Aber mal zum Fail und dem, was Leute ohne einschlÀgige Erfahrungen als den Tod ihres PCs wÀhnen: "Wasser" im Rechner
Das war tatsĂ€chlich am Anfang meiner "WakĂŒ-Karriere". Ich hatte den Kreislauf akribisch geplant. Alles genauesten zusammengebaut. Alles war perfekt - meinte ich zumindest
Jedenfalls startete ich das Netzteil, um den Kreislauf zu befĂŒllen. Die Pumpe lief an, das "Wasser" wurde aus dem Reservoir gesaugt, was ich gespannt verfolgte und mich an dem Gluckern erfreute. Ich fĂŒllte weiter und weiter, so ein Kreislauf braucht schon so einiges an "Wasser" - dachte ich zumindest
Tja, was soll ich sagen? Ich meinte halt nur "perfekt" gearbeitet zu haben.
Ich weiĂ nicht wieso, aber ich hatte ein Schlauchende nicht mit dem Anschluss der Grafikkarte verbunden. Der hing offen im GehĂ€useraum. Und genau darin ergoss sich das "Wasser". Der stand sogar aufrecht, sodass schön im Strahl von der CPU ĂŒber das ganze Board das "Wasser" lief. Es war fantastisch. Ich hĂ€tte fast geheult.
Was folgte, war eine Demontage aller Komponenten mit nachfolgender Reinigung und Trocknung. Danach wieder alles zusammenbauen, Kreislauf diesmal richtig kontrollieren und dann bangen und beten beim ersten Boot. Der Rechner lief sofort an.
Dabei spielte das "Wasser" - oder besser gesagt das KĂŒhlmittel - eine groĂe Rolle. Das ist schlicht nur ganz schlecht elektrisch leitfĂ€hig. Nicht komplett, aber so gering, dass es nicht zum Problem wurde. Das KĂŒhlmittel bestand bei mir aus destilliertem Wasser mit einem Frostschutzmittel oder kurz Double Protect Ultra.
Das Board lĂ€uft ĂŒbrigens noch immer bei 'nem Kollegen im Rechner seiner Tochter.