippt und zusammen mit den originalen Songs auf CD gebrannt, damit es auch da keine Klangverfälschungen gab und alles von einem Gerät wiedergegeben wurde (in dem Falle eben dem CD 14).
Ausgesucht wurde eine Liste von 17 Songs, darunter Peter Gabriel, Brahms und Shostakovitch.
Nur soviel dazu, ich glaube sehr viel besser kann man das nicht testen, höchstens noch (wie du ebenfalls bereits erwähnt hast), wenn die Tester sich dafür mehr Zeit nehmen zum einhören, das wird aber schwierig werden.
Wie ich bereits anmerkte, ich glaube nicht, dass ich da große Differenzierungen heraus hören würde im Vergleich CD zu MP3, das beziehe ich aber nur auf mich!
Ich höre durchaus heraus, ob gerade meine Magnat oder Quadral spielen (die Quadral haben die besseren Mitten & Höhen), auch zwischen meinen beiden Kopfhörern (AKG 285 und Beyerdynamic Amiron Wireless, letzterer gefällt mir klanglich gar nicht).
Sicherlich sind auch einige Lieder einfach besser aufgenommen und rein vom Klang besser (Dead Can Dance auf Tidal z.B.
Ich würde mir auch nie anmaßen zu sagen, Andere würden lügen, oder sich da etwas einbilden, das weiß ich ja gar nicht
Zumal unsere Anatomie auch zusätzlich nicht gleich ist (Stichwort Hörkanal), oder unsere Vorlieben. Unser lieber Cook ist zB. der Kopfhörer-Typ, ich dagegen lausche lieber über meine Lautsprecher, die umso besser klingen, je länger ich über meine Kopfhörer höre(n muss)