PS5 SAMMELTHREAD - Playstation 5 & Playstation 5 Pro

PS5
Wenn man sich die Statistiken im Netz raussucht sind es insgesamt 50/50. wobei Frauen beim Mobilegaming mit 60% stärker vertreten sind. Auf Konsole sollen Frauen 40% ausmachen.
Die Verteilung nach Plattform ist ziemlich irrelevant. Deutlich interessanter ist die Verteilung nach Genre. Bei den üblichen Core-Gamer-Genres ist der Frauenanteil deutlich, deutlich geringer.​
Sieht sicherlich noch Zuwächse bei Frauenanteil mit passenden Games als Männer die immer schon ihre gewisse Anzahl hat.
Genau deswegen führt man ja auch in anderen Technikbereichen neue Warengruppen ein. Nur weil etwas Jahrzehnte von einem Geschlecht dominiert wird heißt es ja nicht dass es keinen Wachstumsmarkt beim Anderen gibt.
Das mag ja sein. Dennoch muss man doch das Risiko sehen, dass man,​
  1. je mehr man die eigenen Produkte auf ein neues Publikum anpasst, ggf. das alte Stammpublikum verliert, oder​
  2. je mehr man ein Produkt auf ein möglichst universelles Publikum anpasst, im Endeffekt gar kein Publikum mehr anspricht.​
Die Zahlen sprechen doch auch dafür:

Im Gaming-Bereich ist TLOU ein sehr gutes Beispiel. Dessen zweiter Teil hat sich nicht einmal halb so oft verkauft wie der erste Teil - und das bei einem Publikum, das traditionell schon deutlich progressiver ist als Ottonormalbürger. Ein so starker Abfall hat auch nichts mehr mit irgendwelchen "Bubbles" zu tun. Bei der TV-Show sah der Abfall noch schlimmer aus. Noch schlimmer sieht es in anderen Unterhaltungsbereichen und in anderen Branchen aus: Doctor Who und Star Trek sind offiziell tot. Bud Light ist nach dem 2023er Marketing Skandal quasi implodiert und hat seine dominante Stellung im US-Markt verloren. Jaguar hat im Jahr der "Copy Nothing" Marketing Kampagne 97,5 % (!!!) weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr. Warum man diesen ganz eindeutigen Trend und das ganz eindeutige Risiko nicht sehen will, erschließt sich mir nicht.​
Du siehst das aber auch differenzierter, finde ich.
Ich meine, dass ich das auch recht differenziert sehe. Aus dem Grund wundert es mich, dass Dinge wie Artstyle, Character- und World-Design, das im Übrigen ziemlich gut bezahlt wird, als "Äußerlichkeiten" abgetan werden. Dassselbe gilt für Writing, das ebenfalls gut bezahlt wird. Dennoch kommt es darauf nicht einmal an: Die Zahlen und Trends (s.o.) sprechen ihre eigene Sprache - und Fakten haben wohl kaum eine ideologische Einstellung.

Dazu kommen bei Laufey auch noch zeitliche und ökonomische Argumente: Das Spiel ist ein Mainline-Titel und kein Spin Off. Das heißt, dass wir einen potentiellen nächsten Titel mit Kratos frühestens erst in den frühen 2030er Jahren sehen werden - dann vielleicht schon für einen dreistelligen Preis und auf einem Nachfolgesystem, das vermutlich einen vierstelligen Betrag kosten wird. Das Spiel könnte bei der Like/Dislike-Ratio des letzten Trailers auch weit hinter den Verkaufserwartungen von Sony zurückbleiben, was dazu führen könnte, dass man einen Nachfolger noch mehr kernentfremdet, um ein möglichst großes Publikum anzusprechen. Das sind alles valide Bedenken.​
 
Die Zahlen und Trends (s.o.) sprechen ihre eigene Sprache - und Fakten haben wohl kaum eine ideologische Einstellung.
Wenn Rechte alles boykottieren, was auch nur den Anschein von Woke hat, was sich wiederum negativ auf die Sales auswirkt, dann ist dieser Fakt sehr wohl mit einer ideologischen Einstellung zu erklären.

