Sony steigt bei Physint aus
Sony hat gestern überraschend die Zusammenarbeit mit Hideo Kojima bei Physint beendet. Einen offiziellen Grund dafür gibt es bisher nicht. Branchenanalysten sehen allerdings einen möglichen Zusammenhang mit den Verkaufszahlen von Death Stranding 2.Rund 2,5 Millionen Verkäufe
Alinea Analytics schätzt, dass sich Death Stranding 2 mittlerweile rund 2,5 Millionen Mal verkauft hat. Davon sollen etwa 1,8 Millionen Exemplare auf die PlayStation und weitere 700.000 auf den PC entfallen. Das klingt erst einmal gar nicht schlecht, allerdings sollen die Verkäufe gerade auf der PS5 nach dem ersten Ansturm deutlich langsamer geworden sein.Laut Branchenanalysten könnte der Unterschied zwischen Death Stranding und dem Nachfolger Sony dazu gebracht haben, bei weiteren teuren Kojima-Projekten vorsichtiger zu werden. Auch die geschätzten Entwicklungskosten von 150 bis 200 Millionen Dollar machen die Sache natürlich nicht einfacher.
War Death Stranding 2 für Sony einfach nicht erfolgreich genug?
Offiziell wissen wir allerdings nicht, ob die Verkaufszahlen wirklich der Grund für Sonys Rückzug waren. Fest steht nur, dass Sony bei Physint ausgestiegen ist und Kojima Productions anschließend mit Xbox einen neuen Partner gefunden hat.Ich persönlich finde die Sache ziemlich interessant. Death Stranding 2 ist sicher kein schlechtes Spiel (Nicht für jeden) und gerade deshalb stellt sich die Frage, ob solche außergewöhnlichen Projekte bei den heutigen Entwicklungskosten überhaupt noch genug Spielraum bekommen. Wenn ein Spiel 150 bis 200 Millionen Dollar kostet, reichen gute Bewertungen und eine treue Fanbase offenbar irgendwann nicht mehr aus.
Was denkt ihr? Sind rund 2,5 Millionen Verkäufe für ein Spiel wie Death Stranding 2 zu wenig oder erwartet Sony mittlerweile einfach zu viel?