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Kernaussage:

Aber Prinzipien wie „wenn du etwas tust, das dir gefällt, vergeht die Zeit schneller“ oder „wenn es unangenehm ist, nimmt man die Zeit intensiver wahr und sie zieht sich“ sind empirisch gestützt.
Ist also wirklich so, dass man Zeit in Relation zur Tätigkeit empfindet und das je angenehmer/unangenehmer die Tätigkeit ist, umso wahrnehmbar kürzer/länger ist das Zeitempfinden.
 
Boah ist dein Chat GPT eine Plaudertasche meiner würde sagen: jo Zeit vergeht schneller wenn einer etwas macht und langsamer für den anderen wenn er nichts macht
:ROFL:
 
Mal kurz zu Silent Hill F zurück, natürlich ohne die geringsten Spoiler:

Must Have, absoluten Performance boost und HW RT: Hat mir mal eben ~20 FPS geschenkt und das HW RT sieht wesentlich besser aus.
https://www.nexusmods.com/silenthillf/mods/60?tab=description

Diesen dämlichen Freeze nach dem schlagen entfernen:
https://www.nexusmods.com/silenthillf/mods/112?tab=description

Und wenn man mag:
Keine Waffenabnutzung:
https://www.nexusmods.com/silenthillf/mods/77

Wesentlich mehr Ausdauer:
https://www.nexusmods.com/silenthillf/mods/80

Mehr oder was anderes würde ich aber nicht rein schmeißen um das Spiel nicht zu versauen.
 
Mal kurz zu Silent Hill F zurück, natürlich ohne die geringsten Spoiler:

Must Have, absoluten Performance boost und HW RT: Hat mir mal eben ~20 FPS geschenkt und das HW RT sieht wesentlich besser aus.
https://www.nexusmods.com/silenthillf/mods/60?tab=description

Diesen dämlichen Freeze nach dem schlagen entfernen:
https://www.nexusmods.com/silenthillf/mods/112?tab=description

Und wenn man mag:
Keine Waffenabnutzung:
https://www.nexusmods.com/silenthillf/mods/77

Wesentlich mehr Ausdauer:
https://www.nexusmods.com/silenthillf/mods/80

Mehr oder was anderes würde ich aber nicht rein schmeißen um das Spiel nicht zu versauen.
Wäre im Silent Hill f ideal. Hier könnte es schnell untergehen^^
 
Muss sagen ich finds gut.

Hab vorgestern erst das SH2 Remake abgeschlossen.

Fand ich auch genial (vor allem die Story) aber es hat mich trotzdem echt genervt weil es so dermaßen lang gezogen wirkte auf mich, mit ständig zu viel Leerlauf ...

Vielleicht hab ich mir aber einfach auch nur viel Zeit gelassen.

Silent Hill 2   04.10.2025 03_01_35.webpSilent Hill 2   04.10.2025 03_01_39.webp

Ich kannte das Original nicht, könnte mir aber rückwirkend vorstellen das es viel mehr "geknallt" hat weil es einfach um die hälfte kürzer ist
:D




Jetzt mit direkt F im Anschluss wirkt F schon gut vom Pacing her.
 
Thread owner
Kernaussage:

Ist also wirklich so, dass man Zeit in Relation zur Tätigkeit empfindet und das je angenehmer/unangenehmer die Tätigkeit ist, umso wahrnehmbar kürzer/länger ist das Zeitempfinden.
Absolut. Und so ist es auch mit Erinnerungen. Das wirklich schwierige daran, das zu vergleichen, ist aber nicht nur die relative Wahrnehmung von Zeit, sondern auch die Tatsache, dass wir im Grunde ein in sich geschlossenes System sind. Versucht mal, jemandem zu definieren, was rot ist, dann versteht ihr, was ich meine. Wir können unsere Sicht, die erste Realitätsebene, lediglich umschreiben, aber das, was in der dritten Ebene dann ankommt, ist ein Bruchteil dessen, was wir vermitteln wollen.
 
Fand ich auch genial (vor allem die Story) aber es hat mich trotzdem echt genervt weil es so dermaßen lang gezogen wirkte auf mich, mit ständig zu viel Leerlauf ...

