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NEWS Das Ende der Disc: Was Spieler durch eine rein digitale Zukunft gewinnen und verlieren

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Bin gerade über diesen Artikel gestolpert und will ihn euch nicht vorenthalten




Klingt erstmal krass, aber warum teile ich das hier?
Um erneut darauf hinzuweisen, dass hier Framing betrieben wird. Ob beabsichtigt oder weil der Autor es tatsächlich nicht besser weiß oder weil man bloß Klickgeil ist, sei mal dahingestellt. Aber genau solche Artikel fördern ein Narrativ hin zur Akzeptanz und Gleichgültigkeit.

Wenn man das Ganze mal auseinandernimmt und sich nüchtern die Zahlen ansieht, kommt man zu einem ganz anderen Schluss, als der Autor.

Zitat Pushsquare :


Rechnet man den PC heraus, auf dem es eh keine physischen Datenträger gibt, kommen wir auf einen Anteil von etwa 17% physisch verkaufter Games, noch nicht die Welt, aber deutlich mehr als 6,7%.

Schaut man dann zusätzlich noch auf Seite 6 des Capcom 1st Quarter Reports sieht man, dass es einen Großteil der meistverkauften Spiele, die heute noch verkauft werden, alte Titel von vor 2020 sind, sprich gar nicht mehr nachproduziert, ausgeliefert und auch nicht mehr in Läden ausgestellt werden und dort zu haben sind.

In den Top-Rankings des Berichts tauchen ja Klassiker wie Resident Evil 2, 6 oder 7 und Devil May Cry 5 auf. Wenn jemand diese Spiele im Jahr 2026 auf seiner Konsole zocken will, stehen die im Laden nicht mehr haufenweise im Regal. Viele dieser älteren Games existieren für den Kunden auf den modernen Systemen ja sogar von vornherein nur noch als reiner Download im Store, siehe digital-only Konsolen. Der Kunde greift hier also oft gar nicht digital zu, weil er keine Disk will, sondern weil er im Handel schlicht keine andere Option mehr hat; außer Gebrauchtkauf. Anderes Beispiel RE 9, von dem einfach zu wenige Exemplare auf Disk gepresst wurden, direkt ausverkauft war und Kunden, die eigentlich eine Disk haben wollten, aus Frust zur digitalen Version gegriffen haben. ( ging es dir nicht auch so @GagGorilla ? )
Die Statistik misst an der Stelle also nicht das echte Kundeninteresse, sondern spiegelt nur das künstlich ausgedünnte Angebot auf dem physischen Markt wider.

Auch interessant; auf Seite 5 des Capcom Berichtes wird für das Jahr 26 sogar wieder ein Anstieg von 133% der verkauften physischen Games verzeichnet, der Markt scheint also wieder zu wachsen, was aber durch die oben beschrieben "alten" Digitalverkäufe in den Gesamtzahlen komplett untergeht.

Am Ende zeigt das einfach, wie unsauber hier mit Zahlen hantiert wird, um den Untergang der Disk regelrecht herbeizuschreiben.

Und der Artikel ist kein Einzelfall. Solche unaufgearbeiteten Zahlen und vermeintliche "Fakten" werden von Usern gelesen, aufgegriffen, weiterverbreitet und spielen letzten Endes nur den Konzernen in die Hände.
Man muss echt differenzieren und sich die Mühe machen, auch etwas tiefer zu buddeln - aber das macht natürlich niemand einfach so.

Dieser Kommentar ist jetz etwas länger geworden, als ich geplant hab, aber ich möchte einfach zeigen, dass aktuell einfach viel falsch läuft, nicht nur in der Sache, sondern auch im Umgang mit Informationen diesbezüglich.

