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Gaming wird zum Luxus! Wohin entwickelt sich der Markt?

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Wir alle verfolgen den Markt und Woche für Woche sagen wir uns, jetzt haben wir die Spitze des Eisbergs erreicht und trotzdem werden wir eines Besseren belehrt. Schauen wir uns mal die verrückten Zeiten an, die wir aktuell erleben:

In der Konsolenwelt leben wir schon länger in einer komischen Blase, die einfach nicht platzen will. Die Xbox Series X und die Playstation 5 haben sich für viele Spieler da draußen nicht wirklich abgehoben. Klar, es gibt tolle Features und sinnvolle Ergänzungen wie schnelles Laden, den DualSense Controller oder bei Xbox die potente Hardware und Quick Resume. Eigentlich war alles angerichtet für einen neuen, starken Zyklus und die Gamer könnten sich freuen. Und ja, man muss auch fair sagen, es gibt viele Spieler, die mit dem aktuellen Angebot zufrieden sind und genau das bekommen, was sie wollen (sieht man ganz klar an den Marktzahlen). Ich versuche hier aber bewusst das Gesamtbild zu betrachten, denn so richtig zündet es nicht.


Auch wenn Sony beeindruckende Zahlen liefert, fehlt vielen einfach dieses „Wow“-Gefühl. Bei Microsoft kennen wir das Problem leider schon länger! Konsolen werden gefühlt mitten im Zyklus fallen gelassen. Anstatt neue Spieler zu gewinnen, hält man an einem Preis fest, der für viele kaum nachvollziehbar ist, und gleichzeitig wird schon massiv Werbung für neue Projekte wie Helix gemacht. Microsoft tanzt einfach auf zu vielen Hochzeiten und das schon seit Jahren (Xbox Ally, Cloud Gaming usw.).


Doch kommen wir zum nächsten Punkt, der für viele noch frustrierender ist die Preispolitik. Wir starteten 2020 mit der Playstation 5 bei 399€ für die Digital-Version und 499€ mit Laufwerk. Heute liegen wir bei 499€ bzw. 599€, und das nach 6 Jahren, also eigentlich schon am Ende des Lebenszyklus. Auch wenn gerne Argumente wie Speicherkrise oder AI hergenommen werden: Bei Konsolen wie PS5 oder Xbox greifen diese schlicht nicht, denn der verwendete Speicher ist hier nicht der entscheidende Faktor. Stattdessen werden klassische Punkte genannt wie Transport oder Herstellungskosten.


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Bildquelle: Playstation Blog


Schaut man sich die PS5 genauer an, fällt auf, dass sie 2020 noch ein deutlich aufwendigeres Innenleben hatte (z.B. Kühlung) und heute vieles optimiert wurde. Es wird also teilweise sogar günstiger produziert, und trotzdem steigt der Preis. Über die Xbox Series X will ich eigentlich gar nicht viel sagen, denn die steht seit Jahren stabil bei rund 600€, und ich glaube, ich spreche für viele! Kaum jemand versteht diesen Preis wirklich.


Wer jetzt denkt „Dann wechsle ich halt auf PC“, wird direkt enttäuscht, denn auch das PC-Segment sieht aktuell nicht besser aus. Früher bekam man die absolute Speerspitze bei Grafikkarten für etwa 1.000 – 1.200€ (ja, früher sogar deutlich günstiger), und war damit ganz oben dabei. Heute sieht das komplett anders aus! Eine RTX 5090 liegt bei rund 3.000€ und mehr, eine 4090 immer noch bei ca. 2.200€. Also greift man eine Stufe tiefer wie eine 5080, doch selbst da muss man ordentlich schlucken. Was früher High-End war, ist heute nur noch obere Klasse, aber nicht mehr die absolute Spitze.

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Bildquelle: Geizhals

Nvidia kann sich das aktuell leisten, weil der KI-Boom den Gaming-Markt ein Stück weit in den Hintergrund drängt. Dass man Generationen überspringt oder Preise massiv anzieht, ist kein Zufall, sondern eine klare Strategie. Und ja, auch hier muss man fair bleiben: Die Technik entwickelt sich weiter und liefert teilweise beeindruckende Leistung, aber die Preisentwicklung steht für viele einfach in keinem gesunden Verhältnis mehr.