Die Relation zu Woke und Qualität hatten wir dagegen schon sehr oft erörtert, bei dem klar ist, dass es nicht im Zusammenhang stehen muss, siehe Baldurs Gate 3 und The Last of Us 2, oder will jemand ernsthaft diesen beiden Spielen die technische und spielerische Qualität absprechen?
 
Muss sicherlich nicht bis 2030 für Solo-Kratos warten. Dafür wurden 3 Remakes von Teil 1-3 angekündigt. Wird zumindest 1 Teil davon halt vorher kommen. Kann man wieder sage, kenn ich schon. Manche jüngeren Zocker halt eben nicht weil nicht alle Käuferschichten Ü30/Ü40 sind. Großen Markt machen laut Statistik immer noch die unter 25 Jährigen aus.

Für mich ist Kratos Geschichte im Grunde nach Ragnarök auserzählt wie die von Nathan Drake. Sollen die wie Indiana Jones auf der Leinwand noch mit 70-80 über Bildschirm schlendern? Welche Story willst noch einbauen damit es Motivation gibt dass Kratos auch noch durch alle anderen Mythologien zieht um die restlichen Götter abzuschlachten? Muss doch auch irgendwie einen Sinn ergeben. Genauso finde ich sollte man Master Chief mit nächsten Hauptteil in den Ruhestand schicken. Bei Gears springt man jetzt auch zurück in er Zeit weil man die recht gealterte Hauptcrew in Teil 5 nicht ewig kämpfen lässt. Auch Capcom lässt wie gesagt seine "Helden" altern die es wohl nicht ewig machen. Jetzt bringt man halt Veronica Remake mit Frau als Lead wie schon beim 3er Remake der Fall war.

Ich kann auch Studios verstehen dass die halt keine Lust haben 30-40 Jahre nur den gleichen Charakter immer wieder loszuschicken. Will man kreativ sicherlich auch mal Abwechslung. Gerade wenn neue IPs dann wieder nicht genehmigt oder eingestellt werden.

Würde ich Santa Monica wünschen mal neue IP zu bringen wie GG nach Killzone? Ja, definitiv. Aber die müssen eh schon Kratos durch 3 Remakes erneut schicken. Als Gamer sehe ich persönlich auch lieber Abwechslung durch frischen Charakter zwischendurch. Man kenn es eh nicht allen recht machen. Glaub auch nicht dass Santa Monica es wirklich als den riesigen nächsten Hauptteil sieht. Würde man nicht God of War kleinschreiben und LAUFREY groß. Soll halt Perspektivenwechsel werden wie Halo 3 ODST, Halo Reach oder Uncharted: The Lost Legacy.

Wir warten teilweise 10-20 Jahre bis geliebter Hautheld wieder neuen Teil bekommt. Komisch wenn man alle 3-4 Jahre immer Fortsetzung mit gleichen Main erwartet, Nicht wie IP als Final Fantasy, Xenogears, CoD wo man mit jedem Teil einsteigen kann weil sie, bis auf paar Referenzen, für sich stehen. Klar gibt es mal Übergespannte Story über 3 Teile. Danach kommt halt was grundsätzlich Neues.

Kratos kehrt zurück als Remake oder sogar in spielbaren Abschnitten in Laufrey. Wissen wir doch noch gar nicht. Er trägt ja immer noch die Axt seiner "Frau". ;)
 
Ich finde auch das man zu wenig von dem Spiel gesehen hat, um darüber jetzt schon urteilen zu können. Wir haben genau eine lange Kampfszene gesehen und nicht mehr. Das Game kann in alle Richtungen aufgehen und sich entwickeln.

Ich finde es auch cool das Game anders zu bekommen, denn genau das habe ich mir vor kurzem hier gewünscht. Mehr Mut neue Charaktere und eine komplett neue Geschichte.
 
Richtig, finde man sollte halt das Endprodukt abwarten. Dann kann man sich immer noch Meinung bilden. Hatte auch schon Reihen wo ich mit neu vorgestellten Charakter erst misstrauisch war und ihm am Ende doch liebgewonnen habe. Dann ist er Teil der Familie in der IP.

