Steam Deck bleibt unangefochtener Spitzenreiter unter den PC-Handhelds – selbst der ROG Ally von Xbox kann nicht mithalten
Trotz des großen Erfolgs des Steam Decks von Valve und dem anschließenden Markteintritt zahlreicher PC-Gaming-Handhelds schafft es selbst der mit Xbox-Marketing unterstützte ROG Ally von ASUS nicht, an den Erfolg des Steam Decks anzuknüpfen.
Laut dem Branchenanalysten Matt Piscatella im Xbox Expansion Pass Podcast hatte der ROG Ally zwar einen guten Start, die Verkaufszahlen sind seitdem jedoch deutlich zurückgegangen. Mit einem höheren Preis und einigen Softwareproblemen überzeugt das Windows-basierte Gerät einfach nicht genug Nutzer. Auf die Frage, ob der ROG Ally dem Steam Deck ernsthafte Konkurrenz macht, antwortete Piscatella klar: "Nein."
Laut einem Bericht von The Verge aus dem letzten Jahr hatte der Steam Deck bereits mehr Einheiten verkauft als der ASUS ROG Ally, Lenovo Legion Go und MSI Claw zusammen. Die Marktforschungsfirma IDC schätzte, dass bis Februar 2025 rund 4 Millionen Steam Decks verkauft wurden.
Allerdings sind diese Geräte nicht darauf ausgelegt, Millionenauflagen wie die Nintendo Switch 2 zu erreichen – ihr höherer Preis spiegelt das wider. Für Valve ist der Steam Deck zudem mehr als nur ein Produkt: Er stärkt das Ziel des Unternehmens, das Gaming auf Linux zu verbessern.
Aktuell kämpfen sowohl der Steam Deck als auch das geplante Steam Machine mit Lieferengpässen, verursacht durch die anhaltende RAM-Knappheit aufgrund des Booms von KI-Rechenzentren. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum für das Steam Machine steht noch aus.