Vielleicht hab ich mir aber einfach auch nur viel Zeit gelassen.
Ne, ging mir ähnlich. Das "Labyrinth" hätten sie sich eigentlich sparen können. Das hat es echt stark gestreckt. Trotzdem Ausnahmewerk. Selten so ein düster-beklemmendes Game gespielt, was auf allen Ebenen einfach nur unangenehm ist. Kenne auch paar User, die es nicht beenden konnten.
 
Muss sagen ich finds gut.

Hab vorgestern erst das SH2 Remake abgeschlossen.

Fand ich auch genial (vor allem die Story) aber es hat mich trotzdem echt genervt weil es so dermaßen lang gezogen wirkte auf mich, mit ständig zu viel Leerlauf ...

Vielleicht hab ich mir aber einfach auch nur viel Zeit gelassen.

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Ich kannte das Original nicht, könnte mir aber rückwirkend vorstellen das es viel mehr "geknallt" hat weil es einfach um die hälfte kürzer ist
:D




Jetzt mit direkt F im Anschluss wirkt F schon gut vom Pacing her.
Jetzt hab ich mir kurz gedacht, wie hat er da geschossen? Wo zur Hölle gibt es Fenster zum einschlagen? Bis ich dann gelesen haben Teil2 ^^
 
Ich war heute nach dem Spaziergang mit meinem Hund total überrascht.

Ich habe den Fernseher eingeschaltet und wollte ein bißchen dösen. Dann kommt mein Hund ganz lieb an, schaut fragend ober er mit aufs Sofa darf.

Ja klar, wenn man so lieb fragt. Daraufhin hat er sich an mich gekuschelt, am Rücken liegend. Ich habe ihn am Bauch gekrault und wir sind beide für 20-30 Minuten eingenickt.

Finde ich toll, weil mein Hund normal gar nicht der Kuscheltyp ist.
Kontaktliegen öfter mal, aber das er selber kommt um am Bauch gekrault zu werden ist selten. Kommt maximal alle 5-6 Wochen mal vor.

Nur wenn ich am PC sitze will er oft beachtet werden. Dann legt er den Kopf auf mein Bein und lässt sich auch gerne streicheln,
 
Weil es eben mehr oder weniger Thema in der Shoutbox war.

Meine Frage an ChatGPT:

Ich habe ein Gedankenexperiment: Man setzt einen Menschen für einen bestimmten Zeitraum in einen Raum und lässt ihn die Zeit einschätzen. Das Experiment soll jedoch variieren, indem der Mensch sich einmal in der Zeit mit etwas beschäftigt, was er mag und einmal mit etwas, was er nicht mag. Gibt es Studien, die sich an meinem Gedankenexperimen bzgl Zeitempfindungen orientieren?

Ja — es gibt schon eine Reihe von Studien, die ziemlich nah an dein Gedankenexperiment herankommen, und zeigen, dass Gefallen / Nicht-Gefallen, Aufmerksamkeit, emotionale Erregung etc. die subjektive Zeitwahrnehmung beeinflussen. Ich fasse ein paar relevante Befunde zusammen und worauf es bei deinem Experiment ggf. ankommt.


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Was man schon weiß

1. Valenz und Arousal beeinflussen Zeitschätzungen
Ein Meta-Analyse zeigt: Emotionen verändern deutlich, wie Menschen Zeit wahrnehmen. Dabei spielen insbesondere

Valenz (positiv vs. negativ),

Arousal (wie aufgeregt / aktiviert man ist)
eine Rolle.


Zum Beispiel: negative Gefühle führen oft dazu, dass Zeit übergeschätzt wird, d.h. die Zeit „zieht sich“ im Erleben.


2. Gefällt / Gefällt nicht (Dislike / Like) – visuelle Stimuli
Eine Studie, „How liked and disliked foods affect time perception“, hat untersucht, wie Bilder von Nahrungsmitteln, die man mag vs. nicht mag, die Zeitschätzung beeinflussen.
Ergebnis: Bilder insgesamt führten dazu, dass die Dauer unterschätzt wurde im Vergleich zu neutralen Bildern — und besonders stark, wenn es sich um abgelehnte (disliked) Lebensmittel handelte.
Interpretation: Aufmerksamkeit wird abgelenkt, besonders bei Dingen, die man nicht mag → weniger Aufmerksamkeit auf die Zeit selbst → Zeit vergeht gefühlt schneller bzw. wird kürzer eingeschätzt.


