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Ich wüsste nicht wo ich persönlich geworden bin. Ich bin - ursprünglich - auf deine von dir angestoßene Prämisse zur Beeinflussung durch Werbung eingegangen. Das diese eine psychologische Prämisse zugrunde liegt und dann zitierst du mich und schreibst, das Werbung psychologisch wirkt. Da darf ich mich schon fragen, ob das von mir geschriebene gelesen worden ist.Gehts auch etwas unpersönlicher?
Ehrlich, lassen wir das. Wie man von Werbung auf Phobien kommt, erschließt sich mir nicht.Und in wiefern widerspricht das meiner Feststellung, dass sich Phobien nicht einfach durch pures Wissen besiegen lassen? Das mir eine Minispinne i. d. R. nichts tun kann weiß ich, die Angst ist aber real und da, beispielsweise. Das heißt nicht im Umkehrschluss das man sie grundsätzlich nicht besiegen kann.
Du hast aber von klar werden und wissen wie es funktioniert geschrieben und so lassen sich aber psychologische Mechanismen nicht einfach aushebeln.
Natürlich lassen sich psychologische Mechanismen nicht "einfach" aushebeln, sonst gäbe es keine massenhaft überlaufenen Psycholog:innen.
Nur gehört aber auch mal dazu, sich dieser Mechanismen klar zu werden, ob nun mit Hilfe oder ohne. Was man nicht versteht, kann man nicht begreifen. Und da liegt der Hund des wahrscheinlichen Missverständnisses begraben. Wenn ich zum Bleistift begreife - aus welchen Gründen auch immer - wie ich auf bestimmte Dinge reagiere - psychologisch gesehen - und darüber hinaus mich eines tiefer gehenden Verständnis, in dem Fall Werbung, bediene, dann kann man schon in der Lage sein, Dingen/Werbung gegenüber resilienter zu werden. Natürlich nie zu 100%, aber doch mehr als der "08/15" Mensch.