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XS SAMMELTHREAD - Xbox Series X & Xbox Series S

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Bei der extrem mangelhaften Qualität der Xbox-Studio-Spiele hat der Game Pass eher dafür gesorgt, dass die Spiele überhaupt gespielt wurden. Wenn Spiele von vornherein keinen Wert haben, kann sich eine Führungskraft auch nicht über einen "zerstörten Wert" beschweren. Die kürzlich entledigten Studios - Compulsion Games, Double Fine und Ninja Theory - haben alle nichts produziert, das auch nur in irgendeiner Art und Weise erfolgreich gewesen wäre. Ohne Game Pass, den Push durch Legacy Media und MS Money wären die Studios schon lange tot. Bethesda hat nach den Flops Fallout 76 und Starfield nichts gerissen. Das letzte (Mainline) Fallout kam vor 11 Jahren raus, das letzte Elder Scrolls vor 15 Jahren! Obsidian hat nach New Vegas auch kein nennenswertes Spiel mehr herausgebracht. Stattdessen hat der Art Director von Avowed die eigenen Fans beschimpft und Outer Worlds 2 wurde eine lächerliche "capitalism bad" Story - beide Spiele waren kein kommerzieller Erfolg. Kein Wunder also, dass Asha Obsidian zwingt, wieder erfolgreiche IPs zu produzieren. Halo Studios hat's geschafft, die Reihe, die wie keine andere für die Xbox-Identität steht, gegen die Wand zu fahren. Die einzige Xbox-Eigenmarke, die halbwegs läuft, ist Forza. Ansonsten hat nur die übernommene ABK-Sparte Erfolg.
 
Ich finde eher das der Gamepass oftmals die "Spieleerfahrung" entwertet hat.
Überall schaute man rein, spielte ein bisschen, und ab zum nächsten Projekt.
Anders ist es bei einem Spiel, das du dir für 50-80€ gekauft hast. Hier investierst du deine Zeit mehr hinein.

Ich bin selbst auch kein Fan des Gamepass (und Konsorten). Kann mir schon vorstellen das er die Branche verändert hat, und wie man Spiele womöglich zukünftig gestaltet.
Sharma darf hier gerne ein neues Konzept kreieren, sodass Spiele vielleicht erst 3 bis 6 Monate später im GP landen.
 
Ich finde eher das der Gamepass oftmals die "Spieleerfahrung" entwertet hat.
Überall schaute man rein, spielte ein bisschen, und ab zum nächsten Projekt.
Anders ist es bei einem Spiel, das du dir für 50-80€ gekauft hast. Hier investierst du deine Zeit mehr hinein.
Ja das ist die große Gefahr. Ist doch auch bei Filmen die du heute streamst. Wenn du dir früher eine DVD geholt hast und der Film scheiße war hast ihm trotzdem fertig geschaut. Heute brichst du ab und der nächste Film beginnt. Bei den Spielen ist es nicht anders, Gurken die man sich damals gekauft hat, hat man trotzdem gespielt und wenn man es dann abgebrochen hat, dann weil es definitiv eine Gurke war. Heute sind wir übersättigt und brechen schon ab, wenn wir das erste mal auf was stoßen, was uns nicht gefällt ohne zu wissen ob es irgendwann besser wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles persönliche Einstellungssache. Wer sich All you can eat Buffet den Teller vollstapelt und 3x nachlegt muss sich halt nicht wundern wenn einem schlecht ist.

Leute laden dann 10 Sachen runter anstatt sich halt nur auf 2-3 im Monat zu konzentrieren. Als ob man Maximum raushole muss obwohl man selbst mit 3 Games schon mehr Gegenwert hat als mit einem Vollpreistitel in Monat.

Gleiche wenn Leute in Steam Sale sich 20 Games holen dann die Hälfte davon nie wirklich anrührt oder durchspielt.

Immer Sache es in Massen zu nutzen und sich selbst nicht zu viel aufzubürden. Im Grunde nicht das Problem von Abo wie auf Buffet im Hotel oder Restaurant. Gleiche gilt auch für Social Mediakonsum. Wer sich bei YT, TikTok, Instagram doomscrollt weil Content unendlich wirkt muss sich selber Grenzen setzen.