Klar kann man auch verstehen wenn Leute immer nur die gleiche Figur wollen. Wie halt gesagt kommen da die Reboot und Remake eh wieder ins Spiel.
 
Richtig, finde man sollte halt das Endprodukt abwarten. Dann kann man sich immer noch Meinung bilden.
Ja neee, die olle ist hässlich, scheiß auf das Spiel.

Und unironisch verstehe ich das sogar etwas, Stellar Blade zB kann noch so ein tolles Spiel sein, ich spiele es nicht wegen der Protagonistin. Wenn Raiziel mit dem Char nicht warm wird, dann ist das eben so. Dennoch finde ich die Gründe bedenklich, denn es geht ja doch über Geschmack hinaus.
 
Wenn Rechte alles boykottieren, was auch nur den Anschein von Woke hat, was sich wiederum negativ auf die Sales auswirkt, dann ist dieser Fakt sehr wohl mit einer ideologischen Einstellung zu erklären.
Weil jeder, der abseits einer radikalen Ideologie steht, auch "rechts" ist...

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...ganz davon abgesehen, dass viele Punkte der "westcoast ideology" mit klassischer linker Ideologie unvereinbar sind.

Aber gut, ich will hier keine politische Debatte aufmachen. Dass deutlich schlechtere Sales an "bösen Rechten" liegt, ist allerdings - gerade in diesen Dimensionen - absurd.
Die Relation zu Woke und Qualität hatten wir dagegen schon sehr oft erörtert, bei dem klar ist, dass es nicht im Zusammenhang stehen muss, siehe Baldurs Gate 3 und The Last of Us 2, oder will jemand ernsthaft diesen beiden Spielen die technische und spielerische Qualität absprechen?
BG3 ist ein herausragendes Spiel und darüber hinaus ein CRPG, in dem man Sachen, die einem nicht zusagen, umgehen kann. "Woke" ist in dem Spiel optional. TLOU II hingegen ist ein Movie Game, in dem die Story der zentrale Teil des Spiels ist. Wenn die Story und das Character Writing dort schlecht ist, kann ich dem Spiel sehr wohl die Qualität absprechen. Die Zahlen sprechen - wie bereits gesagt - für sich: Das Spiel hat sich nicht einmal halb so gut verkauft wie sein Vorgänger.
 
TLOU II hingegen ist ein Movie Game, in dem die Story der zentrale Teil des Spiels ist. Wenn die Story und das Character Writing dort schlecht ist, kann ich dem Spiel sehr wohl die Qualität absprechen.
Also ich habe auch gewisse Vorstellungen aber ich habe absolut kein Problem mit dem Thema in dem Spiel gehabt! Ganz im Gegenteil ich habe jedem Char seine Rolle abgekauft und jeden Char im Spiel gemocht und auch versucht die Themen dahinter zu sehen. Ich mag einfach ein ehrliches Setting als nur etwas was noch viel unrealistischer ist als 99% die es auf dieser Welt gibt. Ich brauche keine Modelle bin selber keines sondern der 08/15 Schnitt.
 
Weil jeder, der abseits einer radikalen Ideologie steht, auch "rechts" ist...

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...ganz davon abgesehen, dass viele Punkte der "westcoast ideology" mit klassischer linker Ideologie unvereinbar sind.

Aber gut, ich will hier keine politische Debatte aufmachen. Dass deutlich schlechtere Sales an "bösen Rechten" liegt, ist allerdings - gerade in diesen Dimensionen - absurd.