Auch, wenn ich unmöglich ganz genaue Zahlen ableiten kann, da uns, wie ich in einem anderen Thread schonmal angemerkt hab, diese Transparenz seitens der Firmen einfach fehlt, bin ich durch diese Aufarbeitung mit ~17% schonmal weit weg von den angeblichen 6,7% - und wenn man den ganzen Bums mit Verfügbarkeit, alte vs. aktuelle Spiele etc. weiter miteinbezieht, würde es mich nicht wundern, wenn die physischen Versionen bei neuen Releases, welche in beiden Formen erscheinen, immernoch eine deutlich spürbare Relevanz hätten und ein Viertel bis ein Drittel der Verkäufe ausmachten.

Oh und ich sehe dazu passend gerade noch einen Post von Lance MCDonald, welcher Vorangegangenes ebenfalls bestätigt.
RE9 und Pragmata waren für die ersten Wochen physisch ausverkauft.

Screenshot 2026-07-29 at 17-50-38 Lance McDonald (@manfightdragon) Every disc copy of Pragmat...webp
Quelle

Naja bis 2028 ist noch viel Zeit um einen klaren Trend zu erkennen. Würde es aber schon witzig finden wenn im nächsten financial report physical unit sales bei 30-40% liegen. ^^
Hätte was :)
 
Wie hoch waren denn die Auflagen? Wenn nur eine geringe Menge Discs hergestellt wurde, ist die nun mal schnell ausverkauft.
Ja, das ist halt einer der Knackpunkte, um die es geht; das sind Entscheidungen, die nicht vom Spieler getroffen werden. Der Spieler, der sich für das Spiel das Wochenende freigeschaufelt oder sogar Urlaub genommen hat, wird zur digitalen Version "gezwungen", wenn er es in keinem Laden findet, aber dennoch unbedingt spielen möchte. Selbst Online-Bestellungen wurden ja aufgrund von zu wenig Ware storniert.

Trotzdem liest man in den letzten Wochen immer wieder, dass die Spieler diese Situation selbst gewählt hätten.

Genau diese Diskrepanz prangere ich an; es ist eine fremdgesteuerte Entscheidung, die dem Spieler als eigene Wahlmöglichkeit untergeschoben wird, um das Ergebnis als selbstverständlich darzustellen.

Das Wachstum bei den Diskverkäufen aus dem Paper um 133% wäre vermutlich nochmal deutlich höher, wären beide Titel nicht wochenlang ausverkauft gewesen.
 
Gut, letzten Endes scheint es Firmen halt nicht so wichtig zu sein. Würde die wesentlich mehr Verkäufe machen würde man doch auch mehr herstellen. Jetzt bei Capcom und Co weniger Knackpunkt als Garage-Indie Entwickler.
Solange genug die Leute digitale Version dann kaufen hat es halt langfristig keinen Einfluss auf die Besinnung es zu ändern. Müsste fhelen von physischen Auflage schon in die Millionen gehen dass sich da wohl Umdenken einstellt.

Muss ja schon bei UHD-BD und SACD fragen warum man dies "Nachfolger" nicht zum gleichen Preis wie vorher angeboten hat. Müsste man sich auch über geringeren Absatz nicht wundern. Die wollen ja quasi dass es teuer und exklusiv ist für kleineren Nutzerkreis. Sollen halt nicht 10-15,- kosten um sich im Massenmarkt zu bewähren.

Scheinbar wird man es jetzt im Gaming halt dann auch machen. Kleine Auflagen mit paar Goodies die man dann teuer verkauft. Könnt ich mir vorstellen.
 
Scheinbar wird man es jetzt im Gaming halt dann auch machen. Kleine Auflagen mit paar Goodies die man dann teuer verkauft. Könnt ich mir vorstellen.
Aber auch dann „Adé, Laufwerk!“
und Key in a Box ist ja letzten Endes auch only digital nur noch zusätzlich mit Gang zum Markt für die Plastikhülle mit tollem Cover
 
Bin gerade über diesen Artikel gestolpert und will ihn euch nicht vorenthalten




Klingt erstmal krass, aber warum teile ich das hier?
Um erneut darauf hinzuweisen, dass hier Framing betrieben wird. Ob beabsichtigt oder weil der Autor es tatsächlich nicht besser weiß oder weil man bloß Klickgeil ist, sei mal dahingestellt. Aber genau solche Artikel fördern ein Narrativ hin zur Akzeptanz und Gleichgültigkeit.