Finde persönlich nicht dass mehr Geld für Sache zu mehr "Wertschätzung" führen sollte. Wenn man Film bei Kumpel umsonst sieht oder Früher Star Wars und Co im Fernsehen angesehen hat (eben nur Kinokarte kauft ohne dass man Film dann besitzt) wird doch den Streifen nicht weniger toll funden als wenn man 25-35,- für UHD-BD bezahlt hat. Letzten Endes konsumierst ja den gleichen Inhalt. Bei Games sind es sogar wirklich gleichen 0 und 1. Egal ob Download oder von Disc. Gibt nicht mal Qualitätsunterschied.

Sich Problem eher in der Handhabung. Wer Freizeitpark geht und jedes Fahrgeschäft mitnimmt obwohl er gar nicht Bock auf alle hat setzt vielleicht auch die falschen Ziele. Wer eh nur sehr wenige Games Zeit hat für den ist Abo-Dienst auch nicht gedacht.
 
Alles persönliche Einstellungssache. Wer sich All you can eat Buffet den Teller vollstapelt und 3x nachlegt muss sich halt nicht wundern wenn einem schlecht ist.
Leute laden dann 10 Sachen runter anstatt sich halt nur auf 2-3 im Monat zu konzentrieren. Als ob man Maximum raushole muss obwohl man selbst mit 3 Games schon mehr Gegenwert hat als mit einem Vollpreistitel in Monat.
Gleiche wenn Leute in Steam Sale sich 20 Games holen dann die Hälfte davon nie wirklich anrührt oder durchspielt.
Aber genau dieses Problem haben doch gefühlt die meisten. Wie oft schreiben denn die Leute über ihre Pile of Shame, wann sie das alles zocken sollen, etc.
Und genau diese Einstellung unterstützt der GP, winkt mit Hunderten von Spielen, und in jedes wird mal reingeschnuppert.

Zudem sind Day1 Releases von COD und anderen Hochkarätern für den Pass wirklich heftig zu stemmen.
Würde mich nicht wundern wenn hier zukünftig eine andere Herangehensweise gewählt wird.
 
Wie ich aber schon sagte zeigen die Statistiken vor den Abos dass Games nur von 20-30% durchgespielt werden. Egal ob man es gekauft hat. Wer sein Retail Game nach 5 Stunden abbricht und verkauft gibt die "Wertschätzung" auch weiter.

Muss sich doch einfach nur selber besser kennen und einschätzen was einem interessiert. Egal ob vor Abos Games gekauft habe ich habe immer zu 90% die Games durchgespielt. Heute ist Zeit begrenzter kann schon sein dass es nur noch 80% sind. Nur sehe ich es ja auch nicht ein Spiel unbedingt durchzuspielen wenn es mir nach 10-12 Stunden absolut immer noch keinen Spaß macht. Wie Andere hier Forum auch berichten probiert man im Abo schon mal Dinge aus die man selbst nicht mal für 20,- angerührt hätte. Aber letzten Endes dann doch begeistern konnte. An Buffet probier ich ja auch mal Dinge wo im Restaurant keine 15-25 hinblättern würde nur um es mal zu testen. Im Großen und Ganzen kenne ich meinen Geschmack. Ob ich jetzt Game direkt kaufe oder im Abo ist informier ich mich trotzdem genau vorher oder seh mir etwas Gameplay an. Blind runterladen um zu gucken ob es nach 30min was für einen ist mach ich persönlich nicht. Grenz es schon ein. Aber auch als Demo ist ja Abo erst mal nicht verkehrt. Früher hattest deine Demo CD/DvD in Heften und hast viele Dinge probiert. Wo liegt jetzt der Unterschied zu Abo? Die Hefte waren Damals auch nicht billig. Heute bekommst hier da mal Demo kostenlos bist dann auch nicht gezwungen ein Game zu kaufen. Wird immer ausmisten was einem gefällt.