Und genau das bereitet mir persönlich Bauchschmerzen, denn günstige Hardware, wie wir sie früher kannten, wird es so nicht mehr geben. Auch der Gebrauchtmarkt wird das nicht auffangen, weil jeder verständlicherweise sagt „Ich habe das Teil teuer gekauft, also verkaufe ich es nicht billig“. Wenn man sich im Netz umsieht, geht die Tendenz klar Richtung 800 bis 1.000€ für Konsolen, und damit wird Gaming für viele einfach unattraktiv. Auch sucht man vergebens nach günstigen Bundels wie es früher gang und gebe war! Konsole + 3 Games + 2 Controller für Summe 399€! Heute bekommst du in die Schachtel ein Game, welches du brav aufgezahlt hast mittels Download Code dazu!

Wer kauft seinem 10–14-jährigen Kind mal eben eine Konsole in dieser Preisklasse oder erfüllt den Wunsch nach einer 2.500€ Grafikkarte? Gleichzeitig sieht man im Netz neben den Beschwerden über die Preise auch eine enorme Verteidigung dieser Entwicklungen. Viele sagen „alles wird teurer“, und genau daraus entstehen richtige Lager und Diskussionen.

Das eigentliche Problem ist aber, wir gewöhnen uns daran. Wir sagen zwar, dass es zu teuer ist, kaufen es am Ende aber trotzdem (mich in 99% der Fälle eingeschlossen(, und genau dadurch wird sich nichts ändern. Der Widerstand wird kleiner, die Akzeptanz größer, und die Preise werden weiter steigen. Ich bin überzeugt, dass wir eine Konsole für 300€ nie wieder sehen werden oder eine Grafikkarte der Sperrspitze für unter 1.000€

Wie seht ihr das? Wie geht ihr damit um und wo liegt eure persönliche Schmerzgrenze? Macht ihr irgendwann einen Cut oder sagt ihr euch einfach, es bringt nichts und kauft trotzdem?
 

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Ich werde es massiv vermissen, eine PS zu holen wo gleich 3 Titeln und sogar ein zweiter Controller dabei lagen!

Oder wie es bei der PSP damals war ein Mega Pack zu kaufen, wo man sich 10 Spiele aus einer Liste laden durfte. Wer kennt es noch beim MM die Abteilungen wo verschiedene Bundels lagen und man zwei nebeneinander legte und abgewogen hat, welches es dann werden soll?
 
Ja, vor 1-2 Jahren als wir noch spekuliert haben ob PS6 es sich leisten kann 699-799 zu kosten hat man noch nicht die ganze Weltlage gesehen und was uns der KI Boom antut.

Jetzt kostet RAM allein so viel wie ganze Konsole.
Obwohl ich zwar immer noch etwas anzweifel ob Sony wirklich noch mal 100,- erhöhen muss. Dass es nicht mehr billiger wird ist klar. Dass Sony auch statt 12,- Dollar plötzlich das Dreifach für den GDDR6 Speicher zahlen muss ist klar. Trotzdem hätte man länger versuchen müssen den Preis zu halten. Geht nur rauf wie bei MS weil durch anderes Missmanagment die Kohle flöten geht. Hätte man nicht Millione bis Milliarden (Bungie) in GaaS verblasen müsste man jetzt nicht die Endkunden die Gewinnspanneausgleich zahlen lassen. Im Grunde hat der Enthusiast eh schon längst alles Zuhause. Jetzt kommen eher die Leute die weniger ausgeben wollen dazu. Die wird man jetzt noch weniger von PS4/Xbox One wegbekommen. Hofft wohl dass viele Leute wegen GTA 6 nicht wiederstehen können. Auch PC Gamer die nicht warten können und statt DRR5 Upgrade lieber Konsole mit dem Game kaufen.

Auf der einen Seite werden so Cross Gen Phase immer länger und Hardwareupgrade hinausgezögert, aber auf der anderen Seite stockt dann doch der Markt. Branche wächst eben nicht mehr wirklich und viele Leute reicht ein GaaS/Aufbaugame wie Fortnite, Minecraft oder eben das zu starke Roblox. Kaufen die dann keine 10-15 Games im Jahr oder sind laut Statistik auch durch TikTok und Co abgelenkt.