Wenn man das Ganze mal auseinandernimmt und sich nüchtern die Zahlen ansieht, kommt man zu einem ganz anderen Schluss, als der Autor.

Zitat Pushsquare :


Rechnet man den PC heraus, auf dem es eh keine physischen Datenträger gibt, kommen wir auf einen Anteil von etwa 17% physisch verkaufter Games, noch nicht die Welt, aber deutlich mehr als 6,7%.

Schaut man dann zusätzlich noch auf Seite 6 des Capcom 1st Quarter Reports sieht man, dass es einen Großteil der meistverkauften Spiele, die heute noch verkauft werden, alte Titel von vor 2020 sind, sprich gar nicht mehr nachproduziert, ausgeliefert und auch nicht mehr in Läden ausgestellt werden und dort zu haben sind.

In den Top-Rankings des Berichts tauchen ja Klassiker wie Resident Evil 2, 6 oder 7 und Devil May Cry 5 auf. Wenn jemand diese Spiele im Jahr 2026 auf seiner Konsole zocken will, stehen die im Laden nicht mehr haufenweise im Regal. Viele dieser älteren Games existieren für den Kunden auf den modernen Systemen ja sogar von vornherein nur noch als reiner Download im Store, siehe digital-only Konsolen. Der Kunde greift hier also oft gar nicht digital zu, weil er keine Disk will, sondern weil er im Handel schlicht keine andere Option mehr hat; außer Gebrauchtkauf. Anderes Beispiel RE 9, von dem einfach zu wenige Exemplare auf Disk gepresst wurden, direkt ausverkauft war und Kunden, die eigentlich eine Disk haben wollten, aus Frust zur digitalen Version gegriffen haben. ( ging es dir nicht auch so @GagGorilla ? )
Die Statistik misst an der Stelle also nicht das echte Kundeninteresse, sondern spiegelt nur das künstlich ausgedünnte Angebot auf dem physischen Markt wider.

Auch interessant; auf Seite 5 des Capcom Berichtes wird für das Jahr 26 sogar wieder ein Anstieg von 133% der verkauften physischen Games verzeichnet, der Markt scheint also wieder zu wachsen, was aber durch die oben beschrieben "alten" Digitalverkäufe in den Gesamtzahlen komplett untergeht.

Am Ende zeigt das einfach, wie unsauber hier mit Zahlen hantiert wird, um den Untergang der Disk regelrecht herbeizuschreiben.

Und der Artikel ist kein Einzelfall. Solche unaufgearbeiteten Zahlen und vermeintliche "Fakten" werden von Usern gelesen, aufgegriffen, weiterverbreitet und spielen letzten Endes nur den Konzernen in die Hände.
Man muss echt differenzieren und sich die Mühe machen, auch etwas tiefer zu buddeln - aber das macht natürlich niemand einfach so.

Dieser Kommentar ist jetz etwas länger geworden, als ich geplant hab, aber ich möchte einfach zeigen, dass aktuell einfach viel falsch läuft, nicht nur in der Sache, sondern auch im Umgang mit Informationen diesbezüglich.

Auch, wenn ich unmöglich ganz genaue Zahlen ableiten kann, da uns, wie ich in einem anderen Thread schonmal angemerkt hab, diese Transparenz seitens der Firmen einfach fehlt, bin ich durch diese Aufarbeitung mit ~17% schonmal weit weg von den angeblichen 6,7% - und wenn man den ganzen Bums mit Verfügbarkeit, alte vs. aktuelle Spiele etc. weiter miteinbezieht, würde es mich nicht wundern, wenn die physischen Versionen bei neuen Releases, welche in beiden Formen erscheinen, immernoch eine deutlich spürbare Relevanz hätten und ein Viertel bis ein Drittel der Verkäufe ausmachten.
Du musst halt auch sehen, dass der Prozentsatz in der Realität noch einmal höher ausfällt, weil sich physische Datenträger weiterverkaufen lassen.