Sehe da nichts verwerfliches Abo zu nutzen ab und an und dann Dinge dennoch dauerhaft zu kaufen wenn man es länger nutzen will. Gesunde Kombi sehe ich nichts als verkehrt.
 
Ich finde eher das der Gamepass oftmals die "Spieleerfahrung" entwertet hat.
Überall schaute man rein, spielte ein bisschen, und ab zum nächsten Projekt.
Anders ist es bei einem Spiel, das du dir für 50-80€ gekauft hast. Hier investierst du deine Zeit mehr hinein.
Hört sich für mich nach Copium an. So lange ein Spiel gut ist, spiele ich es auch. Egal, ob ich es nun gekauft habe oder nicht. Clair Obscur ist bspw. im Game Pass und mein GOTY 2025. Es liegt halt an der Qualität der Spiele...
 
Hört sich für mich nach Copium an. So lange ein Spiel gut ist, spiele ich es auch. Egal, ob ich es nun gekauft habe oder nicht. Clair Obscur ist bspw. im Game Pass und mein GOTY 2025. Es liegt halt an der Qualität der Spiele...
Jain. Stimme dir einerseits zu, dass ein wirklich gutes Spiel immer zuende gespielt wird, aber beendest du ein mittelmäßiges Spiel, das erst im Verlauf gut wird, wenn du kein Invest hast?
Ich glaube schon, dass die digitale Verfügbarkeit durch Abos, die jeweiligen Medien entwertet. Wie viel Musik wird gehört ohne das Leute die Musiker:innen kennen, weil es einfach auf der Spotify Playlist ist? Wie viele Serien geguckt, ohne das man Regie, Schauspieler usw. kennt, weil wird mir auf Netflix eben empfohlen. Bei Spielen ist das sicherlich noch nicht dermaßen angekommen, aber meine Erfahrung mit dem Gamepass war genau die. Ich fange ganz viel an, lass ganz viel liegen und am Ende habe ich nix.
Gebe ich Geld für ein Spiel aus, zwinge ich mich erstmal rein und bleib dran. Kaufe ich eine CD, lese ich das booklet beim hören und bei Filmen, entscheide ich mich im Vorfeld, was ich gucke, wenn ich eine Bluray hole.

Aber grundlegend gilt natürlich: Qualität wird sich durchsetzen.
 
Die ganzen Amine die jetzt im Streaming nachgeholt habe bin auch nicht hergegangen und hab mich tagelang informiert wer es zeichnet, syncgronisiert usw. Wozu auch? Wenn ich Empfehlungen im Netz lese und Beschreibung dazu, es interessant finde, guck ich halt rein. Natürlich bleibe ich einige Folgen dran bevor entschieden wird ob es die Zeit wert ist. Nur bringt es mir auch nicht wenn Jemand sagt dass paar Folgen in Staffel 5 dann gut sind. Gleiche auch wenn Game erst im letzten Drittel anzieht. Aber sich dann 70% der Zeit langweilen.

Gleiche gilt auch für Musik. Früher bist in Elektromarkt hast dir stundenlang CDs an den Teststation angehört und aussortiert. Wo ist große Unterschied zu Musikstreaming. Entweder holt man sich Empfehlungen von Anderen oder aus dem Netz. Selbst wenn nicht sind vorgeschlagene Dinge auch nichts anders als Radiosender. Dort gefällt auch nicht jedes Lied. Wenn dann was zündet dann informiere ich mich halt genauer wer dahinter steckt.

Wirst immer Leute haben die nur stumpf konsumieren. Muss selbst, genau wie beim Essen, sich selbst seine Ziele und Grenzen setzen was die Zeit wert ist.
 
