[COLOR=hsl(0,0%,90%)]Im Dezember gibt es - neben ein paar schwachen Strömen - zwei bemerkenswerte Sternschnuppen-Schwärme: die Geminiden und die Ursiden. Die Geminiden sind einer der schönsten Meteorströme des ganzen Jahres: viele Sternschnuppen und das auch noch viele Stunden lang. Die Ursiden in der längsten Nacht des Jahres sind bescheidener.
Zwei Wochen lang funkelt der wohl schönste Sternschnuppen-Schauer des Jahres am Dezemberhimmel: Die Geminiden kommen. Vom 4. bis zum 17. Dezember ist dieser Meteorstrom aktiv, mit täglich steigenden Fallraten. Zum Höhepunkt in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember flitzen bis zu 150 Sternschnuppen pro Stunde über den Himmel - eine tolle Sternschnuppennacht. In manchen Jahren wurden auch schon rund 200 Geminiden pro Stunde gezählt, wie zuletzt 2011 und 2015. Der genaue Maximums-Termin ist zwar erst morgens um 9.00 Uhr, doch der Geminiden-Höhepunkt ist sehr breit: Viele Stunden lang fällt die Höchstzahl an Sternschnuppen.
Die Geminiden sind ein sehr bequemer Schauer, denn Sie müssen nicht wie bei anderen Schwärmen den exakten Zeitpunkt des Maximums erwischen. Die hohen Fallraten der Geminiden halten fast einen Tag lang an, zehn bis zwölf Stunden lang sind es sogar über hundert Sternschnuppen pro Stunde. Sie werden auch schon in der Nacht davor mit einigen Sternschnuppen entlohnt, doch diese sind in der Regel nicht so hell. Auch nach dem Maximum funkelt es noch ein paar Nächte, aber die Zahl der Sternschnuppen nimmt schnell ab. Dafür sind nach dem Maximum die hellsten Geminiden-Meteore unterwegs.[/COLOR]