Spannend ist auch, was mit den Ländern passiert, in denen PSN nicht verfügbar ist und die tatsächlich auf physische Datenträger zum Spielen angewiesen sind.
 
Du musst halt auch sehen, dass der Prozentsatz in der Realität noch einmal höher ausfällt, weil sich physische Datenträger weiterverkaufen lassen.
Die Zahl der Spieler pro Disk würde mich auch mal interessieren. Dürfte Sony ja eigentlich recht schnell herausfinden können - machen wir uns nichts vor, sie kennen die Zahl, veröffentlichen sie aber nicht. Dazu kommt aber natürlich auch, dass man sich in vielen Bibliotheken kostenfrei Spiele ausleihen kann. Gerade die Spielerschaft, die auf solche Angebote angewiesen ist, wird einfach im Regen stehen gelassen, sagt der Dude in @Arcow 's Video aber glaub ich auch.

Spannend ist auch, was mit den Ländern passiert, in denen PSN nicht verfügbar ist und die tatsächlich auf physische Datenträger zum Spielen angewiesen sind.
Da wird ein BWLer die Zahlen durchgerechnet und die Rechnung abnicken lassen haben.
Auf diese Länder / Regionen zu verzichten, gehört vermutlich mit zu der Rechnung, kurzfristig auf mehr Verkäufe zu verzichten, um in der Zukunft durch die größere bzw. ultimative Abhängigkeit zum hauseigenen Ökosystem die ganz großen Gewinne zu kassieren.
 
Die Zahl der Spieler pro Disk würde mich auch mal interessieren. Dürfte Sony ja eigentlich recht schnell herausfinden können - machen wir uns nichts vor, sie kennen die Zahl, veröffentlichen sie aber nicht. Dazu kommt aber natürlich auch, dass man sich in vielen Bibliotheken kostenfrei Spiele ausleihen kann. Gerade die Spielerschaft, die auf solche Angebote angewiesen ist, wird einfach im Regen stehen gelassen, sagt der Dude in @Arcow 's Video aber glaub ich auch.
Vielleicht ist die Zahl so groß, dass sie sich signifikante Mehreinnahmen erhoffen. Ich hab einen Kumpel, der kauft ein Spiel, spielt es durch und verkauft die Disc direkt wieder. So schnell es geht, um so viel Geld wieder rauszubekommen. Der hat etliche Spiele gezockt, besitzt aber gleichzeitig maximal zwei Titel. Wenn ich daraus zwei Neukäufe machen könnte, Umsatz verdoppelt. Wobei ich eher denke, daraus wirst du eher ein bis zwei Konsumenten weniger haben.

Da wird ein BWLer die Zahlen durchgerechnet und die Rechnung abnicken lassen haben.
Auf diese Länder / Regionen zu verzichten, gehört vermutlich mit zu der Rechnung, kurzfristig auf mehr Verkäufe zu verzichten, um in der Zukunft durch die größere bzw. ultimative Abhängigkeit zum hauseigenen Ökosystem die ganz großen Gewinne zu kassieren.
Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass in keinem großen Börsenunternehmen mehr langfristig auf Zahlen geguckt wird, sondern nur auf kurzfristig höchstmögliche Kurse für die Anleger, um immer mehr Hype zu generieren und die Wertsteigerung des Unternehmens anzutreiben. Seien wir mal ehrlich, die Gewinne sind so riesig, die brauchen das alles nicht. Sie gieren aber danach. Scheiß drauf, was in der Zukunft ist, wird irgendein neues Pferd geritten. Klar hat man dadurch stärkere Kundenbindung usw., aber es gibt ein Limit und wenn das erreicht ist, wird man irgendwas anderes machen, was alles nur noch beschissener werden lässt.
Ich bin aber nach wie vor gespannt, wie viele Leute überhaupt eine 1000€ Konsole kaufen, mit der sie dann nichts besitzen und nichts tun können, wenn Sony nein sagt.
 