BG3 ist ein herausragendes Spiel und darüber hinaus ein CRPG, in dem man Sachen, die einem nicht zusagen, umgehen kann. "Woke" ist in dem Spiel optional. TLOU II hingegen ist ein Movie Game, in dem die Story der zentrale Teil des Spiels ist. Wenn die Story und das Character Writing dort schlecht ist, kann ich dem Spiel sehr wohl die Qualität absprechen. Die Zahlen sprechen - wie bereits gesagt - für sich: Das Spiel hat sich nicht einmal halb so gut verkauft wie sein Vorgänger.
Ich verstehe Dich. Wenn man beispielsweise Fan von etwas ist, ist es besonders schwer tiefgreifende Veränderungen hinzunehmen. Das schließt nicht aus das man gegen Veränderungen ansich ist aber es sollte dennoch den Kern berücksichtigen und da ist dann der Grad der Änderung durchaus ausschlaggebend. Beispielsweise wird es schwierig bei Kindheitserinnerungen, nennen wir beispielsweise He-Man als Beispiel. He-Man könnte nicht durch eine Frau ersetzt werden, er ist ein absolutes Jungsideal, etwas zu den man äußerst positiv besetzt in der Kindheit aufgeschaut hat. Näme man jetzt diese Identität würde man den kern, die Marke, damit beschädigen und es würde den gleichen Aufschrei wie damals beik Ghostbusters geben und das zurecht. Ich fand es damals unverschämt, dass man die inhaltlich berechtigte Kritik daran in Schubladen wie Frauenfeindlichkeit etc. steckte. Wenn man also aus neuzeitlich, modischen Gründen solch tiefgreifende Änderungen an einer core Marker vornimmt, darf man und sollte man sich nicht über entsprechendes Feedback wundern.

Grüße
 
Stell dir vor du bist Entwickler/in, hast progressive und frische Ideen - nachdem du ~10 - 15 Jahre immer wieder das gleiche programmiert/gestaltet hast - alle im Team sind begeistert, voller Energie. Mit voller Vorfreude programmierst und gestaltest vor dich hin, alle entscheiden sich dazu einen ersten Teaser - ohne großen Inhalt - zu veröffentlichen und das erste was dir entgegen geschleudert wird ist: Was ist das denn? Bahhh! Woke! Wo ist Charakter X, Y, Z? Will ich nicht! (Ist noch milde ausgedrückt)

Ja da hätte ich irgendwie keine Lust drauf.

Irgendwie auch ziemlich paradox. Seit Jahren beschwert man sich - vor Allem im AAA Bereich - das Spiele generisch seien, immer Langweiliger werden, ect. pp. Dann kommen frische und progressive Ideen und dann ist das auch wieder nicht schmackhaft.
 
Stell dir vor du bist Entwickler/in, hast progressive und frische Ideen - nachdem du ~10 - 15 Jahre immer wieder das gleiche programmiert/gestaltet hast - alle im Team sind begeistert, voller Energie. Mit voller Vorfreude programmierst und gestaltest vor dich hin, alle entscheiden sich dazu einen ersten Teaser - ohne großen Inhalt - zu veröffentlichen und das erste was dir entgegen geschleudert wird ist: Was ist das denn? Bahhh! Woke! Wo ist Charakter X, Y, Z? Will ich nicht! (Ist noch milde ausgedrückt)

Ja da hätte ich irgendwie keine Lust drauf.

Irgendwie auch ziemlich paradox. Seit Jahren beschwert man sich - vor Allem im AAA Bereich - das Spiele generisch seien, immer Langweiliger werden, ect. pp. Dann kommen frische und progressive Ideen und dann ist das auch wieder nicht schmackhaft.
Aber so läuft es nun mal, wenn eine Rockband die harten Metallsound macht auf einmal nur noch Schmusepop produziert, dann quitieren das die Fans entsprechend. Wenn man mit etwas, einer Marke groß geworden ist, sollte man halt immer im Kopf haben, "was" einem groß gemacht hat und das im Kern, siehe oben, nicht vergessen.

Grüße
 
Aber so läuft es nun mal, wenn eine Rockband die harten Metallsound macht auf einmal nur noch Schmusepop produziert, dann quitieren das die Fans entsprechend. Wenn man mit etwas, einer Marke groß geworden ist, sollte man halt immer im Kopf haben, "was" einem groß gemacht hat und das im Kern, siehe oben, nicht vergessen.

Grüße
Und dann hat man als "Fan" natürlich auch das Recht, sich in allem zu beschweren was nicht mehr genehm ist? Weil man hat ja schließlich für bezahlt?
Wenn die Rockband dann spürbar gelangweilter die gleiche Musik macht, dann darf man sich ja auch mal aufregen, ne?

