Spielemüde und wie geht ihr damit um?

Ich habe für mich festgestellt, dass ich eher genremüde werde. Nach einem Brecher wie KCD zB brauch ich erstmal was seichteres, nicht RPGiges (Reverse Bullet Hell oder Rogue Lite ist da ein guter Filler für mich), bevor ich mich wieder an was längeres setzen kann, das sich dann aber am besten zumindest thematisch unterscheidet. Als Beispiel, nach einem Fallout ein Days Gone zB zündet bei mir dann einfach nicht. Versteht ihr, was ich meine?
Ich verstehe das.

Wenn ich keine Lust mehr auf Ocarina of Time Randomizer habe, spiele ich Majora's Mask Randomizer. Wenn ich keine Lust mehr auf Majora's Mask Randomizer habe, spiele ich Ocarina of Time Randomizer. ...und ab und zu spiele ich auch einmal Ocarina of Time x Majora's Mask Randomizer.
:Hammer:


Ich muss zugeben, dass ich mehr und mehr "modern gaming"-müde werde. Selbst von großen Namen kommen mittlerweile miserable Flops. Das MGS3 Remake ist eher enttäuschend - technisch mäßig und vom Gameplay her keine Neuerungen. Das macht mir definitiv Sorgen um Silent Hill f. Lost Soul Aside - hinter dem Sony steht - ist klassischer China-Slop und definitiv keine 70 EUR wert. Ich merke zumindest, dass ich mehr und mehr Retro-Titel spiele - vor Allem Randomizer, Challenge Builds (bspw. IronMon) oder ROM Hacks.
 
Ja das kommt dazu. Da muss man sich selbst zwingen und anhalten.

Ich habe mich zuerst bei BG3 dazu gezwungen
:D
und jetzt bei KCD2.

Wobei ich niemand bin der große Rollenspiele "öfter" spielt (dafür sind mir die 100h klopper dann auch einfach zu lang) aber diese Ausnahmen gibt es auch. BG3 zum Beispiel
:D
Meistens spiele ich mein alter Ego erstmal so durch wie "ich es auch tun würde". Und wenn das Game wirklich ein super interessanten alternativen Weg anbietet, dann noch mal als ober böser oder sowas. Bei BG3 war das echt ein absolutes Erlebnis da einfach mal alles komplett anders war und teils so krass abgewichen ist das ich heil froh war mich nicht irgendwo Spoilern gelassen zu haben
:D




Aber das muss das Game halt auch echt möglich machen und hergeben, zumeist sind die Enden oder Durchläufe ja nicht soooo krass unterschiedlich.

Bei KCD2 hat das echt lange gedauert bis ich das gecheckt habe das man auch grundlegend anders spielen kann. Da es auf der einen Seite so klassisch RPG like ist auf der anderen Seite dann aber wieder richtig modern und vielschichtet.
Bei BG3 kannst du auch wirklich den abgefahrensten Scheiß fabrizieren und das Spiel bleibt irgendwie trotzdem noch lösbar.
:^^:



Was du sagst, ist ein wirklich wichtiger Punkt, auf den viele nie kommen: Meistens spielt man Spiele "vorhersehbar", nach eigenem Moralsystem oder Vorlieben. Manchmal lohnt es sich, kurz nachzudenken und zu überlegen: "Was wäre das Bekloppteste, was ich jetzt machen könnte?" und dann einfach drauf aufzubauen. Geht nicht bei vielen Spielen, aber manchmal gibt dir das ein völlig neues Spielerlebnis.
 
Das klIngt richtig gut alles. Schade nur, dass BG3 rundenbasiert ist und ich partout einfach kein rundenbasiertes Combat mag. Egal, wie oft ich es versuche. Nicht mal das hochgelobte Clair Obscur konnte mich länger als 2 Std halten. Ich quäle mich richtig, wenn es rundenbasiert heißt
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Ich bin auch eher der Fan von Echtzeit-Spielen. Wobei es mich bei Spielen wie "Master of Orion" nicht stört mit den Runden.
Und damals FF7 da waren die Kämpfe auch rundenbasiert wenn ich mich richtig erinnere. Hatte mir aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht.
Die "Total War" Reihe ist eine Mischung aus rundenbasiert und Echtzeit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
An sich kann ich mit rundenbasierten Kämpfen auch nicht viel anfangen. Ausnahmen habe ich gemacht für DOS2, BG3 und Clair Obscur. Besonders bei Clair ist es durch das Parieren und Ausweichen schon etwas aufgefrischt, das geht in Ordnung.
 