Der Spieler, der sich für das Spiel das Wochenende freigeschaufelt oder sogar Urlaub genommen hat, wird zur digitalen Version "gezwungen", wenn er es in keinem Laden findet, aber dennoch unbedingt spielen möchte.
Auf der anderen Seite stell dir vor du produzierst eine grosse Menge Disks, auf denen du am Ende sitzen bleibst, weil das hoch gehypte Game doch nicht so gut bei den Spielern ankommt, wie du dir erhofft hast.

Die Läden würden übrigens auch Verlust machen, wenn sie die teuer eingekaufte Ware am Ende auf dem Grabbeltisch verramschen müssten, geschweige denn gar nicht los werden.
 
Kommt halt immer auf die Verträge an. Teil wurde früher halt immer retourniert. Konntest gewisse Menge halt auch zurückschicken. Wurde es halt vom Vertrieb umverteilt oder später an Produzenten von den Billigpyramiden verkauft. Ja, nicht nur dass man als Einzelhändler immer Lagerdrehung hat und damit halt Aufwand mit raussuchen und Verschicken so wird ein Retailgame schon mal 3-4x verfrachtet oder umgetütet.
Teil wird sicherlich irgendwann mal vernichtet werden. Zeiten der absoluten Überproduktion scheinen eher vorbei zu sein. Kein Grund irgendwas in der Wüste zu verbuddeln. RIP lieber ET.^^

Kannst natürlich jetzt wieder gegen andere Sachen aufwiegen wie ständige Neulagen von Server usw. Wobei man da auch die Patchwelle in die Verantwortung ziehen kann wenn Games nicht fertig auf Medium wie Früher sind.
 
Konntest gewisse Menge halt auch zurückschicken.
Ok, dann ist der Einzelhandel raus aus der Rechnung. Dafür ist das Risiko aber umso höher für das Unternehmen, denn sie müssen bei Retouren den Läden das bereits verdiente Geld zurückerstatten.

Aus rein wirtschaftlicher Sicht würde jeder Unternehmer erst einmal eine Auflage produzieren, bei der kalkulierbar ist das er sie auch sicher los wird und erst bei entsprechender Nachfrage nachpressen.
 
Seien wir mal ehrlich, die Gewinne sind so riesig, die brauchen das alles nicht. Sie gieren aber danach.
Wenn Entwickler nach erfolgreichem Launch gefeuert werden, gleichzeitig aber Einzelpersonen so viel "verdienen", wie das ganzen Dev-Studio an Unterhalt kostet, läuft irgendwas schief.
Gier ist hier echt das Schlüsselwort.

Ich bin aber nach wie vor gespannt, wie viele Leute überhaupt eine 1000€ Konsole kaufen, mit der sie dann nichts besitzen und nichts tun können, wenn Sony nein sagt.
Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als mehr Geld pro Kunde herauszuziehen. Aber wie du schon sagst, irgendwann können, neben dem wollen, viele das einfach nicht mehr tragen und steigen aus. Es muss also noch mehr Geld pro Kunde generiert werden, was es widerum für die nächsten noch unattraktiver macht. Gaming ist vor allem kein Prestige, welches man nach Außen trägt, wie z.B. das neuste Iphone. Der ich-kanns-mir-leisten-schaut-her Aspekt greift hier, im Gegensatz zu anderen Produkten, die auch immer teurer werden, aber weiterhin marktwirtschaftlich funktionieren, nicht.
Klingt für mich nach Abwärtsspirale.
 
Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als mehr Geld pro Kunde herauszuziehen. Aber wie du schon sagst, irgendwann können, neben dem wollen, viele das einfach nicht mehr tragen und steigen aus. Es muss also noch mehr Geld pro Kunde generiert werden, was es widerum für die nächsten noch unattraktiver macht. Gaming ist vor allem kein Prestige, welches man nach Außen trägt, wie z.B. das neuste Iphone. Der ich-kanns-mir-leisten-schaut-her Aspekt greift hier, im Gegensatz zu anderen Produkten, die auch immer teurer werden, aber weiterhin marktwirtschaftlich funktionieren, nicht.
Klingt für mich nach Abwärtsspirale.
Also ich möchte ja wirklich das glauben, aber in der heutigen Zeit kann ich es nicht mehr glauben. Leute akzeptieren 80€ Spiele digital oder Limited Editions für 150+ und die setzen sich in den Charts ganz oben hin. Leute kaufen auch für 2,5k Grafikkarten und rechtfertigen diese Preise sogar und selbst wenn wir uns ehrlich sind, wird eine PS5 Pro heute nicht mal mehr erwähnt sondern gekauft.

Daher glaube ich nicht, selbst wenn die PS6 oder Xbox Helix 1.000€ kosten werden, wird dies an der Zahl nichts ändern. Die Jungen haben nicht diese Erlebnisse wie wir wo es eine Konsole für 250€ gab sondern immer schon 400-500€ gekostet haben. Mit der 800€ PS5 Pro sind sie auch schon konditioniert worden für die neue Konsole die halt dann 1.000€ kosten wird aber wenn auf der Verpackung steht Leistung x4 ist es gekauft.

Daher glaube ich mittlerweile, wir befinden uns noch in der romantischen Blase, wo wir die Hände über den Kopf schlagen bei den Preisen aber die neue Gen am Tag X ihre Karte zücken und es noch mega feiern werden!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Forum hier und andere Enthusiastenbubbles sind kein Maßstab. Ich persönlich kenne niemanden mit einer Pro oder einer >1000€ teuren Graka.
Würd da sogar die Einschränkung machen, bin absoluter Enthusiast und hab weder das eine noch das andere. Pro wird irgendwann gekauft, wenn sie lange vom Markt ist und >1000€ Graka sehe ich schlicht nicht ein. :D
 
Gewisser Teil bleibt schon liegen. Sonst würden ja nicht so viele noch auf PS4/Xbox One hocken. Aber es geht auch in die andere Richtung. PS4 und PS5 wo die Leute schon fast vor den Läden gecampt haben und die Scalper die Teile für 700-800,- loswurden zeigt schon dass es ein Enthusiastenkern gab. Wer zockt war mit der PS5 am Anfang im Freundeskreis dann doch für kurze Zeit was Besonderes.

Hast halt ab den 3-4. Jahr die Leute die halt erst dann beim niedrigeren Preis zuschlagen. Da wird es halt immer schwieriger. Trotzdem geben genug Leute viel Geld für ihr Hobby aus. Früher hattest halt 3 Systeme rumstehen. Jetzt wird es halt dann nur noch ein System was aber dann auch 800-1000,- kosten kann.
 
Würd da sogar die Einschränkung machen, bin absoluter Enthusiast und hab weder das eine noch das andere. Pro wird irgendwann gekauft, wenn sie lange vom Markt ist und >1000€ Graka sehe ich schlicht nicht ein. :D
Ich würde mich auch als Enthusiast bezeichnen - zumindest, was, im Gegensatz zum reinen Konsum, das Interesse am Thema betrifft. Aber der Betrag, den ich für XY zahlen soll, muss für mich einen lohnenden Gegenwert darstellen, und das ist aktuell im Hardwarebereich für mich schwer zu rechtfertigen.
 
Jeder wird die Kosten eben anders berechnen. Wer im Jahr noch seinen 20-30 Games kauft sieht es halt anders bei den Finanzen als Jemand der nur seine 3-4 Games in 12 Monaten erwirbt. Gibt Leute die kaufen nur wegen GTA 6 eine Konsole extra. Also wegen einem Game. Am PC hast teilweise auch das Gefühl die Leute benchen nur Cyberpunk rauf und runter für neue Hardwareanschaffung.

Irgendwo ist natürlich der Punkt erreicht wo es dann vom Interesse kippen kann. Dafür gibt viel zu viel F2P Zugang woanders wo sich Otto-Normal ablenken kann.
 
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