Ziemlich ambivalent und paradox, findest du nicht?
 
Ich verstehe Dich. Wenn man beispielsweise Fan von etwas ist, ist es besonders schwer tiefgreifende Veränderungen hinzunehmen. Das schließt nicht aus das man gegen Veränderungen ansich ist aber es sollte dennoch den Kern berücksichtigen und da ist dann der Grad der Änderung durchaus ausschlaggebend.
Ich sag nur Strange New Worlds. Es bringt total frischen Wind rein und ehrt dennoch den Kern, der Star Trek ausmacht. Ich würde mich nicht als "Fan" im allgemeinen Sinne bezeichnen, aber neben Enterprise ist es die mutigste und beste Serie, die das Universum zu bieten hat, was soll ich mit immer und immer dem allergleichen?

Beispielsweise wird es schwierig bei Kindheitserinnerungen, nennen wir beispielsweise He-Man als Beispiel. He-Man könnte nicht durch eine Frau ersetzt werden, er ist ein absolutes Jungsideal, etwas zu den man äußerst positiv besetzt in der Kindheit aufgeschaut hat.
Interessantes Beispiel. Für die Mädels gibts ja She-Ra. Kam damals in den 80ern schon parallel, mit Crossover Folgen, hat beide Geschlechter bedient und beide haben beides gefeiert.

Näme man jetzt diese Identität würde man den kern, die Marke, damit beschädigen und es würde den gleichen Aufschrei wie damals beik Ghostbusters geben und das zurecht. Ich fand es damals unverschämt, dass man die inhaltlich berechtigte Kritik daran in Schubladen wie Frauenfeindlichkeit etc. steckte. Wenn man also aus neuzeitlich, modischen Gründen solch tiefgreifende Änderungen an einer core Marker vornimmt, darf man und sollte man sich nicht über entsprechendes Feedback wundern.
Ist das so? Hätte Naughty Dog keine eigene Marke mit Uncharted etabliert, sondern ein Tomb Raider mit nem Mann gemacht, glaubst du ernsthaft, da wäre ein entsprechender Aufschrei gewesen? Ich versteh dich im Grunde und ich finde auch, dass das alles viel zu sehr hochgekocht wird, aber ein wenig naiv ist das Bild dann schon meiner Erfahrung nach.

edit: Und gerade Ghostbusters, willst du die Truppe hinstellen bis sie 90 ist? Oder wäre es in Ordnung gewesen, wenn die Truppe zwar wechselt, es aber Männer bleiben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich ist Kratos Geschichte im Grunde nach Ragnarök auserzählt wie die von Nathan Drake. Sollen die wie Indiana Jones auf der Leinwand noch mit 70-80 über Bildschirm schlendern? Welche Story willst noch einbauen damit es Motivation gibt dass Kratos auch noch durch alle anderen Mythologien zieht um die restlichen Götter abzuschlachten? Muss doch auch irgendwie einen Sinn ergeben.
Das man sich nun für den "dritten" Teil für Kratos Frau entschieden hat, ist eine clevere Idee.
Es ist eben nicht more of the same, sondern bringt frischen Wind zum Ende hin rein.
Ich würde es verstehen wenn man sich später darüber aufregt, weil zB Laufey schlecht geschrieben wurde.
Sagen wir sie wäre viel zu "weiblich", viel zu soft, zu nervig, und würde überhaupt nicht ins "God-of-War-Setting" passen.
Aber wir reden hier von der Frau von Kratos. Natürlich wird sie eine Haudrauf sein.

Ich würde es noch eher verstehen wenn man sich an dem sprechenden Wackelpudding stört. Der wirkt erst mal strange.
Aber das man sich beschwert weil die Geschichte nun von ihrer Seite gezeigt und weiter erzählt wird, ist für mich einfach nicht begreiflich.
Aber gut, das sind eben die Leute die auch mit TLoU2 nichts anfangen konnten, während ich den zweiten Teil sogar einen Zacken besser fand.
Vermutlich treffen da völlig unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, wo man auch keine Einkunft finden wird.
 
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