3. Aufgabenschwierigkeit / Komplexität
Wenn eine Aufgabe komplexer ist, oder höhere mentale Beanspruchung mitbringt, führt das oft zu Überschätzung der Dauer (die Zeit fühlt sich länger an). Beispiele z. B. eine Studie in virtueller Realität: Bei höherer Komplexität stieg der „Workload“ und die Zeit wurde als länger geschätzt.


4. Motivation, Emotion und Stimulusart

In der Studie mit Musik („Musical training and emotional content of stimuli“) wurden Liedstücke mit trauriger vs. fröhlicher Stimmung gehört. Nicht-Musiker überschätzten traurige Musikstücke, während sie fröhliche unterschätzten.

In Studien, in denen Menschen mit Furcht- bzw. Angstreizen konfrontiert wurden, führt das oft zur Verlängerung der Zeitwahrnehmung (z. B. Angstbilder → Zeit wirkt länger).



5. Meta-Reviews
Es gibt Übersichtsarbeiten, die all diese Effekte zusammenfassen: z. B. Emotional modulation of interval timing and time perception (Review) zeigt, dass sowohl Aufmerksamkeit / Aufmerksamkeitsteilung als auch das emotionale Erregungsniveau (arousal) zentrale Faktoren sind.




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Verbindung zu deinem Experiment

Dein Gedankenexperiment – einmal einen Menschen in einem Raum sich mit etwas, das er mag, beschäftigen; einmal mit etwas, das er nicht mag, und dann die Zeit einschätzen lassen – liegt damit ziemlich direkt in dem, was schon untersucht wurde, nur evtl. in etwas anderen Settings.

Wichtige Variablen, die du in so einem Experiment berücksichtigen solltest:

Wie stark ist das „Mögen / Nicht-Mögen“? (Valenz)
Je stärker die emotionale Reaktion, desto stärker könnte der Effekt sein.

Wie beschäftigt ist die Person? (Aufmerksamkeit, Ablenkung, Flow-Zustand)
Wenn die Person sehr in etwas vertieft ist, vergisst man beinahe Zeit; das lässt Zeit subjektiv kürzer erscheinen.

Arousal / Erregung: Manche Dinge, die man nicht mag, erzeugen Unbehagen, Stress oder hohe Aufmerksamkeit – das kann dazu führen, dass Zeit „zieht“ oder anders erlebt wird.

Dauer der Beobachtung: kurze vs. längere Intervalle → Effekte können sich unterscheiden.

Ob die Zeit „prospektiv“ gemessen wird (man weiß, dass man später gefragt werden wird, wie lange es war) oder „retrospektiv“ (erst im Nachhinein gefragt) → beeinflusst die Einschätzung stark.

Kontext / Umgebung: ruhig? Ablenkung? Wie stark sensorisch / emotional stimulierend ist es?



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Fazit

Dein Experiment ist also fast eine Variante, die so oder ähnlich schon gemacht wurde, allerdings oft mit Bildern, Musik, Taststimulation etc., statt volle Räume über längere Zeit. Aber Prinzipien wie „wenn du etwas tust, das dir gefällt, vergeht die Zeit schneller“ oder „wenn es unangenehm ist, nimmt man die Zeit intensiver wahr und sie zieht sich“ sind empirisch gestützt.

Wenn du willst, kann ich ein paar Studien heraussuchen, die genau dein Setting abdecken (gleiche Dauer, gleiche Aufgaben etc.), oder Vorschläge machen, wie man dein Experiment so gestalten kann, dass es sauber ist wissenschaftlich?
Das ist wirklich so. Bei Tätigkeiten die einen Spaß machen vergeht die Zeit scheinbar schneller. Bei unangenehmen Dingen nicht.

Interessant ist auch die Frage warum die Zeit mit zunehmenden Alter scheinbar schneller vergeht.

Ich hatte mal eine psychologische Erklärung dazu gelesen: weil wir viele Alltagsdetails mit zunehmenden Alter vergessen.

Und weil wir weniger wirklich neues erleben. Kinder dagegen haben noch viel zu entdecken. Und können sich mehr (auch unwichtige Details) merken.
 
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