Wenn die Industrie nicht anfängt Dinge wieder zurückzufahren und nicht 5-7 Jahre mit 200-400Mio Projekten verbringt, wird es halt schwierig. Lösung kan. aber auch nicht sein alle Studios zu schließen nur weil GaaS Game eingestellt wurde. Gerade die Entwickler bestraft die daran gar nicht arbeiten wollen und eher Sp Spezialisten sind.

Markt muss wieder zu kleineren Games zurück die in kürzerer Zeit erscheinen und nicht 100-150 Stunden Spielzeit verlangen. Ganzen DLCs und MTAs müssen optional bleiben und nicht einfach Inhalte rausschneiden die Früher zum Hauptspiel gehörten.

Einiges zu tun damit die Branche nicht auf einen Kollaps hinausläuft und nur noch GaaS Big Player überleben.
 
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Markt muss wieder zu kleineren Games zurück die in kürzerer Zeit erscheinen und nicht 100-150 Stunden Spielzeit verlangen. Ganzen DLCs und MTAs müssen optional bleiben und nicht einfach Inhalte rausschneiden die Früher zum Hauptspiel gehörten.
Das verstehe ich sowieso nicht warum man heute keine normalen 15-20 Stunden Games macht! Davon haben wir doch alle mehr, wenn du 20 Stunden von Anfang bis zum Ende gefüttert wirst und nicht 35 Minuten mit deinem Auto zur Quest fahren musst, nur damit du dann wieder 35 Minuten zurückfahren musst, und einen Lieferdienst erledigen musst? Natürlich überspitzt aber so sind doch die meisten "hol und bring" Aufgaben!
 
Gibt natürlich auch die andere Seite wo Entwickler wie Machine Games sagt dass nicht mal 20% das Ende vom Wolfenstein 2 gesehen haben. Viele Leute brechen Games quasi auf halben Weg ab obwohl die Story auch nur 12-15 Stunden geht. Problem ist die Leute halt wirklich bei der Stange zu halten. Meist oft zu viel Auswahl da oder man zockt halt ständig mit Freunden Online das gleiche Zeug.
Früher hast dich halt auf 4-5 Games im jahr konzentriert oder mal mit Freund Lokal Koop gezockt. Heute bindest dich mit Onlinetreffen immer mehr was die gesamte Clicke spielt.
Herrscht auch Überangebot selbst durch ganzen Indie Games die sich gegenseitig auf Steam und Co untergraben. Nur handvoll sticht mit großem Erfolg hinaus.

Wirtschaftlich ist es klar dass man den nächsten GaaS Hit will der Leute hält und dauerhaft investieren lässt durch MTAs. Aber der Platz und Aufmerksamkeit am Markt sind halt begrenz. Wachstum ebenso.

Spieleoutput an gute SP Games darf halt nicht mit 1-2 Jahresflauten unterbrochen werden. Bei PS3/360 bis PS4 hast dich noch gefragt wie man 10 gute SP Games im Jahr unterbringen soll. Jetzt kannst froh sein wenn dich 3-4 im Jahr wirklich interessieren wenn nicht das 10 Remake/Remastered ist.

Persönlich kann ich fast froh sein dass meine Zockerzeit um gut 50% geschrumpft ist. Es eben nur noch 4-5 Games im Jahr sind die wirklich wichtig sind. Markt selber wird dadurch halt nicht mehr einnehmen wenn Leute zurückhalten in der Breite vielen Stellen Geld zu geben.
 
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Da sehe ich vieles drinnen was ich mir auch schon in der letzten Zeit denke! Die Statistiken der Games die wirklich bis zum Abspann laufen sind sehr gering geworden.

Heute spielst du halt viel breiter als damals! Wie du geschrieben hast, kaufte man sich Games 3-4x im Jahr und war damit beschäftigt oder musste sich damit beschäftigen. Heute hat mann 10-15 Games Parallel installiert und turnt diese immer wieder in Etappen ab.
 
Wie seht ihr das? Wie geht ihr damit um und wo liegt eure persönliche Schmerzgrenze? Macht ihr irgendwann einen Cut oder sagt ihr euch einfach, es bringt nichts und kauft trotzdem?

Ich sage seit Jahren, dass ich keine 1000€ für eine Grafikkarte ausgeben möchte. Bisher halte ich mich dran*. Tatsächlich ist meine jetzige RX 9070 XT nicht mal in den Top 3 (was den Preis angeht).