Vor allem jetzt im Sommer, tuh ich mir keine großen brocken an Spielen mehr an, da wird nur gespielt was kurz und knapp ist, deswegen liegt DS2 bei mir auch brach und ich habe Mafia durch gezockt, das konnte man easy in 1-2 Wochen durch spielen und war erfrischend kurz.

Im Winter wen man mehr Zeit hat, werde ich dann diverse Games nach holen, vor allem KCD2 und DS2, hatte auf MGS gehofft, aber leider läuft es noch nicht vernünftig, das wäre auch recht kurz gewesen.

Ich habe mir jetzt gestern ein kleinen Indie Titel gekauft und finde den recht entspannend(Swoards of the Sea)
 
Im Winter wen man mehr Zeit hat, werde ich dann diverse Games nach holen, vor allem KCD2 und DS2, hatte auf MGS gehofft, aber leider läuft es noch nicht vernünftig, das wäre auch recht kurz gewesen.
Immer diese Abkürzungen.
:Ugly:
KCD2 ist Kingdom Come: Deliverance 2. Was sind DS2 und MGS?
 
Death Stranding und Metal Gear Solid.

Hast ja recht, ich hasse das auch eigentlich
:Fresse:
:Ugly:
 
Das klIngt richtig gut alles. Schade nur, dass BG3 rundenbasiert ist und ich partout einfach kein rundenbasiertes Combat mag. Egal, wie oft ich es versuche. Nicht mal das hochgelobte Clair Obscur konnte mich länger als 2 Std halten. Ich quäle mich richtig, wenn es rundenbasiert heißt
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Verstehe ich absolut. Ich hab mich in BG3 auch erst richtig rein quälen müssen weil Rundenbasierte Games auch nicht so meins sind. Hab auch die Vorgänger nicht gespielt. Kann auch mit Civ oder XCom etc. nichts anfangen auch wenn ich sie vielleicht hier und da interessant finde. Gears Tactics konnte mich auch nicht lange halten obwohl ich das Universum liebe. Auch hat mich bei BG3 abgeschreckt das es nur Englisch vertont ist. Ich verstehe warum es so ist, und umso mehr ich die Komplexität dieses Spieles beim Spielen erkannt habe, fiel es mir immer leichter den Punkt zu entschuldigen und dann noch mehr als mir bewusst wurde das es in diesem Genre eigentlich sogar untypisch ist vertont zu sein
:D
Aber ganz generell spiele ich meine Spiele auf Deutsch, noch dazu kommt der Punkt das meine Frau eine LRS schwäche hat und bei Untertiteln nicht schnell genug mit kommt, was darin mündete das ich ihr komplett BG3 vorgelesen habe beim Spielen
:Hammer:


Und mangels Erfahrung genau mit diesem Genre war ich Anfangs auch maßlos überfordert. Deswegen (und wegen vielen anderen Dingen) ist das Spiel für mich aber auch ein wahnsinniger Leuchtturm. Nicht nur weil es eins der wenigen Spiele war die sich WIRKLICH grundsätzlich anders spielen lassen und anders ablaufen, statt nur in Nuancen oder NUR in einem anderen Ende, sondern wirklich von Grund auf anders. Weil auch die Immersion in einer solchen Art von RPG mich fasziniert hat. Das Charaktere auch abseits von Quests sich an dich erinnern und du irgendwie mit Interagieren kannst. Man hat wirklich das Gefühl in dieser Welt jemand zu sein. Dazu diese irrsinnige Spielerische Freiheit. Ein Spiel wo es sich wirklich gelohnt hat sich mit zu beschäftigen und rein zu knien und was mich persönlich belohnt hat obwohl ich mit diesen Rundenbasierten Genre allgemein nichts anfangen kann.



Tatsächlich hat es mich ein Stück weit versaut. Was ich gerade an KCD2 merke.

KCD2 ist wirklich ein Grandioses Spiel aber es hat sooooo viele Macken über die ich erstmal gestolpert bin.

