Ghost of Yotei
God of War Sons of Sparta
Marathon
Ghost of Yotei Legends
Saros
Wolverine
Die Qualität stimmt halt nicht und ich würde den Coop-Modus zu Yotei auch nicht als separates Spiel zählen. Dazu kommt, dass Spiele wie Sons of Sparta und Saros nur eine kleine Nische bedienen und Marathon nichts weiter als ein Concordlike ist - ein Concordlike, das jetzt die tatsächlich wertvolle Destiny IP ruiniert. Ob Wolverine ein (Massen-) Erfolg wird, bleibt abzuwarten. Die ersten Trailer waren zwar blutig genug; allerdings zeigt mir das weibliche Charakterdesign auch, dass die Entwicklung noch durch westcoast ideology kompromittiet ist. Superheldinnen sollten einfach nicht wie die letzten Schabracken von der Resterampe aussehen.
Dank der Schließung von Japan Studios haben wir aber weiter Team Asobi mit dem grandiosen AstroBot als GotY. Das restliche Zeug von Team Japan hat sich halt eher schlecht als recht verkauft worden.
Dass Astro Bot den GOTY-Titel gewonnen hat, ist immer noch höchst umstritten. Mir gefällt das Spiel zwar, allerdings habe ich den GOTY-Titel - wie viele andere auch - eher bei Wukong gesehen. Aber sei es drum...
Dass wir Astro Bot nur "dank" der Schließung der Japan Studios bekommen haben, halte ich für eine dezent fragwürdige Formulierung.
Darüber hinaus haben die Japan Studios diverse Klassiker produziert wie bspw. die Arc the Lad Spiele, die Wild Arms Spiele, die Ape Escape Spiele, The Legend of Dragoon, Dark Cloud / Chronicle, Ico, Siren, Shadow of the Colossus oder Rogue Galaxy. Selbst die Gravity Rush Spiele haben eine dedizierte Fangemeinschaft. Fakt ist nun einmal, dass die Japan Studios das Rückgrat der japanischen Identität Sony's waren und - wie
@KuroSamurai117 schon schrieb - gerade die japanische Spielerschaft daher dezent unglücklich über deren Schließung und der Verwestlichung Sony's ist.
Und nein, so kleine AA Produktionen werden halt kaum noch gerne gesehen und gekauft, es sei denn es ist mal wieder eine absolute Ausnahme.
Das Gegenteil ist der Fall. AA- und Indie-Produktionen werden immer populärer und laufen AAA den Rang ab.
So abschließend noch eine Frage meinst du das God Of War Sons of Sparta hat nun ein gutes Gefühl bei Sony hinterlassen? Im Endeffekt genau das, warum es geht. Output erhöht, Qualität scheint aber gelitten zu haben.
Zwischen Qualität und Quantität besteht nicht immer ein kausaler Zusammenhang. Ab und zu liefern Entwickler einfach nur ein schlechtes Produkt ab.
Es ist definitiv heute schwerer die Masse zufrieden stellen zu können also 1980 mit einem hüpfenden Klempner aber dafür kann ich heute die Masse abholen, wenn das Gesamtpaket stimmt.
Ist es das wirklich? Super Mario Wonder hat als 2D-Spiel mit besagtem "hüpfenden Klempner" über 17 Mio. Einheiten verkauft. Die 2D Zelda Spiele auf der Switch haben sich mit rund 4 und rund 6,5 Mio. verkauften Exemplaren ebenfalls sehr gut verkauft. Das Problem ist eher Folgendes: Einerseits hat Sony nun einmal eine sehr enge Identität von over the shoulder action movie games kultiviert, in der alles abseits davon mehr oder minder untergeht. Andererseits hat Sony auch - vielleicht außer GT (aber das ist eher Nische) - keine langfristig identitätsstiftenden Reihen wie Nintendo mit bspw. Mario und Zelda.
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Doch das sind klassische AA-Titel, Helldivers wurde übrigens von einem kleinen finnischen Studio entwickelt, ich glaub die sind sehr, sehr froh über den Erfolg des letzten Ablegers und das sie mit Sony einen Publisher hatten der dieses Projekt lang finanziert hat trotz des mäßigen Erfolges des ersten Spiels.
Vom Umfang her vielleicht - zumindest, was Saros angeht. Wenn du Astro Bot als AA bezeichnest, dann wären Spiele wie Super Mario Odyssey auch nur AA. Von den Entwicklungskosten und dem Publisher her aber auf keinen Fall. Keine AA-Produktion frisst 75 Mio. USD in der Entwicklung.
Über die Hintergründe kann man immer ausführlich diskutieren, es ist jedenfalls defintiv so, dass diese Kritikerwertungen von den Publishern extrem ernst genommen werden.
Das mag sein, zeigt aber nur, dass Publisher immer weiter die tatsächliche Spielerschaft aus den Augen verlieren. Es ist zumindest sehr einfach nachweisbar, dass klassische Publikationen bei der Spielerschaft immer mehr an Relevanz verlieren und Influencer mittlerweile deutlich wichtiger sein dürften.