Da ich auch lange nicht mehr so viel zocke, wie früher und es tendenziell wohl eher noch weniger werden wird, betrachte ich das ganze im Moment sehr entspannt.

Ob ich irgendwann doch mal mehr ausgebe, wird sich zeigen....


*Hab nie genau nachgerechnet, aber die 3080 Ti mit Wasserblock und Co könnte dann in der Summe auch vierstellig gewesen sein.
 
denn günstige Hardware, wie wir sie früher kannten, wird es so nicht mehr geben.
Vor allem wenn man komplett alles neu baut....

Wir sind da letztens mehr zufällig ins Gespräch gekommen wegen Pc bauen. Hab grad das Problem für die Tochter eines Freundes. Sie hat einen Laptop, kauft sich Inzoi auf Steam und kanns am Laptop nicht zocken. Sie zockts derzeit bei einer Freundin. Alle kennen sich hardwaretechnisch Nüsse aus, irgendwer hat ihr eingeimpft sie braucht dazu unbedingt eine RTX Karte, die kostet mindestens einen 1000er...

Ich natürlich - alles Blödsinn. Tastatur/Maus ist vorhanden. Monitor brauchts. Sag ich dann bau man den so das du das jetzt mal zocken kannst, aber mit Aufrüstoption der Cpu. Intel scheidet da mal aus (da gabs aber die Refresh Intels noch nicht, 250KPlus und 270K Plus sind interessante Cpus). Also alles mal erklärt, warum wieso, Vor/Nachteile, Ram 16 oder 32 GB und sag dann zu ihr je nach Graka bist mit 1400 - 1600 mal dabei... Jetzt muss sie noch etwas sparen, sie war grad ne Woche in Paris auf Urlaub. Gebrauchtmarkt scheidet aus.

Die Teile sind auch preisliche Platzhalter - grad bei den Netzteilen. Mal sehen wenns soweit ist wer was wo evtl im Angebot hat, bzw. ob man zwischendurch gleich mal was kauft wenns eine Aktion (Ram, Netzteil, Nvme, Board) gibt. Sie meinte im Juni gibts das Urlaubsgeld, vlt erhöhen wir dann das Budget und bauen gleich so damit die nächsten Jahre ruhe ist. Da wirds spätetens durchgezogen. Also der Pc, nicht sie... :ROFLMAO:

So is die Konfig, halt mal der ungefähre Plan.
 
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*Hab nie genau nachgerechnet, aber die 3080 Ti mit Wasserblock und Co könnte dann in der Summe auch vierstellig gewesen sein.
Das bestimmt, aber das war schon hoher Premium Standard. Heute bekommst du für 2.2K die lauten Dinger! Willst du es leiser, dann greif nochmals in die Tasche und ziehe zwei weitere grüne Scheine raus, lieber Kunde!
 
Es ist einfach alles teurer geworden, dass eine Base Konsole 6 Jahre nach Release um 50% teurer wird ist wirklich absurd.
900 Euro für eine PS5 Pro die noch mit einer Zen 2 CPU kommt ist realitätsfremd.

PS6 und die neue Xbox könnten sogar in Richtung >1000 Euro gehen:

Das glaube ich bei der PS6 zwar nicht weil sie im Vergleich zur Xbox abgespeckter sein wird, aber selbst 700-800 Euro für eine Base PS6 ohne Laufwerk ist ein großer Sprung. Das wird wohl den Effekt von schlechteren Verkaufszahlen haben, und das wiederum wieder dazu dass die Cross Gen Releasepolitik diesmal noch länger ausfallen wird.

Gutes P/L haben momentan eher ein paar PC Teile.
390 Euro für eine 9060XT finde ich vollkommen ok, genauso 180 für ein 9600X oder 250 Euro für ein B580. Aber die Speichersituation macht das alles zunichte, auch wenn es endlich langsamer besser wird.

Man muss einfach tiefer in die Tasche greifen, anders geht es nicht. Dahingehend auch interessant dass laut diversen Analysen sich Gaming zu einem Hobby von Besserverdiener entwickelt:
 
Ich sage seit Jahren, dass ich keine 1000€ für eine Grafikkarte ausgeben möchte. Bisher halte ich mich dran*. Tatsächlich ist meine jetzige RX 9070 XT nicht mal in den Top 3 (was den Preis angeht).
Bei mir ist die Grenze 400 Euro. Und daran habe ich mich bisher immer gehalten.;)
 
Das bestimmt, aber das war schon hoher Premium Standard. Heute bekommst du für 2.2K die lauten Dinger! Willst du es leiser, dann greif nochmals in die Tasche und ziehe zwei weitere grüne Scheine raus, lieber Kunde!