Natürlich Spoilerfrei:

Manchmal laufen Dinge total dynamisch ab: Sagen wir, jemand sagt dir er hat Platzangst und verweigert deswegen den vermeintlich einfacheren Weg. Na dann hau ich ihn eben um und trag ihn dadurch und erspar mir den Stress. -> Machbar. Und das ganz ohne dass das Spiel dir das als Option angeboten hat. Völlig selbst herausgefunden. Oder ich soll auf jemanden warten, also kann ich auch einfach rum stehen und warten bis das wirklich passiert und entsprechender Dude das eben tut.



Auf der anderen Seite arbeitet es dann aber auch wieder mit klassischen triggern... Da rettet man vermeidlich jemand und soll die andere Person zur rede stellen. Denkst dir... wartest hier, das Spiel ist ja Dynamisch, dann kannst von beiden Seiten die Geschichte hören
:D
Du kannst STUNDEN LANG rum stehen und es passiert nichts. Gehst aber direkt an Punkt XY, wird es getriggert das die gerettete Person weg ist und kriegst das Ergebnis präsentiert. Also gannnnz klassisch.



Oder auch mit manchen Quests Ablauf.

Da heißt es erst du musst auf eine Hochzeit gelangen. Du hast aber - ganz klassisch - unendlich viel Zeit dafür und kannst machen was immer du willst trotz das ja eigentlich Eile geboten ist bis zur Hochzeit alles erledigt zu haben. Nein, da wartet das Spiel dann aber darauf das du die Hochzeit triggerst.

Auf der anderen Seite gibt es aber dann wieder Quests - auch Hauptquests - wo es eine Zeitliche Begrenzung gibt bis wann du das erledigt haben musst. - Find ich prinzipiell nicht schlecht und vor allem auch glaubwürdiger, das Problem dabei ist aber -> Dass das Game dir nicht sagt WIE VIEL Zeit du hast. So stehst dann da.... "kann ich jetzt noch die nebenquest machen ? Was passiert überhaupt wenn ich das verpasse? Wie viel Zeit habe ich denn nun? Wann ist denn diese Versammlung? " was dann wieder dazu führt das ich mir denke... okay da wäre mir dann klassisch doch lieber... warum schreibt man denn nicht wenigstens bei wie viel Zeit man hat? Als Beispiel: 2 Tage in der Spielwelt bis zur Ratsversammlung.



Oder aber auch das Verhalten der NPC´s.

Wie oft ich das schon hatte das ich NPC XY geholfen habe, die total nett mit mir redet, alles super. Kaum ist die Cutscene vorbei - erinnert sie sich n Scheiß an mich und kackt mich zusammen das ich mich verpissen soll
:rolling eyes




Da reißt mich das Ding regelmäßig aus der Immersion - weil es einfach in seiner Logik nicht konsequent ist
:D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So blöd es auch klingen mag, zu einem guten Teil ist das dem Alter geschuldet. Ich bin jetzt 50, und bis auf die paar wenigen Stunden WoW M+ die Woche mit meiner SinceBurningCrusadeClique, bleibt nicht mehr so die Zeit. Job, Haus, Familie, alles nimmt immer mehr Raum ein. Zeit ist leider eine Sache, die man nicht kaufen kann.
:)
Kann ich nachvollziehen. Jetzt auch mit 44 Jahren setzt es ein dass ich nur noch die Hälfte von dem Zocke was ich Früher gespielt habe. Einfach weil die Zeit gefühlt etwas schneller vergeht und andere Dinge wichtiger werden.

Natürlich dachte man noch vor paar Jahren man wird bis ins hohe Alter mit 70 Jahren noch zocken. Nur unterbewusst war es mir schon klar dass es Gründe gibt warum ältere Leute die man kennt auch nicht mehr jedem geliebten Hobby nachgehen.

Achievement habe ich schon lange auf jeder Plattform abgeschaltet. Nur nur weil sie teils in den ungünstigen Momenten auftauchen könne. AM PC hast teils sogar Framerateeinbrüche wenn Overlay dir Performance frisst. Wenn dann sehe ich bewusst nach und mach etwas worauf ich Lust habe.

Games werden immer mehr bewusst gefiltert und in Arbeit ausarten sollte es tunlichst auch nicht. Kann zum Glück optionalen Sammelkram gut ausblenden solange es eben nicht nötig ist weil Gameplay einen Grind vorschreibt.

Auf der einen Seite mag es fast schade klingen aber wenn man es sich einteilt kann es halt auch befreiend sein wenn man nicht mehr dieses FOMO hat und ebenfalls andere Dinge bewusst genießen kann.
 
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