Jain. Stimme dir einerseits zu, dass ein wirklich gutes Spiel immer zuende gespielt wird, aber beendest du ein mittelmäßiges Spiel, das erst im Verlauf gut wird, wenn du kein Invest hast?
Ich glaube schon, dass die digitale Verfügbarkeit durch Abos, die jeweiligen Medien entwertet. Wie viel Musik wird gehört ohne das Leute die Musiker:innen kennen, weil es einfach auf der Spotify Playlist ist? Wie viele Serien geguckt, ohne das man Regie, Schauspieler usw. kennt, weil wird mir auf Netflix eben empfohlen. Bei Spielen ist das sicherlich noch nicht dermaßen angekommen, aber meine Erfahrung mit dem Gamepass war genau die. Ich fange ganz viel an, lass ganz viel liegen und am Ende habe ich nix.
Gebe ich Geld für ein Spiel aus, zwinge ich mich erstmal rein und bleib dran. Kaufe ich eine CD, lese ich das booklet beim hören und bei Filmen, entscheide ich mich im Vorfeld, was ich gucke, wenn ich eine Bluray hole.

Aber grundlegend gilt natürlich: Qualität wird sich durchsetzen.
Mir ist mein eigenes Investment egal, wenn ich Spaß am Produkt habe. Ich habe diverse guilty pleasures, die objektiv keine besonders guten Spiele sind, mir aber dennoch Spaß machen. Ich hab' auch schon diverse gekaufte Spiele abgebrochen, die mir langfristig keinen Spaß gemacht haben - auch trotz eigenem Investment. Ich find's da eigentlich eher schlimmer, sich durch ein Spiel quälen zu müssen, nur um den Einkaufspreis zu verschmerzen.

Ich bin selbt kein Fan vom Game Pass. Deine Argumente, dass man dadurch eher neue Titel kennenlernt, spricht aber deutlich für den Game Pass. Das hört sich für mich nicht danach an, dass das das Medium entwertet, sondern die Entdeckbarkeit von Spielen erhöht. Ich hab' bspw. diverse gute Shows über Netflix entdeckt. Das einzige, dass m.E. entwertend wirkt, ist Binge-Watching, weil das dazu führt, dass Shows nur im Kurzzeit- und nicht im Langzeitgedächtnis landen. Das Problem hast du mit Spielen aber idR nicht.
 
Retro geht gar nicht bei dir? Also wirf die Xbox 360 an und spiele es doch einfach :)
Hatte nie eine Xbox360 und möchte auch keine.
Hatte mir damals ein paar must have 360 Games gekauft, damit ich diese dann auf der Xbox Series X spielen kann.
So hatte ich zum Beispiel Red Dead Redemption in 4k nachholen können.
Bei Lost Odyssey hatte ich angefangen und glaube so 20 Stunden gespielt aber dann abgewartet, ob dafür auch noch ein 4K Update kommt.
Kam leider nie und irgendwann hatte ich dann die Series X verkauft. An Xbox360 Emulatoren hatte ich mich nur nie ran getraut.

Darum finde es super, dass MS anfängt ihre alten Xbox Games auch auf dem PC zu porten :)
 
Hab gestern Conkers Bad Fur Day auf dem PC im GamePass geladen. Ist bei RES leider auf so ne krumme 4:3 Auflösung gecapt.
Ansonsten was ein geiles Game! Schade, dass es nur technisch limitiert ist. In 4k und high fps würde es immer noch ne recht gute Figur machen in Anbetracht des Alters.

Was für eine Verschwendung von Rare mit diesem Piratengame. Die sollen bitte noch so einen Plattformer für Erwachsene machen. Conkers Humor ist echt geil und dieser cute Nintendoesque Charme kontrastiert es einfach so geil.
 
Sea of Thieves ist aber sehr erfolgreich. Verstehe schon, dass sie sich deswegen daher darauf fokussieren.
Aus verkaufstechnischer Sicht verstehe ich es natürlich auch, aber mein Herz hängt halt noch an diesem alten Rare - insbesondere aus N64 Zeiten! Das war damals für mich, wie heute Naughty Dog, Remedy, Rockstar etc

Finde es immer schade, wenn Entwickler in ihrer Kreativtät irgendwann aufgrund des Rubels stagnieren und wer Rare von damals kennt, weiß nur zu genau, was dieses Studio eigentlich draufhatte. Wobei die alten Hasen wohl auch schon weg sind hatte ich mal irgendwo gehört.
 
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