Die Karte war - wie so oft bei mir - gebraucht gekauft. 750€. Da es die erste Karte war, die ich unter Wasser gesetzt habe, ist dann die Frage, wie man´s rechnen möchte. Tubes, Winkel, Adapter, MoRa, Lüfter, Werkzeug und Co. waren natürlich nicht umsonst und dann ist es halt vierstellig. Die Karte selbst + Block noch dreistellig ;)
 
Wir hatten uns übrigens letztes Jahr vor Weihnachten die PS5 für knapp über 300 Euro geholt. Aber die digitale Version ohne Laufwerk und ohne Spiel.
Alles richtig gemacht!

@GagGorilla bedauerst du eigentlich im Hinblick der Preisentwicklung, dass du die Pro veräußert hast?
 
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@GagGorilla bedauerst du eigentlich im Hinblick der Preisentwicklung, dass du die Pro veräußert hast?
Bedauern wäre gelogen wenn ich jetzt nein sagen würde! Vermisse tue ich sie aber nicht! Liegt aber auch vielleicht daran, dass ich mir heute eventuell eingestehen muss nicht mehr der hardcore Zocker zu sein und daher tut es die normale auch.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich bereue es eigentlich mehr, dass ich mir doch den PC gekauft habe und und somit der ganze Rattenschwanz begonnen hat ^^
 
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Persönlich kann ich fast froh sein dass meine Zockerzeit um gut 50% geschrumpft ist. Es eben nur noch 4-5 Games im Jahr sind die wirklich wichtig sind.

Da ich auch lange nicht mehr so viel zocke, wie früher und es tendenziell wohl eher noch weniger werden wird, betrachte ich das ganze im Moment sehr entspannt.

Liegt aber auch vielleicht daran, dass ich mir heute eventuell eingestehen muss nicht mehr der hardcore Zocker zu sein und daher tut es die normale auch.
Diese Sätze hier haben mich heute echt getriggert^^ Fühle mich dabei irgendwie schuldig und schlecht^^
Bei mir macht es 'ne gefühlt gegen gesetzte Entwicklung: Je älter ich werde, umso mehr zocke ich ^^
 
Wer genug Neues entdeckt und an vielen Games Spaß hat sei es gegönnt. Gut wenn man für Hobby vollen Elan hat.

Mir machen sich halt Wiederholungen breit wo man viele Dinge schon zich mal gesehen hat. Dass es auch noch andere interessante Dinge im Leben gibt die aber halt Zeit kosten. Muss sich halt immer die Waage halten. Wenn man zu viel macht kann man schnell auch die Lust verlieren und es in Arbeit ausarten. Dann lieber bisschen zurückfahren und mit dem was über bleibt immer noch Spaß haben.

Jetzt nicht so dass man anfängt lustlos auf der Couch zu liegen und die Decke anzustarren. Macht halt hier da andere Dinge gerade mit geliebten Menschen. Interessen können sich immer etwas wandeln. Dachte vor einem Jahrzehnt auch dass ich noch mit 70 Jahren jeden Tag 3 Stunden daddeln werde.^^
 
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Diese Sätze hier haben mich heute echt getriggert^^ Fühle mich dabei irgendwie schuldig und schlecht^^
Bei mir macht es 'ne gefühlt gegen gesetzte Entwicklung: Je älter ich werde, umso mehr zocke ich ^^
Auch kommst du gerade von einem Monat Detox! Da wäre ich auch 22 Stunden am Stück spielen :)
 
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Wer genug Neues entdeckt und an vielen Games Spaß hat sei es gegönnt. Gut wenn man für Hobby vollen Elan hat.

Mir machen sich halt Wiederholungen breit wo man viele Dinge schon zich mal gesehen hat. Dass es auch noch andere interessante Dinge im Leben gibt die aber halt Zeit kosten. Muss sich halt immer die Waage halten. Wenn man zu viel macht kann man schnell auch die Lust verlieren und es in Arbeit ausarten. Dann lieber bisschen zurückfahren und mit dem was über bleibt immer noch Spaß haben.

Jetzt nicht so dass man anfängt lustlos auf der Couch zu liegen und die Decke anzustarren. Macht halt hier da andere Dinge gerade mit geliebten Menschen. Interessen können sich immer etwas wandeln. Dachte vor einem Jahrzehnten auch dass ich noch mit 70 Jahren jeden Tag 3 Stunden daddeln werde.
Ich denke es kommt auf das gesunde Mittelmaß an.
Solange andere Dinge nicht in Mitleidenschaft gezogen oder sogar vernachlässigt werden, ist das doch ok.
Die Interessen können sich auch je nach Lebensabschnitt ändern und verlagern.
Manche Hobbys kann man auch mit seinen Partner oder Kindern zusammen ausüben.
Meine Frau interessiert sich nicht für Computer - und Videospiele. Mein Sohn schon.
Der ist auch Sportler (U.a. Fußballspieler) und mit dem spiele ich gerne Tischtennis und Schach.
Mit meiner Frau gehe ich dafür spazieren, wir kochen zusammen oder gucken einen Film.
Wir teilen uns auch das gemeinsame Hobby "Tiere".:love:
 
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Dachte vor einem Jahrzehnt auch dass ich noch mit 70 Jahren jeden Tag 3 Stunden daddeln werde.^^
Ich denke mir dabei nur - in meinen gesunden Phasen zock ich locker 6h+ pro Tag - süß. :Hammer:

Möchte mal noch andere Gesichtspunkt einwerfen, Namentlich DLSS 4.5 - bald DLSS 5 und FSR 4, die ja schon dafür sorgen, dass man eine Zweiklassengesellschaft hat. FSR 4 wird schon gar nicht mehr angeboten was nicht 9xxx im Namen hat und auch DLSS 4.5 läuft performenstechnisch unterhalb von 4xxx schlechter, bei DLSS 5 wird es - wahrscheinlich - nicht besser aussehen.
Hast du kein Geld oder bist auch nicht gewillt, mehr als x Betrag auszugeben, bist du schon im Nachteil was diese Techniken anbelangt. Klar könnte man sagen, NuTz Es HaLt NiChT! Nur laufen neuere Spiele dann eben auch wie ein Sack Nüsse, da sie vorrangig für solch proprietäre Technik optimiert werden.
AM PC Markt kann man wenigstens noch auf Indie Games ausweichen, aber auch da muss man abwarten, wie sich das Ganze entwickelt - auch bezüglich "KI".

Weiterer Gesichtspunkt - den mir Phil von PCGH klar gemacht hat, deshalb mal ein Teilzitat davon:
Und da sich auch schon wieder die Inflation zu übertakten droht, werde ich materialiserten Lohn vermutlich demnächst eh zu größeren Teilen in den Supermarkt zum Lebensmitteleinkauf leistungsträgern. da bleibt wenig potentielle Lust und Toleranz für High-End-preisige Hardware[...]
Auch ich merke und weiß, Lebensmittel sind nach Corona förmlich explodiert im Preis - wenn man sich durchweg Gesund ernähren möchte - konnte ich mit meinem geringen Einkommen noch vor Corona locker 30 -50€ beiseite legen, fressen allein die Lebensmittelkosten das jetzige Einkommen komplett auf - trotz moderate Preiserhöhung beim Einkommen, aber auch da wird ja nicht angepasst.
Menschen mit höherem Einkommen, dafür aber mit Lebenspartner, Familie und ect. dürften das auch schon deutlich merken.
Ergo, ist das Kaufverhalten dadurch schon sehr eingeschränkt, dass andere Märkte deutlich darunter leiden.

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Losgelöst davon, da eventuell zu politisch (muss und sollte man auch nicht näher drauf eingehen).

Ich würde mir wünschen, dass die Menschheit insgesamt mal so langsam begreift - Kapitalismus, det isses nicht. Unendliches Wachstum beißt sich nun mal mit endlichen Ressourcen.
Und wenn das nicht klappt, dann koppelt doch zumindest den Lebensmittelmarkt vom Wirtschaftssystem ab, denn auch da wird viel Schindluder getrieben, aufgrund von Kapitalismus. Dann kann man zumindest die anderen Märkte wieder stärken.
 
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