Das klIngt richtig gut alles. Schade nur, dass BG3 rundenbasiert ist und ich partout einfach kein rundenbasiertes Combat mag. Egal, wie oft ich es versuche. Nicht mal das hochgelobte Clair Obscur konnte mich länger als 2 Std halten. Ich quäle mich richtig, wenn es rundenbasiert heißt
Verstehe ich absolut. Ich hab mich in BG3 auch erst richtig rein quälen müssen weil Rundenbasierte Games auch nicht so meins sind. Hab auch die Vorgänger nicht gespielt. Kann auch mit Civ oder XCom etc. nichts anfangen auch wenn ich sie vielleicht hier und da interessant finde. Gears Tactics konnte mich auch nicht lange halten obwohl ich das Universum liebe. Auch hat mich bei BG3 abgeschreckt das es nur Englisch vertont ist. Ich verstehe warum es so ist, und umso mehr ich die Komplexität dieses Spieles beim Spielen erkannt habe, fiel es mir immer leichter den Punkt zu entschuldigen und dann noch mehr als mir bewusst wurde das es in diesem Genre eigentlich sogar untypisch ist vertont zu sein
Aber ganz generell spiele ich meine Spiele auf Deutsch, noch dazu kommt der Punkt das meine Frau eine LRS schwäche hat und bei Untertiteln nicht schnell genug mit kommt, was darin mündete das ich ihr komplett BG3 vorgelesen habe beim Spielen
Und mangels Erfahrung genau mit diesem Genre war ich Anfangs auch maßlos überfordert. Deswegen (und wegen vielen anderen Dingen) ist das Spiel für mich aber auch ein wahnsinniger Leuchtturm. Nicht nur weil es eins der wenigen Spiele war die sich WIRKLICH grundsätzlich anders spielen lassen und anders ablaufen, statt nur in Nuancen oder NUR in einem anderen Ende, sondern wirklich von Grund auf anders. Weil auch die Immersion in einer solchen Art von RPG mich fasziniert hat. Das Charaktere auch abseits von Quests sich an dich erinnern und du irgendwie mit Interagieren kannst. Man hat wirklich das Gefühl in dieser Welt jemand zu sein. Dazu diese irrsinnige Spielerische Freiheit. Ein Spiel wo es sich wirklich gelohnt hat sich mit zu beschäftigen und rein zu knien und was mich persönlich belohnt hat obwohl ich mit diesen Rundenbasierten Genre allgemein nichts anfangen kann.
Tatsächlich hat es mich ein Stück weit versaut. Was ich gerade an KCD2 merke.
KCD2 ist wirklich ein Grandioses Spiel aber es hat sooooo viele Macken über die ich erstmal gestolpert bin.
Natürlich Spoilerfrei:
Manchmal laufen Dinge total dynamisch ab: Sagen wir, jemand sagt dir er hat Platzangst und verweigert deswegen den vermeintlich einfacheren Weg. Na dann hau ich ihn eben um und trag ihn dadurch und erspar mir den Stress. -> Machbar. Und das ganz ohne dass das Spiel dir das als Option angeboten hat. Völlig selbst herausgefunden. Oder ich soll auf jemanden warten, also kann ich auch einfach rum stehen und warten bis das wirklich passiert und entsprechender Dude das eben tut.
Auf der anderen Seite arbeitet es dann aber auch wieder mit klassischen triggern... Da rettet man vermeidlich jemand und soll die andere Person zur rede stellen. Denkst dir... wartest hier, das Spiel ist ja Dynamisch, dann kannst von beiden Seiten die Geschichte hören
Du kannst STUNDEN LANG rum stehen und es passiert nichts. Gehst aber direkt an Punkt XY, wird es getriggert das die gerettete Person weg ist und kriegst das Ergebnis präsentiert. Also gannnnz klassisch.
Oder auch mit manchen Quests Ablauf.
Da heißt es erst du musst auf eine Hochzeit gelangen. Du hast aber - ganz klassisch - unendlich viel Zeit dafür und kannst machen was immer du willst trotz das ja eigentlich Eile geboten ist bis zur Hochzeit alles erledigt zu haben. Nein, da wartet das Spiel dann aber darauf das du die Hochzeit triggerst.
Auf der anderen Seite gibt es aber dann wieder Quests - auch Hauptquests - wo es eine Zeitliche Begrenzung gibt bis wann du das erledigt haben musst. - Find ich prinzipiell nicht schlecht und vor allem auch glaubwürdiger, das Problem dabei ist aber -> Dass das Game dir nicht sagt WIE VIEL Zeit du hast. So stehst dann da.... "kann ich jetzt noch die nebenquest machen ? Was passiert überhaupt wenn ich das verpasse? Wie viel Zeit habe ich denn nun? Wann ist denn diese Versammlung? " was dann wieder dazu führt das ich mir denke... okay da wäre mir dann klassisch doch lieber... warum schreibt man denn nicht wenigstens bei wie viel Zeit man hat? Als Beispiel: 2 Tage in der Spielwelt bis zur Ratsversammlung.
Oder aber auch das Verhalten der NPC´s.
Wie oft ich das schon hatte das ich NPC XY geholfen habe, die total nett mit mir redet, alles super. Kaum ist die Cutscene vorbei - erinnert sie sich n Scheiß an mich und kackt mich zusammen das ich mich verpissen soll
Da reißt mich das Ding regelmäßig aus der Immersion - weil es einfach in seiner Logik nicht konsequent ist