Ja, wir sprechen definitiv eine Sprache und haben dieselbe Haltung dazu. Zumal man auch wenig der Digitalisierung unseres Lebens entgegensetzen kann. Wir sind da alle mehr oder weniger gewissen Digitalisierungszwängen ausgesetzt und nicht alles ist ja auch per se schlecht, nur weil es digital ist, aber ja, Kinder lernen nicht den Umgang, wie du schon richtig angemerkt hast und um es aus schulsozialarbeiterischer Sicht exakt zu bennen, ist das größte Problem - zumindest in meiner Wahrnehmung - das ganze Social Network Gedöns, von TikTok, über Snapchat und später auch Insta.
Selbst die psychologische Forschung benennt Zusammenhänge zwischen Narzissmus, Depressionen bei Erwachsenen und Social Networks. Was macht es dann wohl mit Gehirnen junger Menschen, die noch nicht die komplette Reife der Reflektion erreicht haben?
Krankenkassen-Berichte sprechen aber auch dahingehend eine deutliche Sprache, wenn sie statistisch anführen, dass jährlich die psychischen Erkrankung bei Kinder und Jugendlichen zunehmen...
So etwas muss thematisch Platz haben in Schulen, um Kinder auch gesellschaftsfähig zu machen, in einer Ära, in der das Familiennetz zunehmend erodiert und somit leider auch elterliche Pflichten der Erziehung immer weiter zurückgefahren werden aus eigenen Überforderungen, Problemen, Herausforderungen, you name it!
Unweigerlich führt leider zugleich diese Abnahme der Erziehungskompetenzen seitens Eltern dazu, dass Schulen/Lehrpersonen auch wiederum überfordert sind, mit all diesen wilden Kids^^
Oh man... Story of my Life
Ich liebe und hasse meinen Job zugleich, aber zum Glück überwiegt meine